Raphael Wahl - Fotos: matchroom, privat

FULDA European Open im Poolbillard in Fulda

Tag drei: Mit Fillers tritt erstmals ein Ehepaar auf dem Niveau gegeneinander an

11.08.22 - Auch am dritten Tag elektrisiert ein sportliches Großereignis die Stadt Fulda: die European Open im Pool-Billard - genauer gesagt im 9-Ball - in der Esperanto-Halle. Das betrifft nicht nur die Gastronomie in der Barockstadt - sie profitiert vor allem abends beträchtlich. Und in sportlicher Hinsicht lässt sich am späten Nachmittag des Donnerstags behaupten: mit Joshua und Pia Filler traf erstmals ein Ehepaar auf diesem Niveau aufeinander. Von den einheimischen Spielern ist auch Lokalmatador und Weltmeister Thorsten Hohmann nicht mehr dabei. Er unterlag dem Polen Karol Skowerski glatt mit 0:9. Im Falle eines Sieges hätte Hohmann die Runde der letzten 64 erreicht.

Valentin Vogel

Pia Filler

Joshua Filler

Dass es eine heikle Aufgabe für den Fuldaer werden würde, das ahnte man. Beeindruckend war der Auftritt der Polen bisher bei diesem Turnier. Bereits in der dritten Runde der "Verlierer" hatte Hohmann ordentlich schwitzen müssen, als er gegen den Thailänder Rattapol Sassmann 8:7 gewann. Vorteil: Wer dieses Spiel nicht sah, musste nicht mitleiden und seine Nerven strapazieren. Beim Stande von 7:7 "verschoss Sassmann die Sechs" - und Hohmann gewann auf der letzten Rille. 

Das Motto für viele: Tolles Erlebnis, der Spaß steht im Vordergrund

Pia Filler mit Zuschauer-Hintergrund

Das Filler-Duell

Albin Ouschan

Schon zuvor waren die für die SG Johannesberg spielenden Valentin Vogel, Erik Köhler (3:8 gegen den Erstliga-Spieler Marco Dorenburg) und Raphael Wahl (4:8 gegen den Türken Ramazan Ahdag) ausgeschieden - und einer, in den man Hoffnungen setzen durfte. Juri Pisklov musste gegen Tobias Hoiss die Segel streichen. Klaus-Dieter Klein, der für die SGJ in der Kreisliga antritt, musste bereits früh passen. Er schied nach zwei deutlichen Niederlagen aus. Doch auch für ihn galt: Tolles Erlebnis, der Spaß stand im Vordergrund.

Rattapol Sassmann und Arik Reiter

Thorsten Hohmann

Der Grieche Alex Kazakis

Nicht mehr dabei auch: Arik Reiter, der sich einem Kontrahenten aus Kuwait geschlagen geben musste. "Ich hatte einfach kein gutes Händchen", sagte er, "und konnte meine Leistung, die ich in der Liga gebracht habe, nicht voll abrufen. Mein Gegner war schon gut." Kein Wunder: Die Besten der Welt sind in der Esperanto-Halle am Start. Auffallend: Reiters Kontrahent hatte mehrfach etwas Glück, entschuldigte sich aber stets dafür. Ein sehr faires Verhalten, das man nicht jeden Tag antrifft.

Das Feld lichtet sich - Joshua Filler gewinnt 9:1 gegen seine Ehefrau Pia

Shane van Boening

Pius Baier (links) und van Boening im Vereinsheim der SG Johannesberg

Familien-Zusammenführung: Arik Reiter, Patenjunge Jose Camargo aus Kolumbien ...

Ansonsten lichtet sich das Feld der European Open extrem. Am Donnerstag werden noch die letzten "Verlierer-Runden" gespielt - ab Freitag bleiben noch 64 Spieler übrig. Als Favoriten gelten Joshua Filler - er besiegte seine Ehefrau Pia übrigens mit 9:1 - Shane van Boening, der Engländer Jason Shaw oder der Österreicher Albin Ouschan. Mit Muhammad Soufi, Valerij Kuloyants oder Roman Hybler sind zudem aussichtsreiche deutsche Spieler vertreten. (wk) +++


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