Der Eingangsbereich des Fuldaer Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums ... - Fotos: ON-Archiv

FULDASiegel für Freiherr-vom-Stein-Schule

Vier hessische Schulen für digitale Kooperation ausgezeichnet - auch Fulda dabei

27.04.18 - Digitale Plattformen für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler zum Austausch über Unterrichtsmethoden und Inhalte ergänzen auf sinnvolle Weise das bestehende Bildungsangebot. Eine dieser Plattformen, eTwinning, vernetzt seit 2005 europaweit Schulen und bietet ihnen die Möglichkeit zur Entwicklung gemeinsamer Lernaktivitäten. Erstmalig wird nun das eTwinning-Siegel an vier hessische Schulen verliehen:  die Anne-Frank-Schule aus Eschwege, die Berkersheimer Schule in Frankfurt, die Freiherr-vom-Stein-Schule in Fulda sowie die Wetzlarer Goetheschule. Die Schulen berücksichtigen eTwinning in ihrem Schulkonzept und fördern so die Weiterentwicklung der Vernetzung der Schulen.

Dazu sagte Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: „Die Chancen und Möglichkeiten von eTwinning sind durchaus vielfältig. Nicht nur sind Lehrkräfte in der Lage, sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen in ganz Europa auszutauschen und von deren gelungenen Ansätzen für neue Unterrichts- und Lernmethoden zu profitieren. Vielmehr bietet sich auch für Schülerinnen und Schüler eine tolle Gelegenheit, die Lebensweisen und Unterrichtsmethoden in anderen Ländern kennenzulernen. Die entstehende Debattenkultur fördert dadurch die Kooperation im Bildungswesen und trägt zur Verständigung und Annäherung der Schulen bei.“

Mit der Auszeichnung wird besonderes Engagement im Bereich europäischer eTwinning-Projektarbeit gewürdigt. Die vier genannten Schulen berücksichtigen das Programm in ihrem Schulkonzept und zeigen, wie digitales Lernen einen Beitrag zu gegenseitigem Verständnis leistet und gleichzeitig die Aspekte Internetsicherheit und Lehrkräftefortbildung berücksichtigt. „Die Schulen haben unter Beweis gestellt, dass sie konsequent eine europäische Ausrichtung verfolgen. Sie gelten als Vorreiter im Einsatz digitaler Medien und fördern das verantwortungsvolle Auftreten im Internet. Von der eTwinning-Plattform profitieren sowohl die Lehrkräfte durch eine stetige Fort- und Weiterbildung als auch die Schülerinnen und Schüler durch den Erwerb fachlicher Kompetenzen, kultureller Einblicke und fundierter Fremdsprachenkenntnisse“, sagte Lorz und fügte abschließend hinzu: „Ich danke den Schulen für ihre Teilnahme und bin schon gespannt, auch zukünftig von ihren Ideen zur Weiterentwicklung des Unterrichts zu hören.“


HINTERGRUND: eTwinning ist Teil des EU-Programms Erasmus+ und unterstützt die Zusammenarbeit von Schulen in Europa über das Internet. Europaweit sind derzeit fast 200.000 Schulen bei eTwinning angemeldet. Die Nationale Koordinierungsstelle ist beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz angesiedelt und unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien. Die nächste Bewerbungsphase beginnt im Herbst 2018 (pm/ma)  +++


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