REGION Der Stadtpfarrer bei O|N

Impulse von Stadtpfarrer Buß: "Vertrau mir, ich bin da!"

30.06.21 - "Ich bin Stadtpfarrer Stefan Buß aus Fulda!" Ich freue mich, am letzten Samstag und Sonntag sind zwei Gruppen von Kindern in unserer Innenstadt Pfarrei in Fulda zur ersten heiligen Kommunion gegangen. Viele Pfarreien feiern in diesen Tagen und Wochen Erstkommunion. Corona bedingt in kleinen Gruppen, vielleicht mit Gottesdiensten im Freien. Es ist ein verrücktes Jahr, dieses Jahr der Pandemie.

Es hat keine Kommunionvorbereitung in der üblichen Weise zugelassen und dennoch war die Gemeindereferentin und die Katechetinnen mit großem Einsatz dabei und haben sich bemüht eine Best mögliche Vorbereitungszeit zu gestalten. Danke an sie für ihren Einsatz in dieser nicht so leichten Zeit. Da passt aus meiner Sicht in dieser Zeit auch gut das Motto der diesjährigen Erstkommunion: "Vertrau mir, ich bin da!" Ein Wort als sei es hineingesprochen gerade in dieser Pandemie Zeit, wo vieles nicht möglich war, wo die realen Treffen gefehlt haben. Wo man noch vor 4 Wochen nicht wusste, kann eine Feier so oder so stattfinden. "Vertrau mir, ich bin da!", egal was passiert. Die Kommunionkinder hörten die Geschichte vom Seesturm (Mt. 14,22-33).

Jesus schickt seine Jünger mit dem Boot voraus. Sie kommen in einen Sturm und das Boot wird hin und her geworfen. Sie bekommen Angst und da kommt er über den See auf sie zu und er rettet sie. Aber er sagt zu ihnen: ""Habt Vertrauen, ich bin es. Fürchtet euch nicht! (Mt. 14,27). Im Wort "Vertrauen" steckt das Wort "trauen" und das ist kein Zufall. Mit Vertrauen gelingt viel mehr als ohne. Für viele ist das beim Springen in die Arme, beim Fahrradfahren lernen, beim Schwimmen wichtig, dass jemand da ist. Einer, der mir etwas zutraut und der mir hilft es zu schaffen. Von Jesus lernt der Menschen, man kann Gott vertrauen. "Vertrau mir, ich bin da!" Ja, es ist schon eine spannende Geschichte mit dem Glauben. Es ist eigentlich wie ein Abenteuer. In einem Abenteuer gibt es Aufgaben, Gefahren, Freunde, Weggefährten. Es gibt aber auch dunkle Momente, schöne Dinge und auch Menschen, die versuchen einen vom Weg abzubringen. Es gibt aber auch Wegbegleiter, die einfach da sind.

Es gibt einen Wechsel von Hoffnungen aber auch Zweifeln. Der Glaube ist und bleibt stets auch ein Abenteuer. Wenn das so ist, können Menschen zu Abenteurern des Glaubens werden. Dabei sind alle gemeint. Kinder als auch die Erwachsenen. Das ist keine Einbahnstraße, sondern es ist ein Geben und Nehmen von Eltern, Katecheten und Pfarrer. Sie geben von ihren Glaubenserfahrungen des Lebens weiter an die Kinder und die Erwachsenen können sehr viel von der Frische und Lebendigkeit dieser Kinder profitieren. Ich wünsche den Kindern eine gute und gesegnete Erfahrung mit dem Freund Jesus Christus und dass sie im Leben immer wieder erfahren Jesus ist da. Ich kann vertrauen und frohen Mutes das Leben wagen. (Stefan Buß) +++

Der Stadtpfarrer bei O|N. Archivfoto: O|N/Hendrik Urbin


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