Unter Corona-Umständen wurde die Liste der neugegründeten UBL/Bürger-Herz verabschiedet. - Foto: UBL/Bürger-Herz

BAD HERSFELD Schneider und Schülbe an der Spitze

UBL/Bürger-Herz tritt erstmals bei Kreistagswahl an 

04.12.20 - Die neu gegründete, parteiunabhängige BürgerListe UBL/Bürger-Herz hat ihre Kandidaten und Kandidatinnen für den Kreistag gewählt. Tim Schneider aus Rotenburg, Sprecher der Bürgerinitiative Bürger-Herz, wurde als Spitzenkandidat auf Platz eins und der erfahrene Bad Hersfelder UBH-Vorsitzende Hans-Jürgen Schülbe auf Platz zwei gewählt.

Danach folgen Norbert Überla aus Bebra, Werner Kubetzko aus Bad Hersfeld, Manfred Wenk aus Heringen, Wilfried Roß (UBR) aus Rotenburg. Ina Kolhoff, Karl-Heinz Hüter,  Dieter Göbel, Eckard Hild und Anne Gottwald sind bereits in Bad Hersfeld kommunalpolitisch aktiv und sind auf den folgenden vorderen Plätzen vertreten. Alle wurden einstimmig gewählt. Insgesamt kandidieren 30 Persönlichkeiten aus dem Kreis auf der Liste, weitere unterstützen sie aktiv. 
 
Dass eine parteiunabhängige Liste für den Kreistag kandidiere, sei ein historischer Schritt für unseren Landkreis. So etwas habe es seit Jahrzehnten nicht gegeben, erklären Schneider und Schülbe in einer Pressemitteilung. 
 
Die Versammlung sei sich einig gewesen, dass alles getan werden müsse, um das Herz- und Kreislaufzentrum und das Klinikum mit den entsprechenden Arbeitsplätzen zu retten: "Statt unmittelbar zu sichern und zu stärken, gibt man ein utopisches Versprechen ab: In drei Jahren soll ein 100-Millionen-Neubau bezugsfähig sein und darin ein HKZ in Bad Hersfeld entstehen. Qualität, Zeit- und Kostenrahmen werden nie zu halten sein. Erneut sollen die Bürger verschaukelt werden", so Tim Schneiders Analyse der aktuellen Situation. Und Hans-Jürgen Schülbe ergänzt: "In den letzten Jahren wurden viele Millionen Euros eingesetzt, ohne dass eine Verbesserung eingetreten wäre. Insgesamt steht der Klinikum-Konzern mit dem Rücken an der Wand und plant einen unverantwortlichen Kahlschlag zulasten der Mitarbeiter und Bewohner des Landkreises." 

Es sei nicht länger hinnehmbar, dass im Kreistag eine Kultur des Abnickens entstanden ist. Statt um beste Lösungen zu ringen, würden Prüfungen von guten Möglichkeiten ausgeschlossen. Geheimniskrämerei und vollendete Tatsachen ohne Bürger-Dialog seien zum Markenzeichen der Verantwortlichen geworden. Das muss und wird sich ändern, so die Sprecher der neuen Liste. "Nur wer die UBL/Bürger-Herzliste wählt, kann dafür sorgen, dass kein Kahlschlag erfolgt und nachvollziehbare Entscheidungen wieder Einzug in das Parlament und seine Gremien finden." Ein nächstes Treffen im Dezember ist bereits vereinbart,  um weitere wichtige Zukunftsthemen des Landkreises zu behandeln. (pm)+++


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