Der TTC hatte gegen Düsseldorf nicht den Hauch einer Chance - Fotos: Jonas Wenzel - yowegraphy

FULDA Pokalaus für Maberzell

Düsseldorf-Express überrollt schwachen TTC

12.11.22 - Klare Niederlage für den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell im Pokalviertelfinale. Gegen den Topfavoriten Borussia Düsseldorf unterlag der TTC deutlich mit 0:3. Es war erneut eine Niederlage im Schnelldurchgang. Der aktuelle Tabellenletzte konnte wie zuletzt in der Bundesliga gegen den Post SV Mühlhausen keinen einzigen Satz gewinnen. 

Große Hoffnungen hatte sich im Lager des TTC von vornherein wohl niemand wirklich gemacht. Zu stark präsentiert sich Borussia Düsseldorf bisher in dieser Saison. Der Rekordmeister hat in dieser Spielzeit noch nicht ein Einzel verloren und ist seit Saisonstart in absoluter Topform. 

Die stellten sie auch am Freitagabend in der Hubtex-Arena wieder unter Beweis. Düsseldorf reiste trotz Mehrfachbelastung mit der vollen Kapelle an. Europameister Dang Qiu, Anton Källberg und Tischtennislegende Timo Boll bestritten die drei Einzel - und ließen dem TTC nicht den Hauch einer Chance. 

Qiu und Källberg im Schnelldurchgang

Schon das erste Einzel zwischen Alexandre Cassin und Dang Qiu war eine einseitige Geschichte. Der letzte Saison noch so stark aufspielende Franzose steckt seit Wochen knietief im Formloch. Auch gegen den Europameister zeigte er eine sehr dünne Leistung. Cassin fand nie ins Spiel und reihte Fehler an Fehler. Es kam nicht mal ein wirklicher Spielfluss zustande. Die Zahlen des Duells sprachen dementsprechend eine klare Sprache. Im ersten Satz lag Cassin zwischenzeitlich mit 2:8 hinten, konnte aber immerhin noch auf 7:11 verkürzen, die anderen Sätze gab er klar mit 3:11 und 4:11 ab. 

Ähnlich deutlich war auch das Einzel zwischen Ruwen Filus und Anton Källberg. Zwar gab es hier den einen oder anderen ansehnlichen Ballwechsel. Spannung kam aber auch hier nicht auf. 3:11, 5:11 und 7:11 hieß es am Ende aus Sicht von Filus. Erst im dritten Satz, als der Abwehrspezialist sein Spiel etwas umstellte, konnte er zumindest streckenweise mithalten. Nichtsdestotrotz dauerten beide Partien zusammen gerade mal eine halbe Stunde. So etwas hatte man in der Hubtex-Arena schon lange nicht mehr gesehen. 

Timo Boll macht den Deckel drauf

Der einzige, der sein Einzel zumindest über gewisse Strecken offenhalten konnte, war Fanbo Meng. Der frischgebackene Vizeweltmeister bekam es mit Timo Boll zu tun, den er vergangene Saison im Halbfinale schlagen konnte. Diesmal war der Routinier jedoch zu stark. Meng schnupperte allerdings im zweiten Satz am Satzgewinn, letztlich musste er aber auch diesen Durchgang mit 14:16 abgeben. Nach etwas mehr als einer Stunde war das Viertelfinale dann schon entschieden. "Dass es so schnell geht, haben wir uns natürlich gewünscht, aber nicht damit gerechnet. Es war eine super Mannschaftsleistung von uns", sagte ein gut gelaunter Timo Boll nach dem Spiel. 

Deutlich schlechter war die Stimmung beim TTC. "Es ging wieder viel zu schnell. Wir schaffen es nicht, uns ins Spiel zu kämpfen. Die Düsseldorfer haben natürlich stark gespielt, aber von uns kam zu wenig. Wir müssen anfangen, dagegenzuhalten", sagte Ruwen Filus. Und das am besten schon am Sonntag im extrem wichtigen Keller-Duell gegen Grenzau. "Das ist ein extrem wichtiges Spiel für uns, da müssen wir eine andere Leistung zeigen", so Filus. (fh)

Die Statistik zum Spiel

Alexandre Cassin - Dang Qiu 0:3 (7:11, 3:11, 4:11)
Ruwen Filus - Anton Källberg 0:3 (3:11, 5:11, 7:11)
Fan Bo Meng - Timo Boll 0:3 (5:11, 14:16, 6:11) +++


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