Wie können sich Bürgerinnen und Bürger auf mögliche Krisen- und Notfallsituationen vorbereiten? - Symbolfoto: O|N/Rene Kunze

BAD HERSFELD Gemeinsame Veranstaltung

Gut vorbereitet für den Ernstfall: Vortrag stärkt Bewusstsein für Notfallvorsorge

26.10.26 - Wie können sich Bürgerinnen und Bürger auf mögliche Krisen- und Notfallsituationen vorbereiten? Welche Vorsorgemaßnahmen sind im eigenen Haushalt sinnvoll und wie kann die Bevölkerung im Ernstfall möglichst selbstständig handeln? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich der Vortrag "Notfallvorsorge und Resilienz der Bevölkerung im Bevölkerungsschutz", der kürzlich im Landratsamt in Bad Hersfeld stattfand.

Die Veranstaltung wurde von der Volkshochschule Hersfeld‑Rotenburg (vhs) gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und dem Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises organisiert. Dozentin Bianca Mucke vermittelte den Teilnehmenden zentrale Grundlagen der persönlichen Notfallvorsorge und des Bevölkerungsschutzes – praxisnah, verständlich und direkt anwendbar.

"Bevölkerungsschutz betrifft uns alle. Es ist wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger wissen, welche Gefahrenlagen möglich sind und was sie selbst tun können, um sich und ihre Familien im Ernstfall zu schützen. Gute Vorbereitung schafft Sicherheit und hilft dabei, auch in einer Krisensituation handlungsfähig zu bleiben", so Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes Gefahrenabwehr.

Keine Panik - sondern bewusst und angemessen vorbereiten

Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage, wie sich jeder Einzelne bereits im Vorfeld auf mögliche Krisensituationen vorbereiten kann. Dabei ging es unter anderem um sinnvolle Notfallvorräte und Vorsorgemaßnahmen im eigenen Haushalt, aber auch um die Frage, welche Maßnahmen bereits vor Eintritt einer Krise getroffen werden können. Darüber hinaus wurden unterschiedliche Gefahren- und Krisenszenarien betrachtet und wichtige Begrifflichkeiten aus dem Bereich des Bevölkerungsschutzes erläutert. Die Teilnehmenden erhielten außerdem einen Überblick über verschiedene Warnsysteme und Handlungsmöglichkeiten, die im Falle einer Notlage von Bedeutung sein können.

"Notfallvorsorge bedeutet nicht, in Panik zu verfallen, sondern sich bewusst und angemessen vorzubereiten. Ziel des Vortrags war es deshalb, den Teilnehmenden verständlich zu vermitteln, welche Gefahrenlagen möglich sind, wie Warnsysteme funktionieren und welche konkreten Maßnahmen sie im eigenen Haushalt treffen können. Die Teilnehmenden sollten dadurch Wissen erwerben und in die Lage versetzt werden, in einer Notfallsituation möglichst selbstständig und angemessen zu handeln. Solche Bildungsangebote sind uns als Volkshochschule besonders wichtig", erklärt Fabian Göbel, Leiter der Volkshochschule.

Der Vortrag machte deutlich, dass Bevölkerungsschutz eine gemeinsame Aufgabe ist. Neben den zuständigen Behörden und Hilfsorganisationen kommt auch der Eigenvorsorge jedes Einzelnen eine wichtige Bedeutung zu. Veranstaltungen wie diese tragen dazu bei, das Bewusstsein für mögliche Gefahren zu schärfen und die Bevölkerung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Krisensituationen zu sensibilisieren. (mis/pm) +++


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