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Jan Vogel durchlief die Jugendmannschaften von Wehen Wiesbaden und schaffte es in den Kader der Zweitliga-Mannschaft. - Foto: Tino Weingarten

FULDA SGB-Neuzugang auf Crljenec' Spuren

Jan Vogel: Kein Groll wegen fehlenden Zweitliga-Einsätzen

28.08.20 - Wer sich schon in jungen Jahren dazu entscheidet, in ein Nachwuchsleistungszentrum zu wechseln, erlebt meist ein anderes Gefühl von Fußball als die Freunde, die noch in ihren Heimatvereinen spielen. So auch Jan Vogel - den Neuzugang der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz zog es früh zum SV Wehen Wiesbaden.

Mit Druck umzugehen hat Neuzugang Jan Vogel schon früh gelernt. In der U12 wechselte der heute 20-Jährige in die Nachwuchsmannschaft des SV Wehen Wiesbaden. "Es wird primär Wert auf die Entwicklung gelegt, aber die Ergebnisse waren auch wichtig. Der Anspruch der Trainer war es auch, dass wir so viele Spiele wie möglich gewinnen", blickt Vogel auf die Erfahrungen zurück.

Während andere Jungs in seinem Alter auf den Dörfern aus Lust an der Laune spielen, geht es einige Stufen höher um Siege und Erfolge. "Der Druck war schon immer ziemlich hoch, vor allem als wir in der A-Jugend Bundesliga gespielt haben", sagt Vogel. Trotz des sofortigen Abstiegs aus der Liga spricht er aber von einer schönen Zeit, die er in den Jugendmannschaften der Wiesbadener verbracht hat.

Von gestandenen Profis gelernt

Seine Trainer wie Nils Döring oder Damir Agovic brachten Vogel und seinen Mitspielern bei, mit dem Ball umzugehen, Fußball zu spielen und spielerische Lösungen zu finden. Im vergangenen Jahr folgte der Sprung zu den Profis in die 2. Bundesliga, doch für den 20-Jährigen blieb es lediglich bei einem Einsatz im Hessenpokal-Finale gegen den KSV Baunatal (8:1). "Den jungen Spielern konnte nicht so die Chance gegeben werden, weil wir unten drin standen und wir einen sehr großen Kader hatten", erklärt Vogel.

Einen Strich durch die Rechnung machte ihm auch ein Innenbandriss in der Vorrunde, doch allein die Erfahrungen aus dem Training haben den Mittelfeldspieler weitergebracht: "Es war eine tolle Erfahrung, das alles aufzuschnappen. Im Training konnte man viel von erfahrenen Spielern wie Stefan Aigner oder Manuel Schäffler lernen." Groll, dass es mit der Einsatzzeit nicht geklappt hat, hegt er deshalb nicht: "Es wurde uns klar gesagt, dass sie im Abstiegskampf nicht experimentieren können. Es war ein offener und ehrlicher Austausch, deshalb kann ich mich da auch nicht beschweren."

In der Jugend mit Dominik Crljenec verwechselt

Im Pokalspiel gegen den SV Hofbieber feierte Vogel sein Pflichtspieldebüt für die ...Archivfoto: Hendrik Urbin

Nun ist er bei der SG Barockstadt - und erinnert nicht nur dadurch, dass er aus Wiesbaden nach Fulda kam, an Dominik Crljenec. "In der Jugend wurde gesagt, dass wir ähnliche Spielertypen sind und manchmal wurden wir auf dem Spielfeld verwechselt", lacht Vogel. In der U19-Bundesliga spielten beide eine Saison gemeinsam, Crljenec zog es nach der Spielzeit zur SGB. Kontakt zum nach Bayern Alzenau abgewanderten Crljenec nahm Vogel schon auf: "Ich habe kurz mit ihm gesprochen und auch der Trainer hat gesagt, dass ich ihn fragen soll, wie es hier abläuft."

Eine ähnliche Rolle wie Crljenec, nämlich Stammspieler, möchte Jan Vogel auch einnehmen: "Ich will so viel wie möglich spielen, was letzte Saison nicht geklappt hat. Deshalb habe ich mich ganz bewusst für die Barockstadt entschieden, weil ich hier für mich die besten Möglichkeiten sehe." Überzeugt von der Mannschaft ist Vogel nach seinen ersten Wochen in der Barockstadt - und sieht die Qualität gegeben, in der Saison weit oben mitzuspielen. (Tino Weingarten) +++


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