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25.08.08 - Petersberg

Neuer Belag für Kunstrasenplatz - Verlängerung der Nutzungsvereinbarung

Zur Übergabe des neuen Kunstrasenplatzes im Weidesgrund begrüßte Ortsvorsteher Hartwig Blum neben Mitgliedern der Gemeindevertretung und des Ortsbeirats sowie Vertretern des RSV Petersberg auch Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen und den Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko Wingenfeld. Im Anschluss an die Grußworte lud der Ortsvorsteher die Gäste zu einem Elf-Meter-Schießen ein. Auch ein Spiel der D-Jugendmannschaften des RSV Petersberg fand statt, bei dem der neue Platz unter Wettkampfbedingungen getestet wurde.

In einer Gemeinschaftsaktion hatten die Gemeinde Petersberg und der Landkreis Fulda die finanziellen Voraussetzungen für die Sanierung des Kunstrasenplatzes in der Sportanlage Waidesgrund geschaffen. Der Kreiszuschuss von 100.000 Euro zu Gesamtkosten von 350.000 Euro ist an eine Verlängerung der Nutzungsvereinbarung gekoppelt, wonach die umliegenden Schulen in Trägerschaft des Landkreises das Waidesgrundstadion mit Umkleidekabinen und Duschen für weitere 20 Jahre kostenlos nutzen können.

Im Jahr 1991 hatte der Landkreis Fulda der Gemeinde Petersberg eine Kreisbeihilfe in Höhe von damals 400.000 D-Mark für den Umbau der Sportanlage Waidesgrund gewährt. Damit verbunden war die kostenlose Nutzung der Sportplätze im Waidesgrundstadion sowie der Umkleidekabinen und Duschen im Funktionsgebäude durch die Konrad-Adenauer-Schule in Petersberg, die Johannes-Hack-Schule in Petersberg, die Rauschenbergschule in Petersberg sowie die Eduard-Stieler-Schule in Fulda bis einschließlich 2009.

Als die Gemeinde in diesem Jahr einen Antrag auf die Gewährung eines Zuschusses für die notwendig gewordene Sanierung des Kunstrasenplatzes stellte, wollte sich der Landkreis Fulda zunächst mit einen geringeren Summe beteiligen. Auf Vorschlag des Fachdienstleiters Schulen bei der Kreisverwaltung, Felix Gaul, wurde der Zuschuss auf 100.000 Euro erhöht und die Nutzungsvereinbarung unter Einbeziehung der Wendelinusschule in Steinau, der Grundschule in Marbach und der Keltenwallschule in Magretenhaun verlängert.

Bürgermeister Schwiddessen betonte, dass der auf die Gemeinde entfallende Anteil an den Sanierungskosten ohne Kredite und finanzielle Beteiligung von Vereinsseite finanziert worden sei. „Wir können uns das leisten und wollen es auch.“ Vor der Entscheidung über die Art des Belags habe man sich, so der Bürgermeister, sachkundig gemacht und Kunstrasenplätze in der Umgebung angeschaut. Bei dem jetzt verlegten, doppelt geklebten Belag der neusten Generation seien das Verletzungsrisiko gering und der Pflegeaufwand minimal. +++


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