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- Symbolbild: Pixabay

REGION MIT Hessen begrüßt Rettung von Condor

Pauschal- und Einzelleistungen: Kein Urlaub mit Thomas Cook bis Ende Oktober

27.09.19 - Jetzt ist es sicher: den ganzen Oktober finden keine Reisen mit Thomas Cook statt. Der Reisekonzern informierte seine Kunden am Donnerstagnachmittag darüber, dass weder Pauschal- noch Einzelleistungen erbracht werden können. Erst hieß es, dass keine Reisen bis zum Ende der Herbstferien stattfinden können - nun auch für spätere Reisetermine bis zum 31. Oktober 2019.

"Für spätere Reisetermine, nach dem 31. Oktober 2019, steht die Entscheidung noch aus, ob diese Reisen durchgeführt werden können", heißt es von Seiten des Reisekonzerns. 

Der Frankfurter Insolvenzverwalterkanzlei Hermann Wienberg Wilhelm verkündete, dass aus insolvenzrechtlichen Gründen Reisen, die für den Zeitraum vom 27. September bis 31. Oktober 2019 gebucht sind, nicht durchgeführt werden können. Dabei sei es egal, ob die Reisen bereits teilweise bezahlt oder ganz getätigt worden sind. "Dies betrifft sowohl Pauschalreisen als auch gebuchte Einzelleistungen", informiert Thomas Cook auf seiner Webseite. 

Erst hieß es, dass für Reisen mit Reiseantrittsdatum ab dem 14. Oktober 2019 in Abstimmung mit der Insolvenzversicherung die weitere Vorgehensweise geprüft werden solle. Doch am Donnerstag dann die nächste bittere Nachricht für Urlauber, die über Thomas Cook ihre Reise gebucht haben: Bis zum 31. Oktober können keine Reisen mit dem Reisekonzern angetreten werden. "Buchungen können derzeit leider nicht geändert oder storniert werden."

MIT Hessen begrüßt Rettung von Condor

„Wir als MIT Hessen sind sehr froh über die Entscheidung der Landesregierung, der Condor Airline mit einem Überbrückungskredit zu helfen. Hessen ist und war ein Land, dass massiv von der Luftfahrtindustrie und den Tourismusdienstleistern profitiert hat. In der Hilfe, die Condor nun bekommt, sehen wir ganz klar ein Bekenntnis der Landesregierung zum Luftfahrt- und Wirtschaftsstandort Hessen.“ so Marco Reuter, Landesvorsitzender der MIT Hessen.

Auch Jürgen Diener, Vorsitzender des mitgliederstärksten Kreisverbandes in Hessen betonte, dass wenn ein hessisches Unternehmen mit rund 5.000 Arbeitsplätzen durch die politischen Wirren des „Brexittheaters“ und mangelhaftes Management im Mutterkonzerns unverschuldet in Schieflage gerät, die Landesregierung in der Pflicht stehe, zu handeln. „Alles andere würde ein falsches Signal an die Unternehmerinnen und Unternehmer in Hessen senden“, so Diener. (ld/pm) +++


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