
Viele glückliche Gesichter in Herfa. Erste Reihe von links: Herzberg, Stefan Wetterau (stellv. Wehrführer), Iliev, Erbe, Rößler vor dem aktuellen/alten Gerätehaus - Fotos: HMdI
HERINGEN (W.)
Innenstaatssekretär überreicht Förderung
Gezielt investiert: 150.000 Euro für ein modernes Feuerwehrhaus in Herfa
18.01.26 - Heringen (Werra) steht im Mittelpunkt der aktuellen Brandschutzförderung des Landes Hessen. Für den Neubau eines Feuerwehrhauses im Ortsteil Herfa erhält die Stadt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg einen Zuwendungsbescheid über 154.275 Euro. Damit investiert das Land gezielt in die Stärkung des örtlichen Brand- und Katastrophenschutzes und verbessert die Rahmenbedingungen für die Freiwillige Feuerwehr vor Ort.
Gefördert wird der Neubau eines modernen Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Herfa. Geplant sind eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen sowie ein Sozialtrakt. Zudem ist die Einrichtung einer Notstromversorgung Bestandteil der Baumaßnahme. Die Förderung ist Teil eines umfassenden Programms des Landes Hessen zur Unterstützung der Kommunen im Bereich Brandschutz.
Innenstaatssekretär Martin Rößler (CDU) betonte bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide die Bedeutung einer zeitgemäßen Ausstattung für die Einsatzkräfte: "Die freiwilligen Feuerwehrleute in Hessen brauchen eine moderne Ausstattung, um ihren Dienst zum Wohl der Menschen bestmöglich tun zu können."

Innenstaatssekretär Martin Rößler mit der Einsatzabteilung der Freiwilligen ...
Schwerpunkt in Hessen
Die Stärkung des Brand- und Katastrophenschutzes ist für die Hessische Landesregierung seit Jahren ein Schwerpunkt. Im Rahmen der Brandschutzförderung hat Innenstaatssekretär Martin Rößler vier Gemeinden in Nordhessen besucht und Zuwendungsbescheide über insgesamt 639.375 Euro übergeben. Neben Heringen (Werra) profitieren auch weitere Kommunen von den Fördermitteln.
Bei seinen Besuchen unterstrich Rößler die Notwendigkeit gut ausgestatteter Feuerwehren für einen flächendeckenden Brandschutz: "Die freiwilligen Feuerwehrleute in Hessen brauchen moderne Feuerwehrhäuser und Fahrzeuge, um ihren Dienst zum Wohl der Menschen bestmöglich leisten zu können. Natürlich sind die Einsatzkräfte beim Retten, Löschen, Bergen und Schützen mit Abstand der wichtigste Faktor; die Ausstattung, die ihnen zur Verfügung steht, kommt aber gleich danach. Ich freue mich deshalb, dass das Land die Fahrzeugbeschaffung der Landkreise und Gemeinden im Brandschutzbereich mit Zuwendungen unterstützen kann. Allen, die in Nordhessen Zeit und Energie für das Ehrenamt bei der Feuerwehr aufwenden, danke ich von Herzen. Ihr Engagement ist nicht selbstverständlich, sondern vorbildlich; was sie tun, ist bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne. Ich wünsche den Feuerwehrleuten in Hessen für die Einsätze in der Zukunft viel Erfolg."

Die Bescheidübergabe in Borken. Von links: Mario Diehl (Wehrführer FFW Borken (Hessen)), ...

Innenstaatssekretär Martin Rößler mit Bürgermeister Andreas Rehm bei der Bescheidübergabe ...
Weitere Feuerwehren im Bundesland gefördert
Neben Heringen (Werra) wurden drei weitere nordhessische Gemeinden gefördert. Der Gemeinde Spangenberg im Schwalm-Eder-Kreis wird für den Neubau eines Feuerwehrhauses eine Zuwendung in Höhe von 392.150 Euro zuteil. Die Pläne sehen eine Fahrzeughalle mit sieben Stellplätzen und einen zweigeschossigen Sozialtrakt vor. Außerdem ist eine Notstromversorgung geplant.
Der Gemeinde Borken im Schwalm-Eder-Kreis wurde zur Beschaffung eines Einsatzleitwagens (ELW 1) ein Zuwendungsbescheid über 47.520 Euro übergeben. Der Einsatzleitwagen dient dazu, Einsätze zu organisieren, Einheiten zu koordinieren und dabei die Verbindung zur Leitstelle und zu den Einsatzkräften zu halten.
An die Gemeinde Meinhard im Werra-Meißner-Kreis ging zur Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF-W) für die Freiwillige Feuerwehr im Ortsteil Hitzelrode ein Zuwendungsbescheid über 45.430 Euro. Das Fahrzeug mit Allradantrieb und großer Löschwasserkapazität ist für die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden geeignet.
Die Zuwendungsbescheide gingen jeweils an den Magistrat beziehungsweise den Gemeindevorstand der beteiligten Kommunen. (pm/cb) +++