Erfolgreich unterwegs in Würzburg: die Tri-Force-Gruppe - Fotos: Tri-Force Fulda

WÜRZBURG/FULDA Tri-Force beim Würzburger Triathlon

Neun Starter aus Fulda meistern spannende Herausforderungen

21.06.24 - Der Triathlon-Wettkampf in Würzburg am vergangenen Wochenende hat bei den Teilnehmern gemischte, aber überwiegend positive Rückmeldungen hervorgerufen. Mit einer anspruchsvollen Strecke bot das Event zahlreiche spannende Momente und einige Herausforderungen.

Teilnehmer-Erfahrungen und Eindrücke
 
Für den Triathlonverein Tri-Force Fulda gingen gleich neun Teilnehmer an den Start. Für einige Athleten war der Wettkampf in Würzburg eine wichtige Vorbereitung auf den bevorstehenden Ironman in Frankfurt. Jörg Reim, Pascal Weis, Felix Martella, Otto Hengstenberg, Marius Helmer, Jannica Helmer und Tobias Schmitt entschieden sich für die Mitteldistanz. Lucas Martella nahm an der Sprintdistanz teil, während Henry Kohlstruck die Olympische Distanz absolvierte.

Die Teilnehmer berichteten insgesamt von einem gut organisierten Wettkampf und einem reibungslosen Ablauf. Viele nutzten die Gelegenheit, um ihre Wettkampfstrategie und Ernährung zu testen. "Generell sehr zufrieden mit dem Wettkampf, primär wollte ich Setup und Ernährung testen. Das Schwimmen verlief ruhig, ich habe eine gute Außenbahn erwischt ohne großes Geprügel", erklärte Jörg Reim.

Schwimmen: ruhiger Start, gute Bedingungen
Das Schwimmen im Erlabrunner See bot vielen Athleten einen angenehmen Start in den Wettkampf. Jannica Helmer bemerkte: "Ich bin dieses Mal wirklich gut aus dem Wasser gekommen, was mir sonst bei Wettkämpfen im Freiwasser immer schwerfällt." Trotz gelegentlicher Herausforderungen, wie einer unerwarteten "Schlägerei" im Wasser und dem unfreiwilligen Trinken von Seewasser, schätzten viele die Bedingungen und das klare Wasser über 2,1 km.

Radstrecke: Anspruchsvoll und teilweise gefährlich
Die Radstrecke sorgte für gemischte Reaktionen. Während die Mitteldistanzler die 90km-Radstrecke als "brutal" und "herausfordernd" beschrieben, fand Lucas Martella als Sprintstarter über 22 Kilometer als "flach und schnell". Ein Teilnehmer resümierte: "Die Radstrecke war brutal, die Anstiege entweder mit Gegenwind gespickt oder zum Teil sehr steil. Ich konnte selten einen Rhythmus finden." Die teilweise nicht komplett gesperrte Strecke und der schlechte Straßenbelag sorgten für zusätzliche Schwierigkeiten. "Ich fand die Radstrecke geil, nur manchmal auch recht gefährlich, weil die Strecke leider nicht komplett gesperrt war und einige Schlaglöcher aufwies", ergänzte ein anderer Athlet.

Laufstrecke: Flach und gut versorgt
Die 21 Kilometer lange Laufstrecke hingegen erhielt durchweg positive Bewertungen. Sie war komplett flach und bot zahlreiche Versorgungsstationen mit ISO-Getränken, Wasser und Cola. "Der abschließende Lauf lief sehr gut, konnte meine angepeilte Pace im Schnitt halten", berichtete ein Athlet zufrieden. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, sich gegenseitig zu motivieren: "Es war sehr schön, so viele von euch auf der Strecke zu treffen und auch bis zum Schluss angefeuert zu werden." Lucas Martella absolvierte die Laufstrecke einmal (5 Kilometer), Henry Kohlstruck entsprechend zweimal (10 Kilometer), während die Mitteldistanzler vier Runden bewältigen mussten.

Ein erfolgreicher Wettkampf mit Potenzial zur Verbesserung
Die Organisation des Events wurde insgesamt gelobt, doch es gab auch Verbesserungsvorschläge. "Die Streckenführung war etwas chaotisch und bescheiden beschildert", kritisierte ein Teilnehmer. Trotz dieser Kritikpunkte genossen die Athleten die Veranstaltung und betonten die angenehme Atmosphäre und die Unterstützung durch die Zuschauer. "Kurze Anreise, coole Veranstaltung, ich würde wiederkommen", fasste ein Teilnehmer zusammen. Insgesamt war der Triathlon in Würzburg ein Erfolg, trotz kleinerer organisatorischer Mängel und der Herausforderungen auf der Radstrecke.

Die Wettkämpfer zeigten beeindruckende Leistungen: Jörg Reim schaffte es unter die Top 10 und wurde Dritter in seiner Altersklasse. Pascal Weis erreichte ebenfalls den dritten Platz in seiner Altersklasse. Jannica Helmer glänzte mit dem neunten Platz insgesamt von allen Frauen und einem hervorragenden zweiten Platz in ihrer Altersklasse. (pm)

ERGEBNISSE IM EINZELNEN


Sprintdistanz (300 Meter Schwimmen – 22 Kilometer Radfahren – 5 Kilometer Laufen)

Lucas Martella: 7. seiner Altersklasse - Swim 9:50 Minuten, Bike 41:32 Minuten, Run 30:32  Minuten - Gesamt 1:24,43 Stunden - Platz 64


Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen – 44 Kilometer Radfahren – 10 Kilometer Laufen)

Henry Kohlstruck: 4. seiner Altersklasse - Swim 25:48 Minuten, Bike 1:33.01 - Run 51:44 Minuten - Gesamt 2:54,07 Stunden - Platz 74


Mitteldistanz (2,1 Kilometer Schwimmen – 90 Kilometer Radfahren – 21 Kilometer Laufen)

Jörg Reim: 7. gesamt, 3. seiner Altersklasse - Swim 29:03 Minuten, Bike 2:36,41 Stunden, Run 1:23,40 Stunden - Gesamt 4:31,43 Stunden

Pascal Weis: 16. gesamt, 3. seiner Altersklasse - Swim 31:47 Minuten, Bike 2:43,19 Stunden, Run 1:25,28 Stunden - Gesamt 4:43,09 Stunden

Felix Martella: 21. gesamt, 5. seiner Altersklasse - Swim 33:28 Minuten, Bike 2:39,15 Stunden, Run 1:32,31 Stunden - Gesamt 4:47,57 Stunden

Otto Hengstenberg: 77. gesamt, 10. seiner Altersklasse - Swim 43:28 Minuten, Bike 2:43,59 Stunden, Run 1:44,08 Stunden - Gesamt 5:27,16 Stunden

Marius Helmer: 90. gesamt, 14. seiner Altersklasse - Swim 33:32 Minuten, Bike 3:11,22 Stunden, Run 1:48,34 Stunden - Gesamt 5:36,37 Stunden

Jannica Helmer: 9. gesamt, 2. der Altersklasse - Swim: 34:38 Minuten, Bike 3:22,23 Stunden. Run 1:40,12 Stunden - Gesamt 5:40,22 Stunden

Tobias Schmtt: 134. gesamt, 18. seiner Altersklasse - Swim 34:52 Minuten, Bike 3:14,04 Stunden, Run 2:11,55 Stunden - Gesamt 6:05,37 Stunden +++


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