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Die JVA in Hünfeld - Archivfotos: Carina Jirsch

REGION Weihnachtsamnestie

In Hessen: 101 Häftlinge vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen

23.12.25 - Für 101 Menschen in Hessen wird Weihnachten in diesem Jahr ganz besonders: Sie sind vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden. Das teilt das Justizministerium in Wiesbaden gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (DPA) mit.

Von der sogenannten Weihnachtsamnestie profitieren jedes Jahr Männer und Frauen, deren Strafende in die Zeit vom 21. November 2025 bis 1. Januar 2026 gefallen wäre. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie ab 20. November vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Im letzten Jahr waren es 104 Menschen.

Justizminister Christian Heinz (CDU) erklärte gegenüber der DPA: "Wir wollen denjenigen, die ohnehin kurz davor stehen, entlassen zu werden, eine Perspektive für ein straffreies Leben geben. Das Weihnachtsfest mit der Familie und Angehörigen in Freiheit kann dafür ein Mittel sein."

Benjamin Weiß, Pressesprecher des Hessischen Justizministeriums erklärt gegenüber OSTHESSEN|NEWS, dass in der JVA in Fulda kein Insasse vorzeitig entlassen wurde. In der JVA Hünfeld wurde darüber hinaus zwei Anträge abgelehnt.

Ziel dieser vorzeitigen Freiheit ist die Resozialisierung. Doch dieses Weihnachtsgeschenk steht nicht allen zu. Sexual- und Gewalttäter sowie Straftäter mit längeren Haftstrafen sind von der Weihnachtsamnestie ausgenommen. Die 101 Häftlinge in Hessen kommen aus 16 Justizvollzugsanstalten mit insgesamt 4.485 Häftlingen und einer Jugendarresteinrichtung in Gelnhausen mit fünf Insassen. (Moritz Pappert) +++


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