Am Mittwoch wurde in Bayern die 2G-Regel im Einzelhandel gekippt. - Symbolbild: Pixabay

MÜNCHEN Frau aus Oberbayern wehrt sich

Nach erfolgreichem Eilantrag: Bayern kippt 2G-Regel im Einzelhandel

20.01.22 - Neue Corona-Regelung in Bayern: Ab sofort ist mit 2G im Einzelhandel Schluss. Nachdem sich die Inhaberin eines Lampengeschäfts in Oberbayern per Eilantrag gegen die Maßnahme gewehrt hatte, entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am Mittwoch, künftig nicht mehr nur Genesenen und Geimpften den Zutritt zum Einzelhandel zu gewähren. Bisher hatten ungeimpfte Menschen lediglich Zutritt zu Geschäften des "täglichen Bedarfs". 

Die Frau aus Oberbayern sah in der 2G-Regel eine Verletzung ihrer Berufsfreiheit und beschloss daraufhin, sich mit per Eilantrag gegen die Maßnahme zu wehren. Am Mittwoch stimmte der Bayrische Verwaltungsgerichtshof der Bürgerin zu. Die Richter entschieden, dass die bayerische Verordnung den Anforderungen des Infektionsschutzgesetzes für Zutrittsbeschränkungen auf Geimpfte und Genesene nicht gerecht werde. Gegen den Beschluss gebe es keine Rechtsmittel. Die Bayerische Staatsregierung reagierte unmittelbar und beschloss die 2G-Regel im Einzelhandel auszusetzen.

Wegen der entstandenen Abgrenzungsschwierigkeiten entschied man sich, die Regelungen nun wie in den Supermärkten zu handhaben. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass aus der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nicht eindeutig hervorgehe, welche Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs unter die 2G-Regelung fallen. Trotz der beschlossenen Maßnahme gelte im Handel weiterhin die FFP2-Maskenpflicht.

Bald auch in Fulda ohne Einschränkung shoppen? 

Reginald Bukel, erster Vorsitzender des City Marketing Fulda, würde es begrüßen, die 2G-Regelung auch in Hessen aufzuheben: "Die Entscheidung in Bayern erhöht sicherlich den Druck auf die hessische Landesregierung. Ein paar Kilometer weiter, kann man in Bayern ohne Beschränkungen einkaufen gehen, das ist unverständlich. Wir sind uns sicher, dass der Einzelhandel kein Pandemietreiber ist. Jetzt heißt es abzuwarten, wie die Landesregierung reagiert". Auch Edi Leib vom City Marketing schließt nicht aus, dass in Hessen Ähnliches passiert, wie in Bayern. "Trotzdem sind wir in Fulda mit der Bändchen-Regelung schon ganz gut aufgestellt. Das ist eine deutliche Erleichterung für die Kunden. Natürlich würden wir alles begrüßen, was unsere Händler und natürlich auch die Kunden entlastet. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt und hoffen auf das Beste". (Lea Hohmann) +++

 

 


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