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Narren im Bischofshaus. Der Besuch bei Bischof Algermissen gehört zur Tradition! - Fotos: Hendrik Urbin

FULDA "Ein Highlight der Kampagne"

Prinz ALEXANDER und Gefolge marschieren bei Bischof ALGERMISSEN ein

29.01.16 - Es ist einer der Höhepunkte der Fuldaer Fastnachtszeit: Der traditionelle "Hausbesuch" des amtierenden Prinzen mit seinem Gefolge bei Bischof Heinz Josef Algermissen. Aber Tradition hin oder her - als sich am Donnerstagnachmittag die Türen hinter den hohen Mauern der Pauluspromenade für Prinz ALEXANDER FASSADICUS MAXIMUS der LXXV. von Fulda, seine Prinzenmannschaft und das FKG-Präsidium öffneten, war die Stimmung doch eine ganz besondere.

Verantwortlich dafür - so könnte man meinen - war die würdevolle Atmosphäre in den historischen Räumen des Bischofshaus. Doch dort, wo früher die deutsche Bischofskonferenz in barockem Ambiente tagte, lag auch noch etwas anderes in der Luft: nämlich echte Freude. Bei seiner Tollität Prinz Alexander und seinem Gefolge darüber, zwischen Fremdensitzungen und Rosenmontagsumzug einen Termin an einem so außergewöhnlichen Ort wahrnehmen zu dürfen. "Ich als Stuckateurmeister könnte mich hier heimisch fühlen", so der 40-Jährige mit Blick auf die prachtvollen Verzierungen an der Decke des Saals. Für Bischof Algermissen darüber, dass bei den Fuldaer Karnevalisten immer ein "Herzenshumor" zu spüren sei. Und besonders in diesem Jahr freue er sich sehr über seinen "Hausbesuch": "Der Januar hat eher dunkel begonnen", erinnerte er und spielte dabei nicht nur auf die Ereignisse an Silvester in Köln, sondern auch auf die Ängste der Menschen an. "Ich werde oft angesprochen und gefragt, welche Zukunft wir angesichts der Flüchtlingsströme haben, ob wir das schaffen." Insgesamt sei die Stimmung momentan ein wenig depressiv. "Und umso schöner ist es, wenn jetzt durch die Fastnacht wieder Gründe zum Lachen da sind!"


Und dass der diesjährige Prinz ein Mensch ist, der andere zum Lachen bringen kann, ist sich der Bischof ganz sicher: "Sie haben ein Gesicht, das gern lacht!" Unterstützung dabei bekommt Prinz Alexander, der mit bürgerlichem Namen Alexander Günther heißt, von seiner Mannschaft, zu der die Adjutanten Stefan Frauenholz und Oliver Weißenberger sowie das Prinzenmariechen Katharina Büttner gehören. Beim Bischofsbesuch begleiteten dazu Ordonanz Frank Thiemann und Zeremonienmeister Michael Rutkowski den "Prinz voll Foll". 

Das Treffen ist - für beide Seiten - schon lange mehr als nur ein Pflichttermin: Bei Sekt, O-Saft und Häppchen wechselten nicht nur die obligatorischen Fastnachtsorden den Besitzer, sondern auch viele nette Worte, einige Luftküsse und herzliches Lachen. Man spürte die Verbundenheit. Denn: "Den Karneval gäbe es nicht ohne die Kirche", betonte Algermissen. Die Tage vor Beginn der österlichen Bußzeit seien sehr wichtige. Solche, an denen der Mensch sich ausleben dürfe. "Beide Seiten müssen in den Menschen zu finden sein!" +++


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