Gerade in Apotheken haben viele Menschen den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Deshalb arbeiten die Menschen in der Galerie Apotheke mit besonderen Schutzmaßnahmen - Fotos: Kevin Kunze

BAD HERSFELD Situation in Hersfelder Innenstadt

"Manche haben Ernst der Lage noch nicht erkannt" - Geschäfte voll ausgelastet

19.03.20 - Die Situation ist auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg angespannt: die Corona-Krise zwingt seit dem Mittwochmorgen viele Geschäfte und Institutionen zu schließen. Doch während dieser angespannten Lage stehen einige Geschäfte mit vollem Herzblut und Engagement für unsere Versorgung und Gesundheit ein. Dafür besuchte OSTHESSEN|NEWS einige Geschäfte in der Kreisstadt.

Yildiz Güngör-Reusch, Filialleiterin in der Galerie ...

Die Fleischerei Roth hat weniger Andrang ...

Yildiz Güngör-Reusch von der City Apotheke in Bad Hersfeld blickt allerdings mit Sorge in die nächsten Wochen: "Wir möchten die Menschen schützen, dennoch kommen Leute wegen unnötigen Kleinigkeiten. Manche haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt."  Die angespannte Situation hat schon dazu geführt, dass einige Medikamente knapp geworden sind, so die Filialleiterin weiter. Die Mitarbeiter sind indes nun besser vor dem Virus geschützt. Mit Plexiglasscheiben und Mundschutz soll eine Infektion mit dem Coronavirus vermieden werden. Mit den besonderen Vorkehrungen geht die Apotheke beispielhaft voran, um die Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Die Metzgerei Roth hat dagegen weniger Kundschaft. Seit den Schließungen vieler Geschäfte in der unmittelbaren Umgebung habe das Geschäft schon nachgelassen, sagt Geschäftsführer Jens Allendorf im Gespräch mit O|N. "Zwar sind wenige Kunden in unseren Geschäften, dort kaufen sie dann allerdings auch mehr. Vor allem Konserven und längerhaltbare Wurstwaren stehen hoch im Kurs", erklärt Allendorf weiter. Die Metzgerei sieht er für die nächsten Wochen gut gerüstet und auch die Kunden hielten sich zumeist an die auferlegten Regeln, so der Geschäftsführer weiter. 

Auch die Bäckerei Nolte in der Breitenstraße darf trotz der neuen Vorkehrungen der Hessischen Landesregierung weiter Waren verkaufen. Dabei seien bisher keine Umsatzeinbußen zu spüren, wie die Mitarbeiter erläuterten. Ein Frisörsalon ebenfalls in der Breitenstraße kann ebenfalls noch keinen Rückgang der Kundschaft verzeichnen. Bisher laufe der Betrieb relativ uneingeschränkt. 

Die gesamte Gesellschaft kann über die Bereitschaft dieser Personen nur dankbar sein. Denn sie sind verantwortlich, dass die notwendigen Dinge des Lebens uneingeschränkt fortlaufen können. (Kevin Kunze)+++


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