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Landrat Dr. Jens Mischak (Vierter von rechts) gemeinsam mit Kreisausbilder TH-VU, Karsten Muth, dem stellvertretenden Leiter des Amts für Gefahrenabwehr des Vogelsbergkreises, Jürgen Schad, Kreisausbilder TH-VU, Andreas Jost, Sachbearbeiter im Amt für Gefahrenabwehr, Marc Filipp, Gemeindebrandinspektor Mario Henning, dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Hubert Helm sowie dem Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Hartmannshain, Stefan Losert. - Foto: Vogelsbergkreis

GREBENHAIN Neuer Ausbildungs-Rüstsatz übergeben

Landrat: "28.300 Euro für moderne Feuerwehr-Ausbildung"

31.01.26 - Die Leitstelle meldet einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Rettungsdienst und Feuerwehr treffen am Unfallort ein, machen sich ein Bild von der Lage. Schnell wird klar: Ohne schweres Gerät kann der Verletzte nicht schonend und umsichtig aus dem Fahrzeug gerettet werden. "Es sind Szenarien wie dieses, in denen die Handgriffe der Einsatzkräfte sitzen müssen, und der Umgang mit Schneidgerät, Spreizer und Rettungszylinder effektiv, schnell und sicher sein muss", sagt Landrat und Gefahrenabwehrdezernent Dr. Jens Mischak bei einem Vor-Ort-Termin in Hartmannshain.

Dafür, dass das so ist und bleibt, hat der Vogelsbergkreis nun einen akkubetriebenen Rüstsatz "Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall" (TH VU) an die Feuerwehr Grebenhain übergeben. "Diese modernen akkubetriebenen Geräte werden ab sofort für Ausbildungszwecke bei der Freiwilligen Feuerwehr in Hartmannshain stationiert, und für Lehrgänge auf Kreisebene in Grebenhain, Mücke und Schotten eingesetzt", schildert der Landrat. Eine knapp 30.000-Euro-Investition, die die Ausbildung für technische Hilfe bei Unfällen sinnig ergänzt, fügt er an.

Für die Lehrgänge in der "TH VU" der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte stehen neben theoretischen Grundlagen zur Fahrzeugtechnik, Mechanik sowie technischen Einsatzmitteln, auch praktische Übungen auf dem Programm. "Und dabei zeigen sich immer wieder auch die Vorteile von Akkugeräten, die sich in Übung und Einsatz bewährt haben", sagt der Landrat. Denn auch mit Akku können an den Unfallstellen Lasten gezogen oder gehoben werden, Fahrzeuge stabilisiert oder geöffnet werden, um Menschen schonend zu retten. "Viele Feuerwehren im Kreis setzen inzwischen Akkugeräte ein. Daher ist es für eine praxisnahe Ausbildung wichtig – ergänzend zu den Hydraulikgeräten – moderne Geräte vorzuhalten", sagt Dr. Mischak. (nb/pm) +++


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