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Enormer Sachschaden ist am frühen Montagmorgen in einem Einkaufszentrum im Gehrener Ring in Nidderau (im Main-Kinzig-Kreis) entstanden, nachdem es dort zu einer Geldautomatensprengung gekommen war. - Fotos: 5VISION.NEWS

NIDDERAU Mehr als 100.000 Euro Schaden

Fahndung nach Geldautomatensprengung! Wohl kein Bargeld erbeutet

09.02.26 - Enormer Sachschaden ist am frühen Montagmorgen in einem Einkaufszentrum im Gehrener Ring in Nidderau (im Main-Kinzig-Kreis) entstanden, nachdem es dort zu einer Geldautomatensprengung gekommen war. Über einen Sicherheitsdienst wurde die Polizei gegen 03:20 Uhr über die Tat informiert. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler machten sich zwei bislang unbekannte Täter zuvor an der SB-Stelle zu schaffen. Kurz darauf kam es zu einer Explosion, ehe einer der Täter den Vorraum betrat.

Nach der Sprengung eines Geldautomaten in einem Einkaufszentrum im Stadtteil Heldenbergen waren Spezialisten der Kriminalpolizei bis in den Mittag hinein am Tatort und haben dort Spuren gesichert. Den Feststellungen der Ermittler zufolge ist es den Tätern offensichtlich nicht gelungen, Bargeld zu erlangen. Sie flüchteten insofern ohne Beute. Selbst im Fall einer Entwendung hätte das Geld keinen Wert gehabt, da eine integrierte Sicherungseinrichtung aktiviert wurde, die Banknoten durch ein Einfärbeverfahren unbrauchbar macht.

Zu den beiden bislang unbekannten Tätern ist bekannt, dass sie vollständig vermummt waren und Handschuhe trugen. Einer der beiden nutzte augenscheinlich eine Stirnlampe, während sein Komplize reflektierende Elemente an der Kleidung sowie im Knöchelbereich trug.

Der entstandene Sachschaden wird nach polizeilicher Einschätzung auf mehr als 100.000 Euro beziffert. Neben dem vollständig zerstörten Geldautomaten wurde auch die Deckenkonstruktion des Vorraums beschädigt. Darüber hinaus waren aufgrund der Druckwelle mehrere benachbarte Geschäfte betroffen. Zur Beurteilung der Gebäudestatik wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, der nach erster Einschätzung keine akute Gefahr feststellte. Derzeit sind Sprengstoffexperten des Hessischen Landeskriminalamtes vor Ort, um die Spurensicherung der Kriminalpolizei zu unterstützen.

Die Ermittlungen und die Suche nach den Tätern dauern weiter an. Die Beamten bitten nun Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

"Die VR Bank steht in engem Austausch mit den Ermittlungsbehörden und arbeitet mit Hochdruck daran, den Standort in Heldenbergen wiederherzstellen. Höchste Priorität hat dabei die Sicherheit der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeitenden. Durch die Sprengung kommt es in Heldenbergen vorübergehend zu Einschränkungen bei der Bargeldversorgung. Kundinnen und Kunden werden gebeten, dafür auf die Geschäftsstellen in Altenstadt oder Nidderau Ostheim auszuweichen", heißt es vonseiten der Bank. (ms/pm) +++


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