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- Fotos: Gerhard Manns

ROTENBURG/F. Volles Haus in „Göbel Hotels Arena“

110. Parteitag der CDU Hessen - Bouffier: "Keine Zusammenarbeit mit AfD"

07.05.17 - Die Grußworte zur Eröffnung des Parteitages am Samstag von Generalsekretär, Manfred Pentz, dem Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidaten der Hersfeld-Rotenburger CDU, Timo Lübeck und des Generalsekretärs der Bundes CDU, Peter Tauber waren begleitet von heftiger Kritik an der Hessen SPD und dem Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel sowie dem Kanzlerkandidaten der SPD Martin Schulz. Übereinstimmend stellten die Redner vor den 330 Delegierten aus ganz Hessen fest, dass die SPD im und Bund nur zurückblicke und nicht wie die CDU zukunftsorientiert sei.

Ankunft von Ministerpräsident Volker Bouffier.

: Am Eingang wurde Volker Bouffier ...

 Peter Tauber bezeichnete Martin Schulz als Bummelzug für seine Partei. Die CDU habe große Lust am Gewinnen der anstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen und im Herbst bei der Bundestagswahl. Timo Lübeck wies die Delegierten aus Hessen noch auf die außerordentlich erfolgreich verlaufenden Festspiele in Bad Hersfeld hin und ermunterte seine Parteifreunde, diese mal zu besuchen.

Nach den Regularien für die anstehenden Wahl für die Landesliste der CDU Hessen zur Wahle des 19. Deutschen Bundestages folgte die Rede vom Vorsitzenden der Landes-CDU und Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier vor den Parteifreunden sowie über 200 Gästen. Er machte deutlich, dass es mit der AfD keinerlei Zusammenarbeit geben wird. Von einer „historischen Wahl im Zeichen einer Zeitenwende“ sprach Bouffier. In unsicheren Zeiten wolle die Union mit Kanzlerin Merkel Sicherheit und einen klaren Kompass bieten.

Der Nationalismus ist auf dem Vormarsch und die westliche Wertegemeinschaft gerät ins Straucheln. Die Weltlage sortiert sich gerade in einer unheimlichen Geschwindigkeit völlig neu. Die Menschen sind verunsichert und erwarten von uns als CDU einen klaren Kompass. Als Union stehen wir mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel an der Spitze für klaren Kurs, Verlässlichkeit und Sicherheit. Unser Versprechen: Wir wollen den Menschen Orientierung geben und sie mit einem klaren Kurs durch raue See in eine gute Zukunft führen. Deshalb werben wir am 24. September um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler. Unser Ziel für die Bundestagswahl ist klar: Wir wollen stärkste Partei bleiben und wir wollen wieder die Bundesregierung stellen. Mit dem erfolgreichen Zukunftskurs unserer Partei haben Arbeit, Wohlstand und Sicherheit auch weiterhin einen festen Platz in Deutschland.“

Deutschland ist ein Land der Stabilität und des Wohlstandes

„Noch nie in der Geschichte unserer Nation ging es uns so gut wie heute und noch nie waren so viele Menschen in Beschäftigung. Wir haben bisher alle Krisen erfolgreich gemeistert und sind heute eines der erfolgreichsten Länder der Welt. Unter Führung von Angela Merkel steht Deutschland für Stabilität und Wohlstand. Die Bundeskanzlerin hält Europa zusammen und nimmt es mit den Herren Trump, Putin und Erdogan auf, die die Welt und Europa derzeit mit in Atem halten. Wir sagen all denjenigen den politischen Kampf an, die unser Land schlechtreden und unsere Gesellschaft spalten wollen. Wer den Anschein erwecken will, hier ginge es nur Wenigen gut und der Rest des Landes würde in Armut versinken, der verzerrt die Wirklichkeit, der gefährdet Arbeitsplatze und Wohlstand und der verdient es deshalb nicht, gewählt zu werden. Als CDU werden wir uns nicht auf den Erfolgen ausruhen. Wir wollen die vor uns liegenden Herausforderungen gestalten - verlässlich und erfolgreich.“
Mit dem heutigen Tag stelle sich die CDU personell für die Bundestagwahl auf. "Dieser Wahlkampf wird hart, aber wir sind bereit zu kämpfen. Und ich bin sicher, es wird sich lohnen für die CDU, für Hessen unsere Heimat, für Deutschland unser Vaterland und für Europa unsere Zukunft" schloss Bouffier seine kämpferische Rede.

 Parteitagsbühne in neuer Optik
„Als moderne Volkspartei, haben wir uns bei diesem Parteitag für eine ganz neue Gestaltung des Bühnenaufbaus entschieden – mit viel Licht und Raum" erklärte Generalsekretär Pentz zur Überraschung von Mitgliedern und Gästen. Es gibt kein klassisches Podium mehr, sondern der Fokus liegt viel stärker auf dem jeweiligen Redner.  +++


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