Frederik Schmitt wurde als Vize-Landrat wiedergewählt. - Fotos: Martin Engel

KÜNZELL Erfolgsbilanz als Bewerbungsrede

Als Vize-Landrat wiedergewählt: Frederik Schmitt (CDU) bleibt im Amt

23.02.21 - Die Mitglieder der Fuldaer Kreistagssitzung haben gewählt: Frederik Schmitt (CDU) bleibt Vize-Landrat des Landkreises Fulda und wird das Amt somit erneut sechs Jahre lang ausüben. Die Stelle wurde nicht öffentlich ausgeschrieben - das entschieden die Kreistagsmitglieder in ihrer letzten Versammlung.

81 stimmberechtigte Mitglieder hat der Kreistag. 77 der Anwesenden gaben ihre Stimme ab. Dabei stimmten 53 für ja, neun für nein und 15 enthielten sich. Frederik Schmitt nahm die Wahl an und wurde vom Kreistagsvorsitzenden Helmut Herchenhan mit einem Ellenbogencheck amtsverpflichtet. Auf den obligatorischen Handschlag musste er wie auch Landrat Bernd Woide coronabedingt verzichten. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Erhard Mörmel lobte den Viz-Landrat als Glücksfall für den Kreis Fulda.

Erfolgsbilanz in der "Bewerbungsrede"

Mit Ellebogencheck Amtsverpflichtet von Bernd Woide - so läuft das in Zeiten von Corona. ...

Ester Schmitt-Eckart freute sich mit ihrem Mann über dessen Wiederwahl ...

Frederik Schmitt hatte in seiner "Bewerbungsrede" für seine Wiederwahl eine rundum positive Erfolgsbilanz seiner Arbeit der vergangen sechs Jahre gezogen. Zuvor hatte er dem Kreistag Zahlen zur aktuellen Corona-Lage vorgelegt und seiner Sorge vor der Ausbreitung der britischen Virus-Mutation zum Ausdruck gebracht. Zur Zeit gebe es im Kreis rund 15 Prozent von mit dieser Variante Infizierten, doch dieser Anteil ändere sich täglich. Der Kreis sei aber bei den Impfungen erfolgreich und man hoffe, bald auch Erzieher:innen und Lehrkräften ein entsprechendes Impfangebot machen zu können. Außerdem gebe es verstärkt Hinweise darauf, dass die Impfung auch die Übertragung des Virus reduziere, das mache zuversichtlich. 

Beim Rückblick auf seine Arbeit der sechs Jahre fokussierte sich Schmitt besonders auf Angebote für und Förderung von Familien und Kindern, deren Anteil im Kreis glücklicherweise gestiegen sei. In seiner Amtszeit seien allein tausend neue Betreuungsplätze geschaffen worden, weitere 650 in Planung. Doch in den nächsten Jahren werde der Mangel an Erzieherinnennachwuchs und Fachkräften im Bereich der Pflege problematisch werden und eine Förderung der Ausbildung vordringlich sein. Eine kurz vor der Umsetzung stehende Planung sei das Angebot des Medizinstudiums am Klinikum Fulda, das helfen werde, die medizinische Grundversorgung in der Region zu sichern. Auch im Bereich der Digitalisierung habe der Landkreis hessenweit die Nase vorn und wolle den Vorsprung in der Kreisverwaltung weiter ausbauen. +++ 


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