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FULDA Neujahrsempfang im Bistum

Abschied von Prof. Gerhard Stanke - Prälat Christof Steinert neuer Generalvikar

02.01.20 - Der Neujahrsmorgen im Bistum Fulda begann im Hohen Dom mit einem Kathedralamt des neuen Generalvikars Christof Steinert. Zum traditionellen Neujahrsempfang des Bistums fanden sich anschließend rund 130 Gäste aus Kirche, Politik und Wirtschaft im Refektorium des Priesterseminars ein. Diesmal stand der Empfang besonders unter dem Zeichen des Abschieds von Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke und der Begrüßung seines Nachfolgers, Domkapitular Christof Steinert.

Dankbar und gerührt beim Abschied: der ...Fotos: Martin Engel

Prälat Christof Steinert ist der neue ...

Rund 130 Gäste im Refektorium des ...

Domkapellmeister Franz-Peter Huber

Der evangelische Dekan Bengt Seeberg

OB Dr. Heiko Wingenfeld

Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann

Bischof em. Heinz Josef Algermissen

Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld

Landrat Bernd Woide

Der im Bistum hochgeschätzte bisherige Generalvikar Stanke wurde für sein langjähriges Wirken ausführlich gewürdigt. "In der kurzen Zeit, die ich jetzt hier bin, habe ich verstanden, dass es nur wenige lebende Priestergestalten gibt, die das Bistum, die Priester und viele Haupt- und Ehrenamtliche so geprägt haben, wie Sie das getan haben", sprach Bischof Michael Gerber den Anwesenden aus dem Herzen. Als Stanke als junger Kaplan 1973 aus Wächtersbach nach Amöneburg versetzt wurde, sei ein Aufschrei durch die Pfarrei gegangen und es habe viele Protestbriefe und Unterschriftslisten an den Bischof gegegeben, berichtete Gerber. Weil Stanke als junger Mensch Flucht und Vertreibung am eigenen Leib erfahren habe, sei er dadurch besonders sensibel für Menschen in Not geworden. "Man kennt Sie als Mensch von großer Weite. Sie haben ein Herz gerade für diejenigen, die am Rande stehen", würdigte der Bischof den 74-Jährigen.

Vorsitzender des Katholikenrats Steffen Flicker

Schwester Christa

CDU-MdL Thomas Hering

Bruder Gerhard

Richter Josef Richter

Monsignore Elmar Gurk

Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Katholikenratsvorsitzender Steffen Flicker dankten Prof. Stanke ebenfalls für sein bisheriges segensreiches Wirken. Wingenfeld betonte die enge Bindung von Stadt, Kreis und Bistum und das vertrauensvolle Miteinander. Prof. Stanke habe seine Aufgaben stets klug und kompetent erfüllt. Er stehe für eine Botschaft, die die Menschen erreicht: jeder sei gewollt und geliebt.

Thomas Maleja

Alt-OB Gerhard Möller

Stankes Nachfolger im Amt, Prälat Christof Steinert ist kein "Neuling" im Bistum. Bischof Gerber betonte, dessen bisherige Aufgaben als Kaplan, Pfarrer, Dechant, Geistlicher Leiter der jungen Gemeinde und nicht zuletzt seine reichen Erfahrungen als Personalreferent prädestinierten ihn für das neue Amt. Ein Generalvikar müsse über angemessene pastorale Erfahrung, aber eben auch Ahnung von Verwaltung haben. "In den vergangenen Monaten habe ich Sie sehr schätzen gelernt und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen", sagte Bischof Gerber.

Weiterführung des „Bistumsprozesses 2030“

Hermann Diel

Prof. Werner Kathrein

Rainer Sippel

Weihbischof Karlheinz Diez

Der neue Generalvikar des Bistums Fulda, Domkapitular Prälat Christof Steinert, hatte zu Beginn des Neujahrsempfangs den emeritierten Bischof Heinz Josef Algermissen, Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez, das Domkapitel und die Gäste aus Kirche, Politik und öffentlichem Leben im Namen des Bischofs willkommen geheißen. Auch er zeigte sich dankbar für die unermüdliche Tätigkeit der Haupt- und Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr. „Wir werden den Pastoralen Prozess ‚Bistum 2030 – zusammen wachsen‘ in diesem Jahr entscheidend weiterführen, unterstrich Steinert. Bischof Gerber habe die im Jahr 2017 von seinem Vorgänger Bischof Algermissen in Kraft gesetzten strategische Ziele 2030 aufgenommen, und nachdem in den vergangenen zwei Jahren in 21 Teilprojektgruppen zu unterschiedlichen Themen der Pastoral und Verwaltung gearbeitet worden sei, würden die Ergebnisse der Projektgruppen nun umgesetzt, den Fachabteilungen zur Verfügung gestellt und in den durch Bischof Gerber neue eingesetzten Fachgruppen weiterentwickelt. Die fünf Fachgruppen zu Querschnittsthemen, die binnen eines Jahres konkrete Ergebnisse für die Bereiche bringen sollten, behandelten: die territoriale Umschreibung der zukünftigen Pfarreien, die Bestimmung der Zusammenarbeit in Gremien und Formen im Netzwerk Pastoraler Orte, Führung, Leitung und Verantwortung in den zukünftigen Strukturen des Bistums, die Überarbeitung der Struktur des Bischöflichen Generalvikariats und der angeschlossen Einrichtungen sowie die finanzielle Handlungsfähigkeit angesichts der zu erwartenden geringeren Ressourcen.

Kirche steht vor großen Herausforderungen

CDU-MdB Michael Brand

Gunter Geiger,Direktor Bonifatiushaus Fulda

Die Entwicklung in Gesellschaft und Kirche stellen die Kirche vor große Herausforderungen, so etwa die Thematik der sexuellen Gewalt durch kirchliche Verantwortungsträger und der Umgang mit diesem Thema in Kirche und Gesellschaft, was an Grenzen führe und einen „immer wieder neu in menschliche Abgründe schauen“ lasse. Es gehe um Transparenz, Aufarbeitung und unabhängige Begleitung von Opfern und Betroffenen sowie angemessene Anerkennungszahlungen und nachhaltige Veränderung von Haltung und Kultur. Sodann werde auch der Weg ins digitale Zeitalter bei der Kirche zu Veränderungen in Abläufen, Prozessen und Kommunikation führen. Prälat Steinert ging auf das Beispiel von Bless U-2, des ersten segnenden Roboters der Welt, ein. Immerhin bringe diese Idee den Segen neu ins Gespräch und mache seine hohe Wertschätzung auch in der heutigen Gesellschaft bewusst. „Wo immer Gottesdienste angeboten werden – wie etwa beim Kinder- oder Familiensegen am Fest der Hl. Familie, bei Paaren anlässlich von Ehejubiläen oder am Valentinstag, wo Besucher einen persönlichen Segen erfahren können, sind die Schlangen lang. Eine Hand auf meinem Kopf, ein Gebet in meinem persönlichen Anliegen, mein Name, ausgesprochen vor Gott – das zeigt mir: ER meint mich.“ Wenn man auf den Segen Gottes vertraue, dann sei es „vielleicht wirklich egal, ob wir ihn in einem Buch lesen, ob ich ihn spreche oder ob Sie ihn bei Bless U-2 wählen“. Gottes Sorge um uns trage uns ins neue Jahr durch alle Stunden hindurch. (ci/pm)+++

Diplomtheologe Winfried Engel

Richard Bok

Domorganist Prof. Hans-Jürgen Kaiser und ...


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