Tag der offenen Tür in REHA-Klinik "Naturana"
BAD SALZSCHLIRF. Die Rehabilitationsklinik NATURANA lädt auch in diesem Jahr zum "Tag der offenen Tür" nach Bad Salzschlirf ein. Seit dem 1. Juli 2008 wird die Rehabilitationsklinik NATURANA, die seit dem 1. September 1989 unter der Leitung von Chefarzt Dr. M. Chaker steht, von der Gesellschaft für neurologische und orthopädische Rehabilitation Bad Salzschlirf mbH betrieben, die die Klinik in den nächsten Monaten vor allem baulich modernisieren und damit den guten Ruf über die Grenzen von Bad Salzschlirf festigen will.
In der Rehabilitationsklinik NATURANA werden wie bisher Anschlussheilbehandlungen und Rehabilitationsmaßnahmen für Patienten mit orthopädischen und neurologischen Erkrankungen und nach Unfällen durchgeführt. Das Diagnostikspektrum wird ausgebaut, vor allem unter dem neuen Oberarzt Herrn Dr. med. Andreas Frank, Facharzt für Neurologie, der seit dem 01.08.2008 seine Tätigkeit in der Klinik aufgenommen hat.
Die Mitarbeiter der Klinik möchten sich den Besuchern auch in diesem Jahr als zukunftsorientiertes Team vorstellen und einen Einblick in die tägliche Arbeit geben. Sie stehen selbstverständlich den ganzen Tag als Ansprechpartner zur Verfügung und beantworten gerne Fragen vor allem zur stationären Rehabilitation.
Um 10:45 Uhr eröffnen die Referentinnen Oberärztin Frau Dr. Lenz, Dipl.-Psychologin Frau Oertel und Logopädin Frau Fock mit dem Thema „Sprachverlust (Aphasie) und die Auswirkungen auf Betroffene und Angehörige“ das Vortragsprogramm. Um 14.Uhr erwartet die Besucher der neue Direktor und Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Klinikum Fulda, Herr Priv. Doz. Dr. med. Martin Henri Hessmann mit seinem interessanten und informativem Gastvortrag: "Gelenkchirurgie heute: Endoprothese oder gelenkerhaltendes Vorgehen?“ Der Vortrag behandelt schwerpunktmäßig Fragen um künstliche Knie- und Hüftgelenke.
Ab 15:15 Uhr stellt sich der neue Neurologe der Rehabilitationsklinik NATURANA Oberarzt Dr. med. Frank, Facharzt für Neurologie, mit seinem Vortrag über das Thema "Schlaganfall - Risikofaktoren und Warnsignale“ vor. Geboten werden außerdem: Hausführungen, Blutzucker- und Blutdruckkontrollen, Fußdruckmessungen und Ganganalysen, die Diätassistentin steht für Fragen der Ernährung zur Verfügung. Weitere Informationsstände über den wirbelsäulengerechten Arbeitsplatz und gelenkschonendes Liegen ergänzen das Programm.
Auch in diesem Jahr ist für das leibliche Wohl reichlich gesorgt. Die Gäste erwartet außerdem eine Tombola mit attraktiven Gewinnen, schwungvolle Musik mit Martin König aus Großenlüder, Spiele für die Kinder sowie am Nachmittag der Auftritt der "Grasshopper´s“ aus Bad Salzschlirf.
"Der Dom zu Fulda - neue kunsthistorische Forschungen“
FULDA. Der Fuldaer Dom wurde anstelle der karolingischen Ratgerbasilika zwischen 1704 und 1712 von Johann Dientzenhofer errichtet. Während der mittelalterliche Vorgängerbau des Doms oft Gegenstand der Forschung war, fehlte bislang eine umfassende Untersuchung des barocken Bauwerks. Diese Lücke hat der Referent Dr. Daniel Hanke (München) mit seiner im Januar 2008 erschienenen Dissertation geschlossen.
Im Rahmen des Vortrags werden von ihm ausgewählte Ergebnisse seiner Forschungen vorgestellt. Dabei wird es zunächst um die Architektenfrage gehen: Ist tatsächlich Johann Dientzenhofer der Architekt des Barockdoms oder gehen die Ausführungspläne auf römische Architekten zurück? Weiterhin soll erörtert werden, ob für das Gewölbe im Mittelschiff des Doms ein umfassendes Dekorationssystem vorgesehen war oder ob das heutige schlichte Erscheinungsbild des Gewölbes den ursprünglichen Intentionen des Bauherrn und des Architekten entspricht. Besonderes Augenmerk wird ferner auf die Gestaltung der Vierungskuppel gerichtet, für die neben allgemeinen römischen Anregungen ein konkretes Vorbild benannt werden kann. Neben den erwähnten Einzelaspekten soll der Fuldaer Dom aber auch in seiner Gesamtheit als herausragendes baukünstlerisches Werk des fränkischen Barock gewürdigt werden.
Der Vortrag ist am 11. September. Beginn ist um 19:30 Uhr im Vortragssaal des Vonderau Museums; Mitglieder, Freunde der Fuldaer Geschichte und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Jubiläum der Wirtschaftsjunioren mit Festvortrag von Handball-Bundestrainer Heiner Brand
FULDA. Anlässlich ihres 55-jährigen Bestehens warten die Wirtschaftsjunioren Fulda mit einem besonderen Vortragshighlight auf. Am Montag, 8. Dezember referiert Heiner Brand im Maritim Fulda. Thema des erfolgreichen Trainers der deutschen Handball-National-Mannschaft: Durch Leidenschaft Unmögliches möglich machen. Der ursprünglich geplante Termin am 20. Oktober musste kurzfristig auf den Dezember verschoben werden.
Der Erfolgstrainer weiß, wie ein Team zu Höchstleistungen geführt wird. Der Umgang mit Hierarchien und internem Wettbewerb spielen dabei ebenso eine Rolle wie Ruhe, Gelassenheit und Perfektion im Detail. Strategien, die im Sport erfolgreich sind, helfen auch dem Mittelstand, Mitarbeiter zu motivieren und die Leistungsbereitschaft dauerhaft zu sichern.
Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Abend startet mit einem Sektempfang auf Einladung des Hotels Maritim Fulda. Eintrittskarten verkaufen die IHK Fulda (Infocenter), Heinrichstraße 8 und Licht & Concept, Johannisstraße 6, in Fulda. WJ-Mitglieder zahlen 10 Euro, Gäste 20 Euro. Der Abend schließt mit einem lockeren Get-together. Fingerfood und eine Auswahl an Getränken sind im Eintrittspreis inklusive. Weitere Infos unter www.wj-fulda.de.
Die Wirtschaftsjunioren sind junge Unternehmer und Führungskräfte aus allen Bereichen der Wirtschaft. Sie setzen sich dafür ein, dass wirtschaftliche Freiheit in sozialer Verantwortung und in einer lebenswerten Umwelt erhalten und erweitert wird.+++