Der Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke (CDU) ist tot. Er wurde 65 Jahre alt. - Archivbild: O|N

KASSEL Entscheidende Info fehlt

Rund 80 Hinweise im Fall des ermordeten Dr. Walter Lübcke

07.06.19 - Nach dem Tötungsdelikt am 2. Juni 2019 im Stadtteil Istha von Wolfhagen zum Nachteil des Präsidenten des Regierungspräsidiums Kassel, Dr. Walter Lübcke, ermittelt die Staatsanwaltschaft Kassel. Das Hessische Landeskriminalamt leitet die Ermittlungen.

Der mit den Ermittlungen betrauten etwa 50-köpfigen Sonderkommission "Liemecke" liegen derzeit rund 80 Hinweise aus der Bevölkerung vor, die derzeit geprüft und ausgewertet werden. Darunter fallen eine Vielzahl von Foto- und Videodateien sowie telefonische und schriftliche Hinweise. Ein konkreter Hinweis, der zur schnellen Aufklärung der Tat führen könnte, ist bislang noch nicht bekannt geworden. Die Soko-Ermittler bitten weiterhin um Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Diese werden unter der Telefon-Hotline Tel.: 0561 - 910 4444 erbeten. Hinweise in Schrift-, Bild- oder Videoformat können unter [email protected] übermittelt werden. Neben der Bitte um Tathinweise in jedweder Form, stellen die Ermittler folgende Fragen:

- Wer kann Hinweise zur Tat geben?

- Wer hat Videos und Fotos von der Kirmes am Samstag zwischen 22 Uhr und 1:00 Uhr?

- Wer hat am Samstagabend oder nach Mitternacht in Wolfhagen-Istha Beobachtungen gemacht?

- Wer hat zu dieser Zeit in Wolfhagen-Istha Knall- oder Schussgeräusche gehört?

In dem in Frage stehenden Zeitraum, 22 Uhr bis 1:00 Uhr, ist das Geschehen noch nicht eindeutig klar. Herr Dr. Lübcke ist gegen 0:30 Uhr auf seiner Terrasse von einem Angehörigen aufgefunden worden. Daraufhin wurde der Rettungsdienst verständigt. Für die davorliegenden zweieinhalb Stunden suchen die Ermittler noch Zeugen, die konkrete Hinweise geben können. Für die Ermittler ist, wie bei allen Ermittlungsverfahren, der Tatort von besonderer Bedeutung. Daher wird dort eine intensive Spurensuche durchgeführt. Diese soll im Laufe des Freitags abgeschlossen werden.

Hinweis: Aufgrund einer Vielzahl von Spekulationen zum Hintergrund der Tat, die im Internet, insbesondere in sozialen Medien, kursieren, bitten die Polizei darum, eine rein sachliche Diskussion mit respektvollem Umgang zu führen. (pm) +++


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