Von Links: Torben Schäfer, Stefan Knoche, Romy Grimm, Marcus Weber, Stefan Pruschwitz - Foto: Stadtentwicklung Bebra (seb)

APRILSCHERZ Neues touristisches Highlight!

Im mittleren Fuldatal: Seilbahn soll Rotenburg und Bebra verbinden

01.04.25 - Eine spektakuläre Neuerung wird bald das touristische Angebot im mittleren Fuldatal bereichern: Eine Seilbahn soll die Städte Rotenburg an der Fulda und Bebra (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) miteinander verbinden. Das ambitionierte Projekt, das bereits seit mehreren Jahren in Planung ist, soll voraussichtlich im Sommer 2026 eröffnet werden. Die Strecke wird atemberaubende Ausblicke auf die Fulda und ihre malerische Umgebung bieten und mehrere Zwischenstationen an bedeutenden Sehenswürdigkeiten umfassen.

Startpunkt der Seilbahn wird der Bahnhof in Bebra sein, von wo aus die verglasten Gondeln über den Breitenbacher See – ein beliebtes Naherholungsgebiet – bis zur neu eröffneten Hängebrücke "Highwalk" in Rotenburg führen. Am Breitenbacher See erfolgt eine gesonderte Seilbespannung, die die Gondeln über die Kirchturmspitze der evangelischen Kirche in Breitenbach hinwegführt, um den Passagieren einen einzigartigen Blick aus der Höhe auf den See und die umliegende Region zu bieten. Anschließend setzt sich die Strecke der Fulda entlang bis Rotenburg fort.

Weitere Haltestellen sind in der Innenstadt von Rotenburg geplant, die mit ihren charmanten Fachwerkhäusern und Gassen zum Bummeln und Verweilen einlädt. Zusätzliche Zwischenstationen sind noch in der Diskussion, um möglichst viele attraktive Orte zwischen Rotenburg und Bebra anzubinden.

Der kürzlich eröffnete 'Highwalk' soll neben weiteren Stationen ebenfalls an die ...Archivbild: O|N / Hans-Hubertus Braune

"Nach dem großen Erfolg der im Dezember eröffneten Hängebrücke 'Highwalk' setzen wir nun ein weiteres gemeinsames Zeichen für den Tourismus in der Region", erklärt Torben Schäfer, Geschäftsführer der Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg. Auch Stefan Pruschwitz, Geschäftsführer der Stadtentwicklung Bebra GmbH, zeigt sich begeistert: "Dieses Projekt ist ein Meilenstein für unsere Region. Es verbindet Bebra und Rotenburg auf eine völlig neue Weise und schafft einen echten Mehrwert für Einheimische und Touristen."

Bebras Bürgermeister Stefan Knoche. Archivbild: O|N / Philipp Apel

Grünes Licht für den Bau – Finanzierung gesichert

Nach intensiven Verhandlungen mit den zuständigen Behörden sind nun alle erforderlichen Genehmigungen für das Großprojekt erteilt worden. Besonders herausfordernd war dabei die Querung der Bundesstraße sowie die Einhaltung strenger Umweltauflagen. "Wir haben alle ökologischen Aspekte sorgfältig geprüft und Lösungen entwickelt, die eine umweltfreundliche Umsetzung ermöglichen", so Bebras Bürgermeister Stefan Knoche. Die Baukosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 120 Millionen Euro.

Die Finanzierung des Vorhabens ist ebenfalls gesichert: 90 Prozent der Baukosten werden durch ein neu beschlossenes Sondervermögen des Bundes getragen. Damit wird das Projekt maßgeblich unterstützt und sichergestellt, dass die Region als attraktives Reiseziel weiter an Bedeutung gewinnt. Die restlichen zehn Prozent übernehmen die beteiligten Kommunen sowie private Investoren, die großes Potenzial in dem Vorhaben sehen. Die Nutzung der Seilbahn wird dabei nicht kostenfrei sein – Fahrgäste müssen vorab ein Ticket lösen, um die atemberaubende Aussicht auf das Fuldatal genießen zu können.

Rotenburgs Bürgermeister Marcus Weber. Archivbild: O|N / Hans-Hubertus Braune

Bürgermeister einig: Seilbahn wird Schlüsselprojekt für den Tourismus

Die Bürgermeister von Rotenburg und Bebra sind sich einig: Die Seilbahn wird ein Schlüsselprojekt für den Tourismus und die regionale Entwicklung sein. "Mit dieser neuen Attraktion bieten wir Gästen und Einheimischen eine bequeme, umweltfreundliche und spektakuläre Möglichkeit, das Fuldatal aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben", ist sich Rotenburgs Bürgermeister Marcus Weber sicher.

Die Baumaßnahmen am Breitenbacher See haben bereits begonnen, sodass einer feierlichen Eröffnung im Frühling 2026 nichts mehr im Wege steht – sofern nicht doch noch unerwartete Herausforderungen auftreten. Bis dahin dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger auf eine außergewöhnliche Attraktion in ihrer Region freuen. (mmb/pm) +++


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