- Foto: Marius Auth

FULDA Sturmschäden, aber kaum Randale

Polizei bilanziert: Narren feiern friedlich - nur kleinere Sachbeschädigungen

04.03.19 - Trotz des mächtigen Frusts über den wetterbedingt abgesagten RoMo-Umzug: mit zwei eingeschlagenen Scheiben und kleineren Reibereien - alles alkoholbedingt - bilanziert die Polizei in Fulda nach 17:30 Uhr einen ungewöhnlich ruhigen Rosenmontag. Zwar ließen sich viele Narren auch von Regen und Wind nicht davon abhalten, verkleidet in der Innenstadt zu schwofen, doch Auschreitungen oder Übergriffe gab es dabei offensichtlich nicht. Das wirklich ungemütliche Wetter trieb wohl die meisten Feierfreudigen schnell in trockene vier Wände. Die eingesetzten Polizisten meldeten jedenfalls keine größeren Zwischenfälle.

Schwerer wogen an diesem "stormy monday" die wetterbedingten Schäden. Das Sturmtief Bennet sorgte mit heftigen Böen für rund 15 umgefallene Bäume in der ganzen Region, herabgestürzte Dachziegel und umgeworfene Bauzäune für mehr Aufregung. Besonderes Glück habe ein Autofahrer auf der Bundesstraße Richtung Gersfeld gehabt, der nur knapp vor einem umgestürzten Baum zum Halten kam und unverletzt blieb.

Einsatz Bundespolizei

Die Bundespolizeiinspektion Kassel war wegen verschiedener Karnevalsveranstaltungen an zwei Tagen (3./4.3.) verstärkt in Fulda und Flieden im Einsatz. Über 8.000 Personen reisten an beiden Tagen mit der Bahn über den Bahnhof Fulda zu verschiedenen Veranstaltungen in der Region der Domstadt sowie nach Gießen und Marburg. Im Fokus standen jeweils die sichere An- und Abreise aller Karnevalsteilnehmer. Bis auf wenige Ausnahmen, blieb es im 
Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei friedlich. "Durch einen offensiven Polizeieinsatz mit starker Präsenz haben wir gefährlichen Situationen schnell vorgebeugt", sagte der Polizeiführer, Polizeioberrat Rainer Paul. "Einschreiten mussten die Beamten nur vereinzelt!", so Paul weiter.

Im Bahnhof Fulda sorgte am Sonntagabend eine 42-Jährige aus Bad Hersfeld für Ärger. Nach einer Schwarzfahrt in einer Cantusbahn folgten Beleidigungen des Zugpersonals sowie Beleidigungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegenüber den eingesetzten Bundespolizisten. Zudem hatte die Frau noch kleinste Mengen 
Betäubungsmittel dabei. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam die Hersfelderin wieder frei.

Gleissperrung wegen eines Einkaufswagens

Der Wind hatte am Nachmittag einen Einkaufswagen in das Gleis 3 im Fuldaer Bahnhof befördert. Infolgedessen musste der Bahnbetrieb zur Entfernung des Hindernisses kurzfristig gestoppt werden. An beiden Tagen stellten Bundespolizisten bei über 40 Personen anlassbezogen die Identität fest. Hierdurch konnten einige Fahndungsnotierungen festgestellt werden. (ci / pm) +++

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