Die 1. Mannschaft der SG Johannesberg mit Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (m.) und Bürgermeister Dag Wehner (r.) - Fotos: Bernd Vogt

FULDA Ein Aufstieg mit Signalwirkung

Poolbillard-Aufstiegshelden der SG Johannesberg im Stadtschloss geehrt

10.12.22 - Große Ehre für die SG Johannesberg. Für den Aufstieg in die Bundesliga in der vergangenen Saison und ihre sportlichen Erfolge wurden die Billard-Profis der SGJ am Freitagnachmittag im Fuldaer Stadtschloss von Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld sowie Bürgermeister und Sportdezernent Dag Wehner geehrt und durften sich ins Ehrenbuch der Stadt eintragen.

Vor 14 Jahren hatte sich der Fuldaer Poolbillard-Sport von der Bundesliga verabschiedet, damals noch unter dem Namen 1. PBC Fulda. Vor vier Jahren setzte sich die erste Mannschaft der SG Johannesberg das Ziel "Back to Bundesliga", und in diesem Jahr ist es tatsächlich geschafft: Christoph Reintjes, Juri Pisklov, Raphael Wahl, Erik Köhler und Ersatzspieler Rüdiger Barth haben den Aufstieg in die erste Bundesliga erreicht. "Dieser Aufstieg wird in die Geschichtsbücher der Stadt Fulda eingehen und dort für immer seinen Platz haben. Daher war uns dieser Empfang ein ganz besonderes Anliegen", sagte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld in seiner Rede. 

Lange Billard-Tradition in Fulda 

Wingenfeld erinnerte auch an die lange und starke Tradition des Billard-Sports in Fulda. Der Vorgängerverein, der 1. PBC Fulda, war in den frühen 2000er-Jahren mehrmaliger Deutscher Mannschaftsmeister und zweifacher Gewinner des Simonis-Cups, vergleichbar mit der Champions League im Fußball. Nach dem Aus des PBC folgten triste Jahre. Erst ab 2018 nahm die Erfolgsgeschichte wieder richtig an Fahrt auf. Und sie ist stark mit einem Namen verbunden: Alexander Peer. Peer ist Abteilungsleiter Billard bei der SG Johannesberg und schaffte durch Sponsorenakquise finanziell die Voraussetzungen für den Aufstieg. "Er ist federführend für die tolle Entwicklung verantwortlich", so Wingenfeld. 

Inzwischen boomt Billard auch abseits der ersten Mannschaft der SG Johannesberg. Die Mitgliederzahl wuchs in den letzten Jahren auf knapp 80 an. "Wir haben inzwischen sieben Mannschaften im Spielbetrieb. Das beweist, wie sich die Abteilung weiterentwickelt hat", lobte Lothar Plappert, Präsident der SG Johannesberg. Zusätzlich hat man mit den European Open ein Turnier nach Fulda holen können, das nicht nur den Sport, sondern die ganze Stadt auch international noch bekannter machte. 

Fulda soll Billard-Mittelpunkt Deutschlands werden

Und das soll es noch nicht gewesen sein. In den nächsten Monaten entsteht in Johannesberg ein Nachwuchsleistungszentrum, das spätestens zu den nächsten European Open im Sommer fertig sein soll. Die Stadt unterstützt dieses Vorhaben mit 38.700 Euro. "Wir wissen, dass das Geld gut angelegt ist", sagte Bürgermeister und Sportdezernent Dag Wehner. Das mittelfristige Ziel der SGJ: "Wir wollen Fulda zum Mittelpunkt des Billard-Sports in Deutschland machen und in Zukunft auch wieder deutscher Meister werden. Wir lassen uns nicht aufhalten", versprach Alexander Peer. 

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld

Der Unterstützung der Stadt können sie sich dabei sicher sein. "Ihr seid Vorbilder für Kinder und Jugendliche und sorgt dafür, dass diese sich für den Billard-Sport begeistern. Dieser Aufstieg hatte daher Signalwirkung", so Wingenfeld abschließend. (fh)+++

Bürgermeister und Sportdezernent Dag Wehner

Vorsitzender der Sg Johannesberg: Lothar Plappert

Abteilungsleiter Alexander Peer

Sportkreis-Vorsitzender Harald Piaskowski

Arik Reiter


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