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Nach seinem Platzverweis gings für den Hünfelder SV dahin: Steffen Witzel und der HSV steigen ab. - Archivfoto: Siggi Larbig

GINSHEIM VfB Ginsheim - Hünfelder SV 5:2 (1:1)

Abstieg! Hünfeld nach Witzel-Rot nicht mehr zu retten

20.05.19 - Der Abstieg ist besiegelt! Fußball-Hessenligist Hünfelder SV hat am Sonntagnachmittag sein Gastspiel beim VfB Ginsheim mit 2:5 (1:1) verloren und steht einen Spieltag vor Ende der Saison als Absteiger in die Verbandsliga fest. Nur ein Sieg hätte dem Aufsteiger, ähnlich wie am Vortag dem SV Flieden, ein Endspiel am kommenden Samstag beschert.

So aber endet die Ligazugehörigkeit der Haunestädter nach nur einer Saison, der Gang in die Verbandsliga ist nicht mehr abzuwenden. Als Knackpunkt erwies sich Minute 53. HSV-Verteidiger Steffen Witzel musste sich einem Foulspiel im Strafraum bedienen, Mahdi Mehnatgir verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 2:1 für Ginsheim und brachte Hünfeld den Abgrund näher.

Denn zwei Treffer in Unterzahl zu erzielen, eine schwere Hypothek für den HSV. Dieser sah sich zu Beginn des Spiels frühzeitig in Rückstand, als Maximilian Thomasberger den VfB in Führung brachte. Florian Münkel brachte nach einer halben Stunde Hünfeld die Hoffnung zurück und markierte den Ausgleich. Nach Witzels Platzverweis erzielte Can Cemil Özer den dritten Treffer (55.) - die Vorentscheidung.

Die Messe schien gelesen, doch der nie aufgebende Aufsteiger verkürzte durch Kevin Krieger zum 2:3 (73.) und schöpfte neuen Mut. Doch die Hoffnungen auf ein Happy End sollten nur wenige Minuten Bestand haben, denn Özer mit seinem zweiten Treffer und Derrick Amoako besorgten den 5:2-Endstand für Ginsheim - und schickte den Hünfelder SV in die Verbandsliga. 

"Die Jungs sind absolut geknickt und enttäuscht, es ist bitter", sagte Hünfelds Abteilungsleiter Mario Rohde nach dem Spiel. Rohde und der HSV haderten mit der letztlich entscheidenden Szene des Spiels, der roten Karte gegen Witzel. "Über den Elfmeter kann man streiten, aber der Platzverweis war eine Fehlentscheidung", hielt Rohde eine Verwarnung für die bessere Entscheidung. 

In Unterzahl habe Hünfeld einmal mehr Moral und Kampfgeist bewiesen, aber das Spielglück nicht auf seiner Seite gehabt. Während Julian Rohde mit einem Pfostenschuss das 3:3 verpasste, fiel quasi im Gegenzug durch Özer die Entscheidung. "Wir sind heute zwar rechnerisch abgestiegen, haben aber vorher die entscheidenden Punkte liegen lassen", weiß Rohde, dass sein HSV in anderen Partien hätte punkten müssen.

"Wir schütteln uns jetzt eine Woche und wollen gegen Bad Vilbel mit einem positiven Gefühl in die Sommerpause", richtete Rohde den Blick nach vorne. Klar ist: Hünfelds Abschied aus der Hessenliga soll nur von kurzer Dauer sein. "Alle im Verein und in der Mannschaft wollten diese Liga halten. Wir werden uns nach der Runde besprechen und dann neu angreifen", so Rohde abschließend. (the)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

VfB Ginsheim: Frederic Erb - Lukas Manneck, Oliver Schmitt, Nils Fischer (63. Marvin Wagner), Simon Geisler, Mahdi Mehnatgir, Masaki Murata (71. Ryota Ishii), Derrick Amoaka (88. Pascal Hertlein), Maximilian Thomasberger, Sebastian Platten, Can Cemil Özer.

Hünfelder SV: Sebastian Ernst - Marcel Dücker (63. Julian Rohde), Nicolas Häuser, Franz Faulstich (56. Niclas Rehm), Andre Vogt, Florian Münkel, Kevin Krieger, Steffen Witzel, Christoph Neidhardt (67. Maximilian Fröhlich), Sebastian Alles, Nils Wenzel.

Schiedsrichter: Ehsan Amirian (Wiesbaden).

Zuschauer: 150.

Rote Karte: Steffen Witzel (Hünfeld, 53., Foulspiel).

Tore: 1:0 Maximilian Thomasberger (7.), 1:1 Florian Münkel (32.), 2:1 Mahdi Mehnatgir (53., Foulelfmeter), 3:1 Can Cemil Özer (57.), 3:2 Kevin Krieger (74.), 4:2 Can Cemil Özer (81.), 5:2 Derrick Amoaka (87.). +++


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