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KALBACH 67.000 Euro Gesamtschaden

Großeinsatz für die Rettungskräfte: Unfall auf der A7 - acht verletzte Personen

14.02.26 - Großeinsatz für die Rettungskräfte: Auf der A7 hat sich am Freitagnachmittag gegen 14 Uhr ein schwerer Unfall in Richtung Fulda ereignet. Mehrere Fahrzeuge waren beteiligt. Acht Rettungswagen waren im Einsatz. Ein Massenanfall an Verletzten wurde ausgelöst. Die A7 war zwischen Uttrichshausen und Bad Brückenau kurze Zeit voll gesperrt. Es staute sich auf rund vier Kilometern.

Laut ersten Informationen handelte es sich um einen Auffahrunfall mit Folgeunfall. Andre Griesbach, Einsatzleiter der Feuerwehr Kalbach, erklärt: "Vor Ort stellte sich heraus, dass vier Fahrzeuge beteiligt waren. Acht Personen wurden verletzt. Drei davon wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht."

Schwerer Unfall auf der A7 Fotos: Marvin Myketin

Verstrickter Unfallverlauf

In einer offiziellen Pressemitteilung schildert das Polizeipräsidium Osthessen den verstrickten Unfallverlauf: "Ein 58-jähriger Seat-Fahrer aus Schwalmtal musste abbremsen, als der Verkehr vor ihm langsamer wurde. Ein nachfolgender 31-jähriger Renault-Fahrer aus Buchholz fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf den Seat auf, wodurch dieser von der Fahrbahn abkam und gegen die Mittelschutzplanke prallte."

Weitere Fahrzeuge waren ebenfalls beteiligt: Ein Skoda konnte noch rechtzeitig bremsen, wurde aber von einem weiteren Seat und anschließend von einem VW gerammt. Bei dem Unfall wurden die Fahrer und Mitfahrer des Renault und des Skodas leicht verletzt und zur Behandlung in ein nahegelegenes Klinikum gebracht. Weiter heißt es seitens der Polizei: "Da aufgrund erster Erkenntnisse davon auszugehen war, dass mindestens acht Personen durch das Ereignis Verletzungen erlitten, wurde durch das örtlich zuständige Gefahrenabwehrzentrum des Landkreises Fulda 'MANV 10' (Massenanfall an Verletzten (10 Personen)) ausgerufen. Nachdem alle Fahrzeuge durch die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr auf den Standstreifen befördert werden konnten, wurde es notwendig den rechten Fahrstreifen zu sperren und den Verkehr über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeizuleiten. Es entstand ein zeitweiliger Rückstau von bis zu 4 Kilometer."

67.000 Euro Gesamtschaden

Keines der Fahrzeuge war mehr fahrbereit und es mussten alle abgeschleppt werden. An der Mittelschutzplanke wurden mindestens drei Felder beschädigt. Die Gesamtschadenshöhe wird auf etwa 67.000 Euro geschätzt. "Da ein Fahrzeug dem Bundeswehr-Fuhrpark angehörte, wurden Einsatzkräfte des örtlich zuständigen Feldjägerkommandos hinzugezogen", heißt es in der Pressemitteilung.

Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kalbach, 2 Notarzteinsatzfahrzeuge, 8 Rettungsfahrzeuge, ein leitender Notarzt und der Organisationsleiter des Gefahrenabwehrzentrums des Landkreises Fulda. (mp/ems/pm) +++


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