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Die Teilnehmer des Auftakttreffens zum Schottener Elektro-Mobilitätsprojekt (von links): Studentischer Mitarbeiter Christoph Lange, Dipl.-Soziologe Dirk Dalichau, Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Dipl.-Geograf Matthias Sebald vom Amt für den ländlichen Raum, Bürgermeisterin Susanne Schaab, Erhard Habelt vom Seniorentreff, Vereinsvorsitzender Hans Dieter Herget, Vorstandsmitglied Jens Müller. Foto: Nachbarschaftshilfe Schotten -

SCHOTTEN Elektro-Fahrzeug-Projekt

Nachbarschaftshelfer bald elektrisch unterwegs

12.05.14 - Der Verein Nachbarschaftshilfe Schotten e.V. ist Träger eines Projektes zur Elektro-Mobilität geworden. Über einen Zeitraum von 18 Monaten soll ausprobiert werden, wie ein Elektro-Fahrzeug bei den verschiedenen Hilfsangeboten des Vereins sinnvoll eingesetzt werden kann. Das im Rahmen des Vogelsberger Demografieprojektes (MORO) ausgearbeitete Vorhaben wird von Bund und Land zu 100 Prozent finanziert. Es wird wissenschaftlich von der Goethe-Universität in Frankfurt begleitet und ausgewertet und von der Stadt Schotten unterstützt.

In einem Auftakttreffen in der Schottener Stadtverwaltung hatten die Akteure vor Kurzem die Möglichkeit, sich kennen zu lernen und die Rahmenbedingungen abzustecken. Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink vom Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Frankfurter Goethe-Universität führte zunächst in das Thema ein und verwies auf die Diskrepanz zwischen dem allgemeinen Interesse an der Elektro-Mobilität und der noch geringen Anzahl an Elektro-Fahrzeugen im Straßenverkehr.Vereinsvorsitzender Hans Dieter Herget berichtete über die Schottener Nachbarschaftshilfe und ihre Aktivitäten. Man wolle allen Bürgern in der Großgemeinde in schwierigen Situationen helfen. Dort, wo zurzeit die Aktiven mit ihren privaten PKW im Einsatz seien, könne oft auch ein Elektro-Fahrzeug zum Einsatz kommen.

Bürgermeisterin Susanne Schaab sagte die Unterstützung der Stadt bei der Suche eines geeigneten Standortes für das Fahrzeug zu. Diplom-Geograf Matthias Sebald, im Vogelsberger Amt für den ländlichen Raum für das Projekt verantwortlich, erinnerte an die Grundidee für das Elektro-Mobilitätsprojekt. Neben der Verbesserung der Mobilität auf dem Land gehe es auch darum, den in der Region umweltfreundlich erzeugten Strom nicht nur wegzuleiten, sondern auch vor Ort zu nutzen.

Neben Hol- und Bringdiensten, Begleitservice und weiteren Dienstleistungen der Nachbarschaftshilfe sollen zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für das Elektro-Fahrzeug konzipiert werden. Erhard Habelt, Vorsitzender des Schottener Seniorentreffs, meldete bereits Bedarf an. Es gebe ältere Menschen in den Stadtteilen, die gerne zum Seniorentreff in der Kernstadt kommen würden, aber keine Fahrgelegenheit haben. Ob das Fahrzeug auch für den Transport Jugendlicher eingesetzt werden kann, soll ebenfalls Thema sein.

Bereits Ende Mai soll das Konzept stehen. Eine Arbeitsgruppe wird sich dazu zwei halbe Tage Zeit nehmen. Ein dritter Termin ist für die öffentliche Vorstellung des Konzeptes vorgesehen. Vereinsvorsitzender Herget äußerte die Erwartung, dass im Rahmen des Projektes auch die Arbeit der Nachbarschaftshilfe in den Stadtteilen noch besser bekannt wird, denn es gebe überall Unterstützungsbedarf. "Und wer in unserem Verein als aktiver Helfer mitmachen möchte, vielleicht bald auch mit einem Elektro-Fahrzeug, ist herzlich eingeladen", so Herget.Informationen zum Verein gibt es unterwww.nachbarschaftshilfe-schotten.deoder direkt beim Vorsitzenden unter Telefon 06044/950155.+++


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