Torjubel bei den Lauterbacher Luchsen - Alle Fotos: goa

LAUTERBACH Eishockey-Regionalliga

Heimpremiere der Lauterbacher Luchse: zweites Spiel, zweiter Sieg

15.10.22 - Nach dem Auswärtssieg in Dortmund haben die Luchse Lauterbach nach ihrem Aufstieg auch die Regionalliga-Heimpremiere für sich entschieden. 3:2 hieß es am Ende eines knappen und engagierten Spiels gegen die Wiehl Penguins. Aus der Eishockey-Feinkostabteilung kam dieses Gericht zwar nicht, aber die osthessische Landküche macht schließlich auch satt - Sieg ist Sieg, und unverdient kam er nicht vom Himmel gefallen. 

Es ging schon vor der ersten Sirene holprig los: Die Gäste steckten im Stau, was zu mehr als 30 Minuten Verzug führte, und die Ränge in der Halle hätten sich Regionalliga-angemessen durchaus besser füllen dürfen als mit den offiziellen 266 Fans. Diesen bot sich über weite Strecken der Partie eine deutlich vernebelte Sicht auf die Eisfläche - das gesponsorte Freibier vor dem Spiel war nicht Schuld daran ... Standesgemäß wurde das erste Bully dargeboten - seine "Majestät", die Lauterbacher Bierkönigin, brachte den Puck ins Spiel. 

Gelungenes Heimdebüt des Unruhestifters Jonas Manger

Das erste Drittel führte zu einer Luchse-Führung durch Neuzugang Jonas Manger, der als quirliger Unruhestifter ein gelungenes Heimdebüt gab. Die Gäste konnten schnell ausgleichen, aber Matyas Welser besorgte die erneute Führung, mit der es in die erste Drittelpause ging. Auch in Durchgang zwei wogte es hin und her, viele Strafzeiten ließen keinen allzu berauschenden Spielfluss zu - und erst eine doppelte Luchse-Unterzahl führte am Ende zum Ausgleich der Pinguine. 

Im Schlussdrittel merkte man beiden Teams an, dass sie gewinnen wollten, aber auch nicht um jeden Preis. Julian Grund war es dann vorbehalten, die erneute Führung zu erzielen - gleichbedeutend mit dem Siegtreffer. Nicht unerheblichen Anteil am Sieg hatte der aus Kempten in den Steinigsgrund gewechselte Torhüter Darian Sommerfeld, der um 22.50 Uhr zum "Spieler des Tages" gekürt wurde - aber auch die "Alt-Luchse" Knieling, Welser und Davidson trugen maßgeblich zum Erfolg bei. 

Stephan Andert ist erleichtert - deutlich verbreiterter Kader sorgt auch für Qualität

Ein sichtlich erleichterter Stephan Andert, der sich vom Eis zurückgezogen hat und nun Dienst an der Strafbank tat, erklärte im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS: "Es war ein sehr enges, kämpferisches und zerfahrenes Spiel. Es kam bei beiden Mannschaften nicht wirklich ein Spielfluss zustande, was vielleicht auch an der späten Stunde lag. Unser Sieg ist ein wenig glücklich, aber auf keinen Fall unverdient."

Der neue Luchse-Trainer Dennis Maschke kann nach zwei Partien und sechs Punkten zufrieden sein. Als ehrgeiziges und für einen Aufsteiger ambitioniertes Saisonziel hatte er beim Start des Dauerkartenverkaufs gegenüber O|N nicht den Klassenerhalt benannt, sondern ein Platz unter den ersten Vier. Ob es dafür reichen wird, muss sich naturgemäß noch zeigen - nach erst zwei Spielen ist keine echte Standortbestimmung möglich. Positive Eindrücke bleiben aber schon: die vielen Neuzugänge haben dem Kader in der Breite und in der Leistungsdichte gutgetan, von einer gut gefüllten Bank kommen auch beim schmerzlichen Fehlen von Größen wie Kapitän Niels Hilgenberg und Michael Kuhn Qualität aufs Eis - das Upgrade des Kaders ist sichtbar.

Schon am Sonntagabend haben die Luchse auswärts eine echte Bewährungsprobe zu bestehen, wenn es gegen einen der Favoriten geht: die Bären Neuwied, die am Freitagabend etwas überraschend in Dortmund verloren. Das stand sicher nicht auf ihrem Fahrplan. Es wird eine richtungweisende Partie für die Luchse sein, die aber mit dem Start bisher unter dem Strich zufrieden sein können. (goa) +++


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