Sie gehen das Thema Lärmschutz gemeinsam an: Erster Stadtrat Gunter Grimm, Bad Hersfelds Bürgermeisterin Anke Hofmann, Jochen Stüting, Gesamtprojektleiter Bahnprojekt Fulda-Gerstungen und Florian Schmidt, Projektleiter für den Bereich Bad Hersfeld. - Foto: Stadt Bad Hersfeld

BAD HERSFELD Kooperationsvereinbarung geschlossen

Deutsche Bahn und Kreisstadt: Lärmschutz jetzt gemeinsam angehen

25.03.25 - Die Deutsche Bahn (DB) und die Kreisstadt Bad Hersfeld haben eine Kooperationsvereinbarung zur Gestaltung der zukünftigen Lärmschutzmaßnahmen im Stadtgebiet geschlossen, die im Zuge einer Realisierung des Bahnprojektes Fulda-Gerstungen umgesetzt werden.

Zum Hintergrund: Im Zuge des Bahnprojektes Fulda-Gerstungen entsteht zwischen Langenschwarz und Ronshausen ein neuer Streckenabschnitt, der im Bereich von Bad Hersfeld auf die bestehende Bahnstrecke Bebra-Fulda trifft. Weil es an der Bestandsstrecke dadurch zu wesentlichen baulichen Änderungen kommt, besteht der Anspruch auf Lärmvorsorge gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz in Verbindung mit der Verkehrslärmschutzverordnung.

Der Kooperationsvertrag regelt, dass die DB ein Planungsbüro für die Erstellung eines Gestaltungskonzeptes an den Lärmschutzeinrichtungen beauftragt. Das Konzept soll eine bestmögliche Integration der baulichen Schallschutzmaßnahmen in das Stadtbild untersuchen. Städtebaulich sensible Bereiche werden besonders intensiv betrachtet. Auch stadtbezogene Themen wie die Festspiele, die Geschichte der Stadt oder die Heilquellen können in den Gestaltungslösungen aufgezeigt werden. Am Ende des Prozesses sollen mehrere Varianten stehen, aus denen die Stadt eine Vorzugsvariante auswählt. Technische und zulassungsrelevante Anforderungen sowie sicherheits- und betrieblich relevante Aspekte müssen dabei freilich jederzeit eingehalten werden.

Bad Hersfelds Bürgermeisterin Anke Hofmann Archivfoto: ON

Projektleiter Jochen Stüting Archivfoto: ON/Kunze

"Das ist eine Pflichtaufgabe"

Anke Hofmann, Bürgermeisterin der Stadt Bad Hersfeld, sagte bei der Unterzeichnung am Bad Hersfelder Bahnhof: "Natürlich ist der Lärmschutz eine Pflichtaufgabe für uns, denn er trägt wesentlich zur Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger bei. Gleichzeitig wollen wir mit dem Kooperationsvertrag einen positiven Effekt für unsere Besucherinnen und Besucher erzielen. Das soll gelingen, indem wir die Lärmschutzwände attraktiv und mit klarem Bezug zu unserer Kur- und Festspielstadt gestalten."

Schallschutzmaßnahmen in das Stadtbild integrieren

Jochen Stüting, Gesamtprojektleiter Bahnprojekt Fulda-Gerstungen, ergänzt: "Wir arbeiten mit der Stadt und den an die Strecke angrenzenden Kommunen seit Jahren sehr gut und konstruktiv zusammen. Die Kooperationsvereinbarung ist das Ergebnis dieser guten Zusammenarbeit, die wir weiterhin fortführen wollen. Wir sind froh, dass wir Gestaltungsfragen zu einem so frühen Zeitpunkt angehen – mit dem gemeinsamen Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Schallschutzmaßnahmen bestmöglich in das Stadtbild zu integrieren." (nia/pm) +++


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