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Er traf zur 2:1-Führung: Lauterbachs Timo Jüngst. - Archivfoto: Jonas Wenzel

EISHOCKEY Neusser EV - Luchse Lauterbach 5:10

Big Points in Neuss: Luchse Lauterbach geben rote Laterne ab

27.01.18 - Ganz wichtiger Sieg für die Luchse Lauterbach: Am Freitagabend feierte der Regionalligist einen deutlichen 10:5 (4:2, 3:1, 3:2)-Erfolg bei der Neusser EV, zog mit diesem Sieg an den Hausherren vorbei und gab den letzten Platz an Neuss ab. Die Mannen von Thomas von Euw haben nun im Rennen um Platz acht alles ein eigener Hand.

Doch auch der Siebte, die Soester EG, ist nur noch zwei Punkte entfernt und die Luchse haben noch zwei Spiele in Hinterhand. Das neue Schlusslicht aus Neuss aber hat aber selbst auch noch eine Begegnung weniger als die Luchse bestritten. Aber: in den letzten fünf verbleibenden Spielen der regulären Saison haben die Lauterbacher vier Heimspiele. "Der Spielplan und die Form spricht eigentlich für uns", sagt dann auch Coach von Euw.

Dieser zeigte sich nach dem souveränen Erfolg äußerst zufrieden: "Die Reihen harmonieren mittlerweile sehr gut, nachdem sie nun fünf Wochen in dieser Formation zusammenspielen." Die Führung für den NEV durch Maximilian Stein (6.) konterte Neuzugang Robert "Bobby" Sokol quasi im Gegenzug zum Ausgleich. Es folgte ein 5:0-Lauf der Gäste bis zur 37. Minute - die Entscheidung.

"Wenn man sieht, dass wir vor dem Spiel richtig Druck hatten und mit einer Niederlage vier Punkte Rückstand gehabt hätten, muss man die Jungs einfach loben", freute sich Thomas von Euw, der auch in Neuss ersatzgeschwächt und mit nur zwölf Feldspielern antrat. Einer erneut starken Leistung und den nächsten Punkten im Rennen um die Play-Off-Teilnahme tat das aber keinen Abbruch.

Am Sonntag (18 Uhr) gastiert nun der Dritte aus Neuwied im Lauterbacher Luchsbau. "Wir wollen unseren Lauf fortsetzen", gibt sich von Euw selbstbewusst und wittert eine Überraschung. Denn erst kürzlich mussten sich seine Luchse nur knapp mit 5:7 geschlagen geben. Knapp vier Wochen und drei Siege später wollen die Luchse die Bären ein Bein stellen. (the)


DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

Tore: 1:0 Maximilian Stein (6.), 1:1 Robert Sokol (6.), 1:2 Timo Jüngst (11.), 1:3 Jan Hammerbauer (19.), 1:4 Robert Sokol (23.), 1:6 Jan Hammerbauer (37.), 2:6 Alexander Wolf (38.), 3:6 Andre Scholl (38.), 3:7 Jan Hammerbauer (40.), 3:8 Benjamin Schulz (46.), 4:8 Maximilian Bleyer (49.), 4:9 Timon Langnese (49.), 5:9 Andre Scholl (52.), 5:10 Robert Sokol (59.).

Zuschauer: 100. +++


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