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- Foto: DAK-Gesundheit

RHÖN Einsendeschluss am 31. März

Komasaufen: Kampagne „bunt statt blau“ startet in der Rhön

10.02.19 - Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto startet die DAK-Gesundheit jetzt offiziell die Kampagne „bunt statt blau“ 2019 zur Alkoholprävention auch in der Rhön. Im zehnten Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakate gegen das Rauschtrinken. Hintergrund: 2017 kamen bundesweit 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, immerhin 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen wieder leicht gesunken. Experten fordern darum weiter eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne für Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren in Bayern durch die dortige Gesundheitsministerin Melanie Huml, in Hessen durch Kai Klose, den dortigen Minister für Soziales und Integration und in Thüringen durch Heike Werner, die dortige Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Alle Schulen in der Rhön sind eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln und durch ihre Schüler bis zum 31. März Plakate dagegen entwerfen zu lassen. Verbunden mit der Kampagne ist die „Aktion Glasklar“, die bereits seit vierzehn Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über Risiken im Umgang mit Alkohol aufklärt. Als Beispiel dient ein Blick auf die Erhebungen des Bayerischen Landesamts für Statistik, um die jüngste Entwicklung zu veranschaulichen.

Nach den Angaben der Behörde gab es beim sogenannten Komasaufen im Jahr 2017 in der Bayerischen Rhön, z.B. im Landkreis Bad Kissingen mit 38 Betroffenen einen Rückgang um über 17 Prozent gegenüber 2016, mit 46 Betroffenen. Im Kreis Rhön-Grabfeld gab es mit 17 Betroffenen sogar einen Rückgang um über 41 Prozent, gegenüber 2016, mit 29 Betroffenen. „Eine regionale Alkoholprävention ohne den berüchtigten erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten deshalb auch im Schulalltag diskutiert werden“, sagt Wolfgang Flaig von der DAK-Gesundheit in Bad Neustadt. „Bei ‚bunt statt blau‘ werden die jungen Künstler selbst zu kreativen und glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken. Das macht diese Präventionskampagne so besonders.“

Zehn Jahre bunt statt blau

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 95.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus der Rhön. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern kräftig unterstützt. „Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, exzessives Trinken gehöre zum Feiern dazu. Die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums gelingt mit dem Wettbewerb sehr gut“, erklärten mehrere Lehrer aus der Region. „Mit ihren bunten Plakaten bekennen die kreativen jungen Künstler Farbe. So kommen Schüler und Lehrer bei dem schwierigen Thema Alkoholmissbrauch immer wieder neu ins Gespräch.“

Sonderpreis auf Instagram

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es dazu im Jubiläumsjahr wertvollere Geld- und Sachpreise zu gewinnen als bisher. Außerdem winkt auch 2019 den Schülern, die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, kann eine Polaroid-Kamera inklusive Zubehör gewinnen.

Einsendeschluss am 31. März

Einsendeschluss für den Wettbewerb 2019 ist der 31. März. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Schülerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt eine Bundesjury unter anderen, mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und DAK-Vorstand Andreas Storm, den Bundessieger. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau (pm) +++


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