Freuen sich über die Tischtennis-Gruppe: Behzad Fayez (Dritter von links), Mathis Wilhelm (Vierter von links), Florian Hütsch (Leiter Sachgebiet Arbeitskräftesicherung, rechts), Felix Kerber (Zweiter von rechts) sowie die restlichen Teilnehmer. - Foto: Lisa Laibach

FULDA Teilnahme für jeden möglich

InteA-Schüler und TTC Maberzell gründen freie Tischtennisgruppe

26.06.20 - Gemeinsam Sport machen und damit die Integration fördern: Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell hat zusammen mit den InteA-Klassen an der Richard-Müller-Schule eine Tischtennis-Hobbygruppe gegründet. Das Training findet jeden Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr in der Wilmingtonhalle in Fulda statt.

Den Anstoß zur Hobbygruppe hat der Schüler Behzad Fayez gegeben, der gerne beim TTC Maberzell mittrainieren wollte. Da er jedoch in Wüstensachsen wohnt und nach dem regulären Training kein Bus mehr in die Rhöngemeinde fährt, war eine Teilnahme nicht möglich. Seine Idee trug er an Felix Kerber heran, der an der Richard-Müller-Schule die Schülerinnen und Schüler der InteA-Klassen (Integration durch Anschluss und Abschluss) betreut. Gemeinsam mit den Sportcoaches im Landkreis Fulda suchten sie nach einer Lösung.

"Da es auch noch andere Schüler gab, die am Tischtennisspielen interessiert waren, ist uns in enger Abstimmung mit dem TTC Maberzell die Idee einer eigenen Trainingsgruppe gekommen", berichtet Kerber. Der Maberzeller Trainer und langjährige Tischtennisspieler Mathis Wilhelm signalisierte direkt seine Bereitschaft, die freie Trainingsgruppe zu leiten. Seit Januar treffen sich nun InteA-Schüler, Kinder, Sportbegeisterte und Interessierte aller Altersgruppen zum gemeinsamen Training jeden Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr. Nach dem Shutdown durch die Corona-Pandemie kann ab sofort - unter Einhaltung der Hygieneregeln - das Training wieder starten. Jeder ist willkommen und die Gruppe freut sich stets über Zuwachs.

Arbeitsmarktrelevante Fähigkeiten werden spielerisch vermittelt 

"Behzad war bei der Gründung der Gruppe sehr aktiv und hat sich engagiert dafür eingesetzt. Deshalb habe ich mich ganz besonders gefreut, dass die Trainingsgruppe zustande gekommen ist", erklärt Kerber, der im Fachdienst Kommunaler Arbeitsmark des Landkreises beschäftigt ist. Durch das integrative soziale Projekt können die Teilnehmer gemeinsam Sport machen, Spaß haben und dabei neue Menschen kennenlernen.

"Ziel der engmaschigen Begleitung ist es, mit allen Schülerinnen und Schülern eine sinnvolle Anschlussperspektive zu erarbeiten", erklärt der Leiter des Sachgebietes Arbeitskräftesicherung im Landkreis Fulda, Florian Hütsch. Arbeitsmarktrelevante Fähigkeiten, wie beispielweise das Knüpfen von Kontakten, der Ausbau der Sprachfähigkeiten und das Erleben von gruppendynamischen Prozesse, werden in der Tischtennisgruppe spielerisch vermittelt und tragen so langfristig zur Integration im Landkreis Fulda bei.

Info: Die InteA-Schulform bietet jungen Migranten im Alter von 16 bis 18 Jahren die Möglichkeit, als Seiteneinsteiger das DSD-Diploms (Deutsches Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz) und den externen Hauptschulabschluss zu erlangen. Der Landkreis Fulda ist Träger der sozialpädagogischen Betreuung der InteA-Schüler an der Richard-Müller-Schule. (pm)+++


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