So lief die Vorbereitung: Auch vor der SG Eiterfeld/Leimbach machte der Winter keinen Halt. "Wir haben erst vor eineinhalb Wochen angefangen, auf Rasen zu trainieren", so Pabst. Mit anderen Mannschaften hat die SG sich trotzdem gemessen. Gegen den RSV Petersberg hagelte es ein 4:8 auf dem Kunstrasen im Waidesgrund und gegen Gruppenliga-Schlusslicht Asbach zog man auch den Kürzeren (1:3). "Ab Platz vier ist man nicht mehr sicher", sagt Pabst, "wir können uns auf keinen Fall ausruhen. Das erste Spiel gegen Bachrain wird richtungsweißend sein."
ON|Sport-Prognose: Eiterfeld hat sich in der Gruppenliga als Aufsteiger mehr als gut eingefunden und macht seine Sache ordentlich. Nach der Hinrunde belegten die Schützlinge von Detlef Pabst Platz fünf, sind aber damit nicht sicher. Unser Tipp: Der Aufsteiger wird die Liga halten und landet im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
Das hat sich verändert: Auch die Rhöner treten mit nahezu unveränderten Kader wie in der Hinrunde an. Jedoch muss Ehrenberg auf seinen Innenverteidiger Johannes Wiegand verzichten, der sich einen Anriss des vorderen Kreuzbandes zugezogen hat. Als Verstärkung kam Robin Schilling, der Marcel Röder auf der Torwartposition unterstützen soll.

Ehrenberg scheidender Trainer Robert Schorstein ist von der Qualität seiner Mannschaft ...Archivfoto: Carina Jirsch
So lief die Vorbereitung:
Um es mit den Worten von Ehrenbergs scheidenden Spierltrainer, Robert Schorstein, auszudrücken: "Die Vorbereitung lief zwiegespalten." Nur zwei Testspiele konnten die Rhöner in der Vorbereitung auf Grund des Wetters bestreiten, die sie souverän für sich entscheiden konnten (7:0 gegen Burgaun und 7:0 gegen Kiebitzgrund/Rothenkirchen). "Die Ergebnisse sind zwar eindeutig, aber sagen im Endeffekt nicht viel aus", so Schorstein, der dennoch betont, dass die absolvierten Einheiten und Halle mehr als erfolgreich waren. Das Augenmerk liege jetzt darauf, den Start in die Restrunde nicht zu verpatzen und gleich im ersten Spiel gegen Bronnzell ein Ausrufezeichen zu setzen.
ON|Sport-Prognose: In den letzten Jahren gehörte die SG Ehrenberg immer zu den Top-Adressen in der Gruppenliga - doch dieses Jahr schwächelt die Schorstein-Elf. Dennoch steht es außer Frage, dass die Rhöner in der Liga verbleiben und vielleicht sogar zu ihrer alten Stärke zurückfinden werden. Unser Tipp: Am Ende wird die SG die Saison im oberen Mittelfeld der Tabelle abschließen.
SV Großenlüder
Das hat sich verändert: Mit nahezu unverändertem Kader geht Thomas Reith in seine letzte Restrunde als Trainer der Teutonen. Mit dem zuletzt pausierenden Hardy Ketteler schloss sich aber ein Neuzugang an. „Er ist eine weitere Alternative, aber nach einem Jahr Pause müssen wir uns bei ihm auch gedulden“, so Reith über seinen einzigen Neuzugang.

Will Teutonia Großenlüder als Gruppenligisten übergeben: Trainer Thomas Reith ...Archivfoto: Julius Böhm
So lief die Vorbereitung:
„Wie jedes Jahr“, erzählt Trainer Thomas Reith lachend und verweist auf die üblichen Probleme in der Winter-Vorbereitung mit Trainings- oder Spielabsagen. „Wir haben aber das Beste daraus gemacht und sollten für das erste Spiel gegen Künzell gerüstet sein“, ist Reith optimistisch. Drei Testspiele haben seine Mannen absolviert, zwei davon (5:3 gegen Büchenberg, 1:0 gegen Rückers) wurden erfolgreich absolviert und eines (1:2 gegen Leusel) ging verloren.
ON|Sport-Prognose: Mit 21 Zählern haben sich die Teutonen eine gute Basis im Kampf um den Klassenerhalt geschaffen. 19 weitere werden wohl benötigt, um die Liga zu halten – je nachdem, wie viele Absteiger es geben wird. Unser Tipp: Die Motivation, einen Gruppenligisten dürfte bei Thomas Reith riesig sein – und das gelingt auch einmal mehr.
TSV Künzell
Das hat sich verändert: Auch in Künzell blieb der Kader nahezu unverändert. Torwart Lennard Fladung ging zur Reserve des TSV Lehnerz, dafür kam mit Enrico Nuspahic ein Mann für die Defensive aus Hosenfeld an den Tannen. „Er braucht noch etwas Zeit, hat aber gezeigt, dass er in der Verteidigung eine Verstärkung sein kann“, so Hahner über seinen Neuzugang.

Will schnellstmöglich die Punkte für den Klassenerhalt sammeln: Künzells Ur-Gestein ...Archivfoto: Julius Böhm
So lief die Vorbereitung:
Mit nur wenigen Problemen kam der TSV durch die Vorbereitung, berichtete Trainer Tobias Hahner. „Wir konnten gut trainieren und auch die Beteiligung war ordentlich“, so der Künzeller Trainer. Vier Testspiele absolvierten seine Schützlinge, zwei gingen verloren (4:5 gegen Thalau, 1:6 gegen JFV Viktoria Fulda) und zwei wurden gewonnen (6:1 gegen Weyhers, 3:2 gegen Rückers). „Unter dem Strich war das in Ordnung, aber die Chancenverwertung muss besser werden“, lautet Hahners Fazit.
ON|Sport-Prognose: Gefühlt zwei Drittel der Gruppenliga befinden sich im Abstiegskampf. Geht man von fünf Absteigern hat der TSV nur zwei Punkte Vorsprung und ist als Tabellenneunter längst nicht aus dem Schneider. Unser Tipp: Dass der TSV über jede Menge Qualität verfügt, hat er schon oft bewiesen. Künzell landet am Ende im sicheren Mittelfeld.
SG Kerzell
Das hat sich verändert: Mit Aron Loui Jahn hat sich Kerzell einen jungen Spieler geschnappt, der in der Jugend vom JFV Viktoria Fulda ausgebildet wurde und zuletzt in Schleswig-Holstein aktiv war. „Er ist torgefährlich und kann uns trotz seins jungen Alters weiterhelfen“, erhofft sich Jäger eine Verstärkung seiner Elf durch Jahn.

Erwartet einen Kampf bis zum letzten Spieltag: Kerzells Trainer Michael Jäger ...Archivfoto: Carina Jirsch
So lief die Vorbereitung:
Trainer Michael Jäger ist zufrieden. „Unter dem Strich war das in Ordnung. Die ein oder anderen Probleme in der Wintervorbereitung sind ja bekannt, aber das war schon okay“, so Jäger, der sechs Testspiele mit seinen Jungs absolvierte und vier davon gewann. „Ergebnisse haben nur bedingt Aussagekraft, aber die Leistungen waren in Ordnung“, resümiert Jäger, dessen Mannschaft nach anfänglichen Problemen in der Gruppenliga angekommen ist und zuletzt eine ganz starke Serie aufs Feld legte und auf Rang zehn überwinterte.
ON|Sport-Prognose: Mit 21 Zählern hat der Aufsteiger zwar eine solide Basis geschaffen, Jäger erwartet aber einen Kampf bis zum Schluss. Unser Tipp: Der Aufsteiger landet am Ende auf Rang 13 und muss hoffen, dass nur drei Mannschaften die Liga verlassen müssen.
TSV Bachrain:
Das hat sich verändert: Stefan Ohneiser, der aus Uffhausen kam, ist der einzige Neuzugang bei Bachrain. Er soll den am Kreuzband verletzten Torjäger Branimir Velic ersetzen. „Er ist auf jeden Fall eine Verstärkung für uns“, sagt Link über den Stürmer, der auch schon beim Hünfelder SV auf Torejagd ging.

Hört nach der Runde als Spielertrainer auf und will den Klassenerhalt feiern: Bachrains ...Archivfoto: Julius Böhm
So lief die Vorbereitung:
„Unter dem Strich bin ich zufrieden“, sagte Bachrains Spielertrainer Marius Link, der zwar mit einigen Absagen leben musste, aber einen ordentlichen Betrieb auf die Beine stellen konnte. In fünf Testspielen gab es eine Niederlage (1:4 gegen Neuhof), drei Siege (3:2 gegen Pilgerzell, 4:1 gegen Hofbieber, 5:2 gegen Dietershausen) und ein Unentschieden gegen Steinau. „Das war im Großen und Ganzen in Ordnung, aber wir haben zu viele Gegentore bekommen“, weiß Link, wo Verbesserungspotential herrscht.
ON|Sport-Prognose: Gleich nach der Winterpause wartet auf den TSV Bachrain eine entscheidende Phase, wenn es gegen die direkten Konkurrenten gibt. Unser Tipp: Holt Bachrain dort seine Punkte, landet Marius Link mit seiner Truppe im gesicherten Mittelfeld. Ansonsten wird es bis zum Schluss eng mit dem Klassenerhalt. (Franziska Vogt/Tobias Herrling) +++