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Michael Boddenberg, Annegret Kramp-Karrenbauer und Volker Bouffier - Fotos: Hendrik Urbin

KÜNZELL Klausurtagung der Hessen-CDU

AKK lobt Bouffier als "Könner seines Fachs" - Vorfreude auf Europawahlkampf

27.01.19 - Als Schicksalswahl sieht der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier die Europawahl Ende Mai an. Nach Kräften und von Herzen wolle man den gemeinsamen Kandidaten Manfred Weber, Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, unterstützen, versprach Bouufier am Samstagmorgen bei einer Pressekonferenz im Bäder-Park-Hotel in Künzell, wo sich die hessiche Union zu ihrer alljährlichen Klausurtagung zusammengefunden hat.

Pressetermin im Rahmen der Klaususurtagung

Vorfreude auf den Europawahlkampf äußerte CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, die seit gestern in Fulda zu Gast ist und bis in die Nacht mit ihren hessischen Parteifreunden in Künzell debattiert hat. Es sei ein ziemlich langer Abend gewesen und man sei sehr dankbar für die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit der Vorsitzenden, sagte Bouffier. "Wir sind froh, dass sie die Partei führt und gehen mit Schwung ins neue Jahr."

Kramp-Karrenbauer resümierte noch einmal ihren Fuldabesuch, hob erneut die "tolle innovative Hochschule" hervor und bezeichnete ihren Empfang beim Kreisverband Fulda, den sie als bekanntermaßen kritisch apostrophierte, als "sympathisch und warmherzig". Weiter lobte sie die "geräuschlose Regierungsbildung" in Hessen und attestierte Volker Bouffier großes politisches Vermögen. "Er ist ein Könner seines Fachs." 

Mit Blick auf die Europawahl betonte AKK die Geschlossenheit der Unionsparteien. Sie erwarte einen spannenden Wahlkampf, bei dem sehr deutlich werden müsse, wie die Zukunft Europas konkret aussehen solle. Hinsichtlich der Populisten sei klar, dass diese grundsätzlich gar kein Europa wollten. Auch die Unterschiede zu den anderen Parteien wie SPD, Grüne und FDP gelte es schärfer herauszuarbeiten, sagte die Parteivorsitzende.

In Kürze soll noch die Künzeller Erklärung verabschiedet werden. Sie fixiert die Direktiven für die Europawahl, befasst sich aber auch mit den Themen der inneren Sicherheit, dem Brexit, der US-Außenpolitik und Wirschaftsprognosen. (ci)+++


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