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Den richtigen Ton treffen: Trendfarben und ihre Wirkung

10.10.17 - Den richtigen Ton treffen: Trendfarben und ihre WirkungJedes Jahr werden in der Modewelt, auf den Einrichtungsmessen, der Kosmetikindustrie oder von den Farb- und Pigmentherstellern neue Trendfarben gekürt, die dann Einzug in unsere Kleiderschränke oder Wohnungen finden. Doch jeder hat dabei auch eine Lieblingsfarbe oder berücksichtigt Töne, die zum jeweiligen Typ passen. Farben unterliegen so einerseits dem Trend der Zeit, wirken dabei jedoch auch auf unsere Psyche und unsere Stimmung. Wir haben die neuen Trendtöne der Saison dazu genauer unter die Lupe genommen. 

Welch große Rolle Farbe in unserem Leben spielt, zeigt sich in der Tatsache, dass sich mit diesem Punkt eigene Forschungs- und Trendinstitute beschäftigen. Nicht nur die Modebranche mit den zahlreichen Zulieferern der Textilien, auch der Fachhandel der Farbindustrie, die Kosmetikhersteller oder Architekten und Designer haben eigene Abteilungen, die sich mit der Farbwirkung professionell auseinandersetzen und Trendforschung betreiben.

Sie untersuchen beispielsweise, ob Farbtrends abhängig sind von kulturellen Einflüssen, wie sie sich durch die Stimmung der Jahreszeiten verändern oder ob es Farbtöne gibt, die allgemein beliebter sind als andere. Wie sieht es mit den aktuell angesagten Farben aus und welche Wirkung haben sie auf uns?   

Die neuen Trendfarben
Die neuesten Trends und angesagten Farbwelten werden von den einzelnen Branchen auf ihren Fachportalen oder auf den Messen vorgestellt. Die Fotos von den Kollektionen auf den Laufstegen zeigen dabei allerdings nur die Spitze des Eisbergs. Bereits Monate zuvor haben sich die Farbscouts Gedanken gemacht, welche Farben zukünftig den Ton ansagen werden. An ihren Trendreports orientieren sich die Textilhersteller, die wiederum das Ausgangsmaterial für die Designer zur Verfügung stellen.

In gewisser Weise finden sich dabei dann auch immer branchenübergreifende Überschneidungen. Denn an der Mode, die auf der Straße getragen wird, orientieren sich auch die Inneneinrichter. Trendtöne aus der Kleiderwelt finden sich dann auch in unserem Interieur wieder.  

Wer macht die Trends eigentlich?
Eine der wichtigsten und einflussreichsten Institutionen beim Thema Farbe ist das Pantone Color Institute. Das amerikanische Unternehmen hat bereits 1963 ein inzwischen international verbreitetes Farbsystem entwickelt, das in den verschiedensten Bereichen als Referenz zur Auswahl und Identifizierung von Farbtönen verwendet wird.

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Das Institut kürt jährlich einen oder mehrere „Trendfarben des Jahres“, wobei sie bei der Suche verschiedene gesellschaftliche Veränderungen oder kulturelle Besonderheiten berücksichtigen. Die Auswahl des neutesten Tons ist dabei ein komplexer Ablauf. Auch führende Hersteller von Farbpigmenten wie etwa AkzoNobel forschen in dieser Richtung. Da ihre Farbprodukte in den verschiedensten Bereichen eingesetzt werden, erheben auch sie den Anspruch darauf, Farbtrends zu bestimmen. Die Trendtöne werden im Rahmen detaillierter Situationsbeschreibungen oder Moodboards präsentiert, welche einen Kontext zu den verschiedenen Einflüssen herstellen oder Anwendungsbeispiele formulieren.

Diese Vorschläge dienen den einzelnen Branchen als Orientierung, werden übernommen und gegebenenfalls auf individuelle Gegebenheiten angepasst.

Die Farbe als Marke
Bestimmte Farbtöne können auch patentiert werden. Unternehmen wie die Telekom (Magenta), Nivea (Blau) oder Milka (Lila) haben die charakteristischen Farben ihrer Produkte oder ihrer Markenlogos beim Patent- und Markenamt (DPMA) schützen lassen. 

Institute wie Pantone oder RAL bieten ihren Kunden die Möglichkeit an, „maßgeschneiderte“ Farbtöne zusammenstellen zu lassen, die dann als charakteristisches Merkmal für das Marketing oder eine Markenidentität eingesetzt werden können.

Aber auch im kulturellen Kontext können mit Farben Statements gesetzt werden. So huldigte das Pantone Color Institute den Künstler Prince jüngst mit einem eigenen Farbton. Angelehnt an seinen Hit „Purple Rain“ handelt es sich dabei um einen dunkles, kräftiges Violett. Prince selbst hatte bei seinen Auftritten häufig Kleider im verschiedenen Lila-Nuancen getragen oder dabei auf einem farblich passenden Klavier gespielt.

Trends in der Modewelt
In der Mode als Spiegel unserer Identität und Ausdrucksmittel unserer Individualität spielen Farben eine zentrale Rolle. Wenn wir an das Thema Trendtöne denken ist die Kleidung vielleicht das erste, was uns dazu in den Sinn kommt. Dabei ist gerade dieser Punkt noch stärker wie andere Dinge, die uns umgeben vom subjektiven Empfinden geprägt. Welche Farben wir tragen hängt auch sehr stark davon ab, was persönlich gefällt und zum individuellen Typ passt.

Dennoch gibt es jede Saison neue Trends, die sich in den verschiedenen Outfits oder bei Details und Accessoires wiederfinden. Durch den Einfluss der Medien werden die angesagten Farbtöne weiterverbreitet und in unser Aufmerksamkeitsfeld gerückt.

Die angesagten Farbtöne
Welche Farbvorschläge von den Designern dann tatsächlich übernommen werden, zeigt sich spätestens auf den Fashion-Shows, bei denen die Kollektionen für die kommende Saison vorgestellt werden. Nach diesem Schritt zeigt sich erst, welche Trendtöne es tatsächlich „geschafft“ haben. Wenn einige der Farben dann gleich bei mehreren Designern auftauchen ist es klar: Diese Nuancen bestimmen die Outfits der Trendsetter und werden bald darauf bei vielen Stücken in den Boutiquen und Klamottenläden zu finden sein. Für die kommende Frühjahrs- und Sommersaison waren folgende Töne immer wieder zu sehen:

  • Rosétöne von pudrig zart bis zu kräftigerem Pink und Koralle
  • Verschiedene Violett-Nuancen
  • Jeansblau in helleren Varianten
  • Kräftiges Blaugrün
  • Gelb und Rot in allen möglichen Abstufungen

Die richtige Kombination

Nicht nur bei der Mode wird die Wirkung der einzelnen Töne untereinander ebenfalls ganz bewusst als Stilmittel eingesetzt. Auch hier entstehen immer wieder verschiedene Trends, vom Colorblocking über angesagte Karomuster bis zum Abstimmen der einzelnen Teile Ton in Ton. Letzteres ist derzeit besonders angesagt. Dabei wird ein Outfit komplett in einem bestimmten Farbton gehalten. Von der Hose oder dem Rock zum passenden Oberteil über Jacke und Schuhe zu den ergänzenden Accessoires: In der perfekten Kombination wirkt dann alles wie aus einem Guss.

Auf diese Weise können auch weniger auffällige Farben wie Beige, Oliv oder auch warme Grautöne effektvoll in Szene gesetzt werden. Beim Outfit Ton in Ton kommen dabei die Materialien mit ihren verschiedenen Strukturen besonders gut zur Geltung. Trendsetter kombinieren ihre Garderobe dabei in den aktuell angesagten Farben.

Trends bei Kosmetik und Frisuren

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Beim Styling gehen die aktuellen Mode- und Make-Up-Trends stets Hand in Hand. Passend zu den Neuheiten auf den Laufstegen bieten die Hersteller von Lidschatten, Lippenstift und Nagellack ihre Produkte in den entsprechenden Farben an. Auch andere Tendenzen werden übernommen.

Farbverläufe, die schon vor einiger Zeit bei den Textilien der Trendstücke eingesetzt wurden, waren plötzlich auch auf unseren Köpfen zu sehen. Balayage, Ombré oder Dip Dye heißen die Techniken, die dies auch bei den Haaren möglich machten. Zuletzt konnte es nicht bunt genug sein. Beim Unicorn?Hair sind dann alle Farben des Regenbogens vertreten.   

Beim Make-Up sind es neben den Farben oft auch Strukturen, die aus der Modewelt übernommen werden. Analog zu glitzernden Schuhen und reflektierenden Stoffen ist der Glitzereffekt wieder zurück.

Schimmernder Puder oder Lidschatten und glitzernder Lippenstift sorgt auch auf der Haut für einen dramatischen Look und lässt die Farben im Licht besonders strahlen.

Die angesagten Farbtöne
Die verschiedensten Rottöne sind auch bei den aktuellen Frisurentrends wieder im Kommen. Hier lässt sich für jeden Typ eine passende Nuance finden. Gerade das Thema Natürlichkeit spielt bei der Haarmode eine große Rolle. Farbige Strähnchen oder Highlights werden so gesetzt, dass sie aussehen wie gewachsen. Softe Übergänge sorgen für dezente Effekte. 

Grundsätzlich sollten die Farben des Make-Ups passend zum Outfit gewählt werden. Allerdings darf es hier heute etwas bunter oder kräftiger werden. Bunter Lidschatten abgestimmt auf die Kleidung ist ein besonderer Hingucker und auch beim Lippenstift kann mit Farbübergängen experimentiert werden. Der Look Ton in Ton kann hier ebenfalls als Stylingvorlage dienen.   

Die Bedeutung des individuellen Typs
Nicht nur bei der Kleidung, auch beim übrigen Styling gibt der individuelle Typ bereits eine bestimmte Richtung vor. Kühlere oder wärmere Hauttypen sollten dann auf die passende Farbpalette achten. Die verschiedenen Töne können dann die charakteristischen Merkmale zusätzlich unterstreichen und zu einem harmonischen Gesamtbild beitragen.  

Jeder kann durch einfaches Ausprobieren herausfinden, welche Farben und Kombinationen einem individuell am besten stehen. Oft genügt ein Blick in den Kleiderschrank, welche Töne dabei im Vordergrund stehen, denn häufig bleiben wir beim Shoppen ohnehin immer wieder an den selben Farben hängen. Da sich die Farbtrends in der Regel nicht auf einen einzigen Ton beschränken, sondern verschiedene Nuancen dabei zu finden sind, muss niemand auf einen Trend verzichten.   

Trends bei Möbeln und der Einrichtung

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Geht es bei der Wahl der Kleidung und dem persönlichen Styling eher darum, einen bestimmten Ausdruck nach außen zu tragen, gestalten wir mit der passenden Wandfarbe und den Möbeln unsere Umwelt, die wiederum auf uns selbst einwirkt. Das Umfeld, in das wir uns zurückziehen beeinflusst gerade durch die Farbgebung unsere Stimmung und bestimmt, ob wir uns darin wohlfühlen oder nicht.

Doch auch hier befindet sich die Welt in einem kontinuierlichen Wandel, auch wenn die Uhren hier noch langsamer ticken als in der Modebranche. Dennoch schwappen verschiedene Trends über und werden von den Innenarchitekten oder Möbeldesignern übernommen und adaptiert.   

Die Farbtrends auf den Möbelmessen
Auch hier werden die Neuheiten vor allem auf den branchenweisenden Veranstaltungen wie der internationalen Möbelmesse in Köln („imm cologne“) oder der „Salone del Mobile“ in Mailand vorgestellt.  

Bei den Farbwelten spielen hier die verschiedenen Materialien eine größere Rolle. Seit einiger Zeit steht dabei die Natur und das Thema Gemütlichkeit im Mittelpunkt. Viele Rohstoffe werden dabei naturbelassen eingesetzt und tragen so mit ihrer ganz eigenen Farbigkeit zur wohnlichen Atmosphäre bei. Helles Holz aber auch spiegelndes Kupfer wird von einigen Herstellern derzeit bevorzugt verwendet. Bei den Bezugsstoffen der Sitzmöbel oder bei Gardinen und anderen Heimtextilien hingegen finden sich die selben Trends wieder, die zuvor in der Fashion-Welt für Aufsehen sorgten.   

Wandfarben und ihre Wirkung
Welche Farbe für eine Wand oder bei der Einrichtung eines Zimmers ausgewählt wird, hängt unter anderem auch davon ab, ob es sich um die Küche, das Bad oder auch das Schlaf- oder Kinderzimmer handelt. In Räumen die der Entspannung und dem Zurückziehen dienen soll meist eine beruhigende Wirkung erzielt werden, etwa mit warmen oder auch dunkleren, gedeckten Tönen. In Arbeitsräumen hingegen darf es etwas heller und frischer zugehen.

Wichtig ist auch zu wissen, dass die Art der Beleuchtung eine Farbwirkung noch entscheidend verändern und beeinflussen kann. „Kaltes“ Licht kann auch warme Töne an der Wand oder bei Sitzpolstern noch ungemütlich erscheinen lassen. Leuchtmittel, die ein warmes Farbspektrum ausstrahlen können dafür auch noch Räume in neutralem Grau oder auch verschiedenen Blautönen noch in einem angenehmen Ambiente erscheinen lassen.  

Trends in der Welt der Autos

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Das Auto hat als Investitionsobjekt immer noch einen besonderen Stellenwert. Es ist anders wie unsere Kleidung etwa weniger den schnelllebigen Modetrends unterworfen. Ein Auto soll zudem Sicherheit und technische Kompetenz vermitteln. Kunterbunte Farben scheinen dabei eher fehl am Platz.

Dies spiegelt sich auch in den Trendfarben in diesem Bereich wider, die sich um einiges seltener ändern, als in anderen Branchen. Seit Jahren tummeln sich hier im Grunde dieselben Töne, lediglich die Reihenfolge der Platzierungen gestaltet sich dabei immer mal wieder anders.
 
Die angesagten Farbtöne
Auch hier ist die Psychologie mit im Spiel. Statistiken zeigen, dass hier vor allem die sogenannten „unbunten“ Farbtöne wie Weiß, Schwarz oder Grau (Silber) vorherrschen. Richtig bunt wird es auf unseren Straßen hauptsächlich mit dunkleren Blautönen oder mit einer der wenigen knalligen Farben: Rot. Es sind vor allem kleinere Autos, bei denen auch einmal andere Nuancen der Farbpalette zu finden sind. Dies sind derzeit die häufigsten Farben:

  • Grau: 28,6 Prozent
  • Schwarz: 27,3 Prozent
  • Weiß: 19,5 Prozent
  • Blau: 9,1 Prozent
  • Rot: 6,2 Prozent
  • Braun: 4,7 Prozent
  • Gelb: 1,5 Prozent
Welche Farbe bevorzugt wird hängt dabei beispielsweise auch vom Geschlecht der Fahrzeughalter ab. Der Anteil der weißen Autos verteilt sich auf rund 23 Prozent Frauen und nur etwa 17 Prozent Männer. Darüber hinaus spielt auch das kulturelle Umfeld eine Rolle. Auf dem amerikanischen Kontinent sind weiße Fahrzeuge weitaus verbreiteter als hierzulande.    

Die Wirkung von Autofarben
Weshalb gerade die zurückhaltenderen Farbtöne bei Autos so beliebt sind, hat natürlich einen Grund. Die Farben werden mit ganz bestimmten Eigenschaften verbunden, die somit den Charakter des Fahrzeugs stark mitbestimmen.

„Wertig“ und „zeitlos“ wird beispielsweise mit grauen Tönen verbunden. Blau drückt einen gewissen technischen Aspekt aus, wirkt jedoch gleichzeitig „sympathisch“ und „harmonisch“. Rot – sehr häufig bei Sportwagen zu sehen – steht ganz klar für Schnelligkeit, Power und Kraft.

Auch das Fahrzeuginnere ist heute meist zurückhaltend in neutralen Grautönen gestaltet. Besonders hochwertige Modelle setzen auf Leder oder Details aus Holz oder Holzimitat um Sicherheit oder auch eine gewisse Tradition auszustrahlen und zu unterstreichen.       

Die Trendfarben der Welt

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Zum Schluss widmen wir uns noch der Frage nach den kulturellen Unterschieden bei der Präferenz bestimmter Farbtöne oder bei den Trends. Einzelne Farben sind in den unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen zum Teil mit völlig gegensätzlichen Eigenschaften oder Aussagen verknüpft. Weiß etwa – hierzulande die Farbe der Reinheit und Unschuld – gilt im asiatischen Raum als Farbe der Trauer. Dafür steht in der westlichen Welt hingegen Schwarz.

Das Farbempfinden der Menschen wird dabei nicht nur durch die Gesellschaft beeinflusst, in der sie leben, sondern vor allem auch durch die natürliche Umgebung. So haben sich beispielsweise durch bestimmte Bauweisen, die vorhandenen Materialien oder klimatische Bedingungen bestimmte Farben in der jeweiligen Architektur durchgesetzt. Darüber hinaus zeigt sich auch die Natur selbst in ganz verschiedenen charakteristischen Farbnuancen. Frische grüne Wiesen und ausgedehnte Waldflächen bieten ein ganz anderes Umfeld als eine Felsenlandschaft, karge Steppen oder die Urbanität einer Stadt. Völker, die in Bergregionen leben, umgeben sich mit anderen Farben als solche, die beispielsweise am Meer beheimatet sind.

Mit der heute zunehmend stärker vernetzten Welt und dem kulturellen Austausch zwischen allen möglichen Ländern verlieren damit auch bestimmte „Farbtraditionen“ an Bedeutung. Spezielle Farbtöne, die traditionell mit verschiedenen folkloristischen Elementen verbunden waren, werden von anderen Kulturkreisen übernommen oder als stilistisches Zitat in einen anderen Kontext gestellt.      

Gibt es die schönste Farbe der Welt?

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Statistisch betrachtet zeigt sich, dass bei der Frage nach der persönlichen Lieblingsfarbe bestimmte Töne häufiger genannt werden als andere. In unserem Kulturkreis beispielsweise liegt Blau als beliebteste Farbe ungeschlagen mit einigem Abstand auf dem ersten Platz. Und zwar bei Frauen und Männern gleichermaßen. Darauf folgen Rot und Grün, ebenfalls unabhängig vom Geschlecht. Erst dann zeigen sich die ersten Unterschiede.

Eine weltweite Umfrage, bei der sich ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung zu seiner Lieblingsfarbe äußern sollte hat ebenfalls ein überraschend klares Ergebnis hervorgebracht. „Marrs Green“ heißt der Farbton, der international das Rennen gemacht hat. Der kräftig türkisblaue Ton wird mit der Farbe des Meeres verbunden und erinnere an das Paradies. Auch weitere positive Assoziationen wie „Phantasie, Redegewandtheit, Lebensfreude, Intelligenz oder Anmut“ kommen den Menschen dabei in den Sinn. Zudem kann er nicht eindeutig einem bestimmten Geschlecht zugeordnet werden.

Und die hässlichste?
Auch die hässlichste Farbe der Welt wurde im Rahmen einer Befragung ermittelt. Pantone 448C – ein schmutziger Braunton hat sich hier als unumstrittener Sieger herausgestellt. Die Farbe soll künftig etwa für Zigarettenverpackungen eingesetzt werden, um eine noch stärker abstoßende Wirkung zu erzielen.  


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