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10.11.08 - ALSFELD/FULDA
Nachhaltige Energie-Gewinnung für den Vogelsberg - „Sunflower-Projekt“
Der Energiemarkt ist geprägt von verstärkter Nachfrage nach Öl und Gas sowie knapper werdenden Ressourcen. Wie eine dezentrale Energieversorgung mit Wertschöpfung im ländlichen Raum durch Grünen Strom und Grüne Wärme aussehen kann, ist Thema des "Sunflower-Projekts“, das Holger Quambusch am morgigen Dienstag, 11. November 2008 im Rahmen eines Besuchsprogramm vorstellen wird. Quambusch startet das Tagesprogramm um 11.30 Uhr mit einer Begrüßung im Rathaus in Alsfeld und Treffen des Umweltbeauftragten Dr. Wolfgang Dennhöfer, der einen Klimabericht für die Stadt Alsfeld in 2006 verfasst hat.
Um 14.30 Uhr geht es weiter ins Zuse-Museum in Hünfeld, mit einem Zusammentreffen mit dem Sohn des Erfinders Konrad Zuse, Prof. Dr. Zuse, um 16.30 Uhr. Anschließend folgt ein Besuch des Point Alpha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Abschluss ist im Umweltzentrum Fulda um etwa 18.30 Uhr mit dem Geschäftsführer Dipl. Ing. Volker Strauch und den Kooperationspartnern und dem BUND-Vorsitzenden sowie Gästen. Ein gemeinsames Mittagessen im Hotel Klingelhöfer ab circa 12 Uhr mit Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld, der Staatl. Technikerschule Alsfeld und der Max-Eyth-Schule wird eine erste Vorstellung ermöglichen. Vertreter der Konrad-Zuse-Schule werden den Besuch mit Prof. Horst Zuse im Zuse-Museum Hünfeld begleiten.
Im Rahmen des „Sunflower-Projekts“ wird die Idee zur Einrichtung eines Future-Forums vorgestellt, dessen Ziel es sei, eine Bildungs- und Kommunikationsstätte in der ländlich strukturierten Vogelsberger Region einzurichten, die Bildung, Forschung und Unternehmen verbindet. Über eine rein private Finanzierung unter Beteiligung der Bevölkerung in einem genossenschaftlichen Modell, kombiniert mit einer Beteiligung der großen regionalen Energieversorger ÜWAG, OVAG und EON und den Banken solle vor Ort zu gesprochen werden, so der Ideengeber Heinz-Volker Jäger (Grüner Vulkan eG). Ziel sei, es die Attraktivität des Vogelsbergs durch sinnvolle Investitionen im Energiebereich zu erhöhen. +++