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REGION NACHGEDACHT 208

Frohes neues JAHR!.... Gedanken von Christina LANDER

HINTERGRUND:Geboren 1988 in der osthessischen Bischofsstadt Fulda, neun Jahre katholisch-private Schulausbildung – so war der Weg zum Theologie-studium für sie vorbestimmt und beschlossen. Christina Lander studierte Germanistik und Theologie in der nächsten Bischofsstadt Paderborn. Nach dem Referendariat ging sie in den Schuldienst und arbeitet seit 2013 als Kolumnistin bei OSTHESSEN|NEWS.DE . Sie selbst bezeichnet sich als liberal-theologisch und kommentiert (heute zum 208. Mal) in der Serie NACHGEDACHT Dinge des Alltags aus ihrer persönlichen Sicht.

01.01.17 - Komm – hierher – ja, tooooooll gemacht – NEIN – sitz – Stop – Schöööön!… - mein erstes Nachgedacht im Jahr 2017 und schon beginne ich mit Befehlen. Wie sich herauslesen lässt, sind diese Worte prädestiniert für einen Hund, der seit wenigen Tagen in unserem Zuhause aufgenommen wurde. So beginne ich das neue Jahr als frischangeknabberte Hundebesitzerin mit reichlich Spielzeug im Wohnzimmer.

Der kleine Löwe ist erst acht Wochen alt und seit der ersten Minute ist er und sind wir vom Glück erfüllt. Und weil so ein kleiner Welpe so viel Aufmerksamkeit braucht, kam ich nicht dazu, einen Jahresabschluss zu machen. Meinen persönlichen Kassensturz mit dem Jahr 2016. Eigentlich gönne ich mir ein paar Minuten, um nachzudenken – über das, was war, über das, was nicht hätte passieren dürfen, über das, was Gott sei Dank passiert ist.

Naja, wahrscheinlich ist die Bewertung des letzten Jahres auch so eindeutig, dass ich keine Minute brauche, um es zu benennen: Es hätte das beste Jahr meines bisherigen Lebens werden können, wäre meine Oma nicht gestorben. Aber weil sie auf meiner Hochzeit war und ich sie an diesem Tag noch nicht vermissen musste, bin ich trotzdem dankbar.

Jetzt habe ich schon zweimal „Dank“ verwendet und vielleicht ist es das passende Wort, um ein Jahr gehen zu lassen. Dankbar sein – können wir das? Und müssen wir überhaupt dankbar sein? Ja, ich denke, dass wir mit der Haltung, vergangene Zeiten als Geschenk anzusehen, Demut einüben können. Sie ermöglicht uns, Gegebenes hinzunehmen.

Und nun steht uns allen ein neues Jahr bevor. Das uns vielleicht Angst macht, weil so vieles unsicher ist, vielleicht sind wir aber auch hoffnungsvoll aufgeregt, weil wir froh über einen Neuanfang sind. Sicher ist nur eins, dass es weiter geht. Und ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, von Herzen ein frohes neues Jahr!  (Christina Lander) +++


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