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Die Kicker vom TV Neuhof auf Ihrem neuen Platz.

Auch Ex-Nationalspieler Andreas Brehme inspizierte das Spielfeld.

14.08.08 - Neuhof

Neue Spielstätte für Nachwuchskicker - Mini-Spielfeld übergeben

Seine Verbundenheit mit dem Jugend- und Breitensport beweist nach Aussage von Landrat Bernd Woide der Deutsche Fußballbund (DFB), indem er zwölf Millionen Euro für den Bau von insgesamt 1.000 Mini-Spielfeldern in ganz Deutschland bereit gestellt hat. Es sei eine richtungsweisende Entscheidung, die Euphorie der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr zu nutzen und einen Teil des erwirtschafteten Überschusses in die Nachwuchsförderung zu investieren.

Bei der Übergabe des neuen Mini-Spielfelds in Neuhof schloss Landrat Woide in seinen Dank die Mitglieder des örtlichen Turnvereins ausdrücklich ein. Sie hätten selbst mit Hand angelegt und auf diese Weise dazu beigetragen, dass am Opperzer Berg eine attraktive Sportanlage entstanden sei, die von der Wernher-von-Braun-Schule beispielsweise im Rahmen ihrer Betreuungsangebote mitgenutzt werden könne. Auch der Landkreis Fulda habe das Projekt mit Zuschüssen in Höhe von über 8.000 Euro unterstützt.

Bei den Mini-Spielfeldern handelt es sich um moderne Fußball-Kleinspielfelder, die mit einer Kunstrasenfläche in der Größe 13 Meter mal 20 Meter sowie Banden, integrierten Toren und einer Ballschutzvorrichtung ausgestattet sind. Der DFB übernimmt alle notwendigen Leistungen für den Bau der Mini-Spielfelder oberhalb des vorbereiteten Grundstücks. Das heißt: Die Kosten für die Herrichtung des Untergrunds müssen vom jeweiligen Bauherrn, im Regelfall von den Antrag stellenden Vereinen, getragen werden.

Zu der Feierstunde begrüßte der Vorsitzende des TV Neuhof, Andreas Stüß, neben Landrat Woide unter anderem Kreisbeigeordneten Alfred Gesang, Beigeordneten Gerhard Schäfer, Ortsvorsteher Stefan Pankow, Kreisfußballwart Hans-Peter Hopfhauer, Klaus-Peter Fleck vom Bezirksfußballausschuss sowie den stellvertretenden Leiter der Wernher-von-Braun-Schule, Günter Unterstab. Für die beiden Kirchen waren Pfarrer Bernhard Axt und Horst Bannert von der evangelischen Kirchengemeinde erschienen.

Ein herzliches Willkommen galt dem Alt-Internationalen Andi Brehme, der bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 das Siegtor für die deutsche Mannschaft erzielt hat. Stüß bedankte sich beim DFB, der einen Großteil der Kosten für die Errichtung der Mini-Spielfelder übernimmt, beim stellvertretenden Fußball-Abteilungsleiter Martin Adrian für die Betreuung der Maßnahme, bei der Gemeinde für das Entgegenkommen beim Grundstückserwerb sowie beim Landkreis und Landessportbund für die finanzielle Förderung.

Alt-Internationaler Brehme und Kreisfußballwart Hopfauer gingen darauf ein, dass zu den Vorzügen eines Mini-Spielfelds aus fußballerischer Sicht nicht nur die weitgehende Unabhängigkeit des Kunststoffbelags von Witterungseinflüssen zählt. Im Gegensatz zu Bolzplätzen könne auch über Bande gespielt werden, so dass der Ball im Spielfeld verbleibe und es zu häufigeren Ballkontakten komme. Zudem seien die Laufwege kürzer, wodurch die technischen Fähigkeiten der Nachwuchskicker besonders gefördert würden. +++


Landrat Bernd Woide versuchte, das Runde ins Eckige zu befördern.

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