FRIEDEWALD Fahrer kommt mit dem Schrecken davon

Lkw kommt von Fahrbahn ab - Schutzplanke wickelt sich um Vorderachse

22.11.22 - Glück im Unglück: Die Leitstelle Hersfeld-Rotenburg informierte die Einsatzkräfte am Dienstag um 02:02 Uhr zunächst über einen Lkw-Brand auf der A4 zwischen Friedewald und Wildeck-Hönebach. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Unfall handelte - der entsprechende Sattelzug kam aus bislang unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab. Der Fahrer kam letztendlich mit dem Schrecken davon - und zog sich keine Verletzungen zu. 

Unfall auf der A4 zwischen Friedewald und Wildeck-Hönebach Fotos: Nina Bastian

Die Feuerwehr Bad Hersfeld war vor Ort.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist das Fahrzeug demnach aus bislang nicht geklärten Gründen nach rechts abgekommen und prallte gegen die Schutzplanke. Dabei hatte sich diese um die Vorderachse des Lkw gewickelt. Währenddessen versuchte der Fahrer wohl gegenzulenken, hierbei krachte der Lkw wiederum nach links in die Mittelschutzplanke. Der Tank wurde beschädigt. "Es liefen geringe Mengen Dieselkraftstoff aus", stellte Einsatzleiter Frank Jacob von der Feuerwehr Bad Hersfeld gegenüber O|N fest. 20 Einsatzkräfte waren insgesamt am Unfallgeschehen.

Etwa 100.000 Euro Schaden

Laut unserer O|N-Reporterin vor Ort, blieb der Fahrer unverletzt. Dieser habe, bevor es zu dem Unfall kam, einen lauten Knall gehört. Der Streckenabschnitt musste kurzzeitig voll gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden. Der Schaden wird nach ersten Schätzungen auf circa 100.000 Euro geschätzt.

Zu dem Unfall teilt die Autobahnpolizei am Dienstag mit, dass nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen ein 56-jähriger Fahrzeugführer aus dem Erzgebirgskreis mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen der zweispurigen A4 in Fahrtrichtung Osten fuhr. In Höhe des Kilometer 340,250 kam der Fahrer aus noch unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der dortigen Schutzplanke und wurde im Anschluss von dieser abgewiesen. Der Fahrer schaffte es danach, seinen Sattelzug auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen zu bringen.

Die Zugmaschine wurde bei dem Unfall im Frontbereich erheblich beschädigt. Auch die Schutzplanke wurde aus der Halterung gerissen und verkeilte sich in der Folge unter dem Auflieger, welcher dadurch ebenfalls beschädigt wurde. Zum Unfallzeitpunkt war der Sattelzug mit circa zehn Tonnen Sammelgut beladen. Die Ladung wurde bei dem Verkehrsunfall nicht beschädigt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich nach ersten vorläufigen Schätzungen im unteren sechsstelligen Bereich.

Während der ersten Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn rund zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde vor diesem Hintergrund ab Friedewald umgeleitet und anschließend für weitere circa fünf Stunden einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Bei der Absicherung der Unfallstelle sowie der Umleitung unterstützte die Autobahnmeisterei Hönebach. Auch die Feuerwehr Bad Hersfeld war vor Ort und sicherte auslaufende Betriebsstoffe.(mkr/pm) +++


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