Die Produktion im Opel-Werk in Eisenach soll eingestellt werden. - Symbolbild: Pixabay

REGION MP aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen

Regierungschefs: "Opel-Standorte brauchen klare Zukunftsperspektive"

14.10.21 - Die Regierungschefs der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an den Chief Executive Office von Stellantis gewandt und von diesem konkrete Informationen zu der geplanten Ausgliederung der Opel-Werke in Rüsselsheim und Eisenach aus der Opel Deutschland GmbH sowie des dreimonatigen Produktionsstopps am Opel-Standort Eisenach erbeten. "Beide Sachverhalte führten in der deutschen Öffentlichkeit zu Zweifeln und Besorgnis", schrieben Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) in ihrem gemeinsamen Schreiben.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Archivfoto: O|N/Martin Engel

Die Regierungschefs forderten eine vertrauensvolle Kommunikation des Unternehmens mit den Vertretern der deutschen Bundesländer mit Opel-Standorten, wie sie seitens des Unternehmens in der Vergangenheit auch zugesagt worden sei. Die Ministerpräsidentin und die Ministerpräsidenten betonten, dass sie die Entwicklungen mit großer Sorge verfolgten und in engem Austausch stünden, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

"Opel steht nicht nur für innovative Autos, sondern auch für zahlreiche Arbeitsplätze und den Wohlstand der betroffenen Regionen. Daraus erwächst auch eine gesellschaftliche Verantwortung, zu der sich Stellantis in der Vergangenheit auch bekannt hat. Die Beschäftigten aber auch die betroffenen Regionen insgesamt brauchen eine belastbare Zukunftsperspektive. Wir erwarten von Stellantis, dass für die Zukunft der Standorte relevante Entscheidungen offen und transparent kommuniziert werden", sagten Ministerpräsident Volker Bouffier, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Die Entwicklungen bei Opel und dem Gesamtkonzern Stellantis werden von den betroffenen Landesregierungen sehr genau verfolgt. Die Opel-Standorte seien für die jeweiligen Regionen wichtige Arbeitgeber. Deshalb stehen die Landesregierungen von Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen in engem Kontakt. Es ist ein zeitnahes Gespräch der drei Länder geplant, um gemeinsam die aktuellen Entwicklungen zu erörtern und das weitere Vorgehen abzustimmen. "Die Zusagen zur jeweiligen Standortsicherheit und die Fragen der Mitbestimmung sind für die drei Landesregierungen hierbei von besonderer Bedeutung", betonten Ministerpräsident Volker Bouffier, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ministerpräsident Bodo Ramelow. (pm) +++


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