Peilen erneut das obere Drittel an: Malin Lehmann (m.) und die HSG Großenlüder/Hainzell. - Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

REGION Handball-Saisonvorschau (5)

HSG-Damen wollen ins obere Drittel, TVH und FT den Klassenerhalt

14.09.19 - Auftakt in der Handball-Landesliga der Damen: drei der vier osthessischen Mannschaften steigen am Wochenende in die neue Runde ein und wollen mit einem Erfolgserlebnis in die Spielzeit starten. Allerdings warten auf Großenlüder/Hainzell, Hersfeld und Fulda keine einfachen Aufgaben, Rotenburg hat noch eine Woche länger Zeit, sich zu vorbereiten.

HSG Großenlüder/Hainzell

Die Damen aus Großenlüder und Hainzell haben sich in den letzten Jahren im oberen Drittel der Landesliga etabliert und wollen die Platzierungen aus den Vorjahren bestätigen. Kampfansagen Richtung Meisterschaft ist von der HSG aber nicht zu hören. "Fritzlar II und Vellmar sind für mich die Favoriten. Unser Ziel ist es, unter die ersten drei zu kommen", sagt Trainer Sebastian Hüttenmüller.

Hüttenmüller sprang während der vergangenen Spielzeit für den krankheitsbedingt fehlenden Udo Steinmüller ein und geht auch in die neue Runde als HSG-Trainer. Neben dem Mann an der Seitenlinie bleibt auch der Kader der HSG unverändert. "Nur aus Miriam Schmitt wurde Miriam Dimmerling", sagt Hüttenmüller mit einem Schmunzeln.

Mit der Vorbereitung sei Hüttenmüller "absolut zufrieden", auch wenn in den Testspielen noch manche Schwächen offenbart wurden. Dass es zum Auftakt am Sonntag (14:15 Uhr) gleich zu Oberliga-Absteiger Fritzlar II geht, sieht Hüttenmüller positiv. "Das ist eine absolute Standortbestimmung und wir müssen gleich auf den Punkt da sein", freut sich der HSG-Trainer auf das Auftaktprogramm.

TV Hersfeld

Nach einer starken Premierensaison als Aufsteiger gehen die TVH-Damen in ihre zweite Runde in der Landesliga - und erwarten eine deutlich schwere Runde als im Vorjahr. "Die Gegner haben uns analysiert und wissen, auf was sie sich einstellen müssen", spricht Trainerin Sabine Teichmann von einer anderen Ausgangslage. Hinzu komme, dass sich im TVH-Kader einiges getan hat. 

Denn Katrin Maronn und Anne Manteufel stehen nur sporadisch oder zunächst gar nicht zur Verfügung, demgegenüber stehen mit Alina Hugo (A-Jugend Baunatal) und Torhüterin Lea Hollstein (HSG Landeck/Hauneck) zwei externe Neuzugänge. Zudem setzt der Verein künftig auf seine Nachwuchstalente aus der B-Jugend und stattete die Jugendspielerinnen mit einem Doppelspielrecht aus.

"Das eröffnet neue Möglichkeiten und wir können je nach Gegner und Verfügbarkeit der Spielerinnen verschiedene Varianten spielen", erhofft sich Teichmann Flexibilität im Spiel. Mit dieser soll auch im zweiten Jahr der Klassenerhalt stehen. Denn die zweite Saison ist bekanntlich schwerer als das erste Jahr in einer neuen Liga.

FT Fulda

Nach den Plätzen drei und zwei hat es im dritten Anlauf mit dem Aufstieg in die Landesliga für die Damen der FT Fulda gereicht. Souverän sicherte sich die Sieben von Norman Wild den Titel, eine Liga höher wird die FT nun von Maria Fitzek angeleitet. "Sie ist eine erfahrene Trainerin, hat in der Region schon einige Mannschaften trainiert und kann unserer jungen Mannschaft helfen", sagt Betreuer René Wingenfeld.

Mit einem Auswärtsspiel am Sonntag (17:30 Uhr) in Dittershausen beginnt für die Turnerinnen das Abenteuer Landesliga, an dessen Ende natürlich der Klassenerhalt stehen soll. Mit Anne Deckenbach (Frischborn), Luisa Ludwig (Studium) und Sandra Schwab (eigene zweite Mannschaft) ergänzen drei neue Spielerinnen den Aufstiegs-Kader. In vier Testspielen und einem Turnier mit höherklassigen Mannschaften verschafften sich die FT-Damen den nötigen Feinschliff.

"Wir sind mit der Vorbereitung zufrieden und freuen uns auf den Saisonstart", fiebern Wingenfeld und Co. den Auftakt entgegen. Mit zwei Auswärtsspielen in Dittershausen und Twistetal und Heimspielen gegen Wollrode und Fritzlar II haben die Turnerinnen allerdings ein schweres Programm erwischt.

TG Rotenburg

Machte die TGR in den vergangenen Jahren noch als FSG Waldhessen gemeinsame Sache mit Lispenhausen, gehen die Rotenburger Damen nun wieder alleine an den Start und haben mit Sebastian Jaschinski einen neuen Trainer an der Seitenlinie. Jaschinski übernahm das Amt von Spielertrainerin Simone Larsen Poulsen, die Dänin folgte in der sportlichen Leitung auf Harald Wolff.

Während Großenlüder/Hainzell, Hersfeld und Fulda bereits an diesem Wochenende einsteigen, haben die TGR-Damen eine Woche länger Zeit und starten am am Sonntag, 22. September, in Vellmar in die neue Saison. Im Vorjahr musste Rotenburg bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern und blieb der Landesliga nur durch Ober-Eschbachs Ligaverbleib in der dritten Liga erhalten. (the) +++

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