Zum Wintersemester 2024/25 starten neue englischsprachige Studiengänge an der Hochschule Fulda. - Fotos: Hochschule Fulda

FULDA Englischsprachige Studiengänge

Hochschule baut internationales Angebot zum Wintersemester weiter aus

06.07.24 - Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie erweitert die Hochschule Fulda ihr Studienangebot. Zum Wintersemester 2024/25 führt sie neue Studiengänge ein, darunter den Master-Studiengang "Data Science" auf Englisch und den Master-Studiengang "Oecotrophologie" mit englischsprachigen Anteilen.

Darüber hinaus werden die beiden Bachelor-Studiengänge "Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen" und "Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittel" neben dem bestehenden Studienangebot auf Deutsch nun auch komplett in englischer Sprache angeboten. Damit soll die Sprachbarriere für Studierende aus dem Ausland abgebaut und das breit gefächerte Studienangebot in Fulda noch attraktiver werden.

Die deutsche Wirtschaft, aber auch der öffentliche Dienst, stehen in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Diese Erkenntnis prägt auch die langfristige strategische Ausrichtung der Hochschule Fulda. Rund 21 Prozent, und somit mehr als 1.800 der aktuell eingeschriebenen Studierenden an der Hochschule Fulda, kommen aus dem Ausland. Das Bildungsangebot der Hochschule Fulda richtete sich zunehmend an internationale Studierende, die inzwischen aus über 100 Ländern ihren Weg nach Fulda gefunden haben. Besonders beliebt sind rein englischsprachige Studiengänge wie zum Beispiel "Global Software Development", "International Management" oder "Human Rights Studies in Politics, Law and Society". Bisher gab es drei rein englischsprachige Bachelor- und vier Masterstudiengänge.

Teil der Internationalisierungsstrategie

"Die Erweiterung des englischsprachigen Studienangebots ist Teil der Internationalisierungsstrategie der Hochschule Fulda", erklärt Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar. "Unsere internationalen Studierenden sind in jeder Beziehung eine große Bereicherung für die Hochschule Fulda insgesamt und natürlich auch ein wichtiger Gewinn für den Arbeitsmarkt in der Region. Der Campusalltag ist bunter und diverser geworden und von den Begegnungen mit Studierenden aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen profitieren natürlich auch die deutschen Studierenden enorm. Wir sprechen von ‚Internationalisation at home‘, denn dank der vielen Studierenden aus aller Welt können internationale Kompetenzen auch zu Hause erworben werden." Um den internationalen Studierenden die Integration zu erleichtern und beim Aufbau eines beruflichen Netzwerks zu helfen, unterstützt die Hochschule sie mit einem umfangreichen Angebot

Ein Teil des Hochschul-Campus. Foto: O|N - Archiv / Christopher Göbel

Gelebte Willkommenskultur

Julia-Sophie Rothmann, Leiterin des International Office, erklärt, warum diese Angebote so wichtig sind. "Es braucht Mut und Entschlossenheit, um das eigene Land, die eigene Familie und Freunde zu verlassen und in einer fremden Stadt mit einer Alltagssprache, die man nicht beherrscht, ein Studium zu beginnen. Mit unseren breit gefächerten Unterstützungsangeboten wollen wir unseren internationalen Studierenden bei dieser Herausforderung von Beginn bis Ende ihres Studiums helfen, damit sie sich hier auf dem Campus willkommen und aufgehoben fühlen." Trotz der Ausweitung englischsprachiger Studienangebote bleibt das Erlernen der deutschen Sprache weiterhin eine entscheidende Voraussetzung für eine gelungene gesellschaftliche Teilhabe sowie Integration in den lokalen Arbeitsmarkt.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar. Foto: O|N - Archiv / Jonas Wenzel

Ein Studium in einem fremden Land bleibt immer eine große Herausforderung. Die Hochschule Fulda ist kontinuierlich bemüht, das Unterstützungs- und Begleitangebot auszuweiten und an die Bedürfnisse der internationalen Studierenden bestmöglich anzupassen. Gleichzeitig wird es in Zukunft sehr wichtig sein, den Studierenden bezahlbare Wohnungen anbieten zu können. Diesbezüglich stimmt sich die Hochschule sehr eng mit der Stadt Fulda und dem verantwortlichen Studierendenwerk Gießen, das auch für die Hochschule Fulda zuständig ist, ab. "Da Wohnungen in den dicht besiedelten Metropolregionen absolute Mangelware und für die meisten internationalen Studierenden kaum noch bezahlbar sind, könnte Fulda als Studienort mit entsprechenden Wohnangeboten noch attraktiver werden. Falls es gelingt, neue Apartments für Studierende zu bauen, wäre dies für Fulda und die Region ein enormer Standortvorteil, den man unbedingt nutzen sollte", ist Präsident Khakzar überzeugt. (pm) +++


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