Der Fall Lübcke am Mittwochabend bei Aktenzeichen XY Ungelöst. Auch Rudi Cerne hilft den Fall aufzuklären. - Screenshot: ZDF

KASSEL Bundespräsident: "Widerliche Kommentare"

Fall Lübcke bei Aktenzeichen XY ungelöst: Kirmesbesucher mögliche Zeugen

06.06.19 - Wer hat etwas gehört? Oder eine verdächtige Beobachtung gemacht? Der Fall des am vergangenen Wochenende erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke beschäftigte am Mittwochabend auch das Team um Moderator Rudi Cerne bei der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst.

Der Mord an Regierungspräsident Dr. Walter ...Archivfoto: O|N

Aktenzeichen-Moderator Rudi Cerne. Screenshot: ZDF

Blick auf den Tatort in Wolfhagen-Istha. Screenshot: ZDF

In einem Beitrag, der gleich zu Beginn der Fernsehsendung gezeigt wurde, fragte das Landeskriminalamt Hessen:

(1) In der Nähe des Tatorts fand am Abend der Tat eine Kirmes statt. Gibt es Personen, die Videos oder Fotos von der Kirmes am Samstag, 1. Juni zwischen 22 Uhr und 1 Uhr gemacht haben?

(2) Wer hat am Samstagabend oder nach Mitternacht Beobachtungen in Wolfhagen-Istha gemacht, die etwas mit der Tat zu tun haben könnten?

(3) Wer hat zu dieser Zeit rund um den Tatort Knall- oder Schussgeräusche gehört?

(4) Wer kann Angaben zum Tod von Dr. Walter Lübcke machen oder weiß etwas über den Verbleib der Tatwaffe?

Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bundespräsident, spricht bei ...Foto: picture alliance / dpa / Caroline Seidel

Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass ehrverletzende Äußerungen im Internet strafrechtlich verfolgt werden können. Hierzu hatte sich am Mittwoch auch der Bundespräsident Frank Walter Steinmeier bei einer Veranstaltung des Deutschen Städtetags in Dortmund geäußert: Einige Äußerungen in sozialen Netzwerken zum Tod von Dr. Walter Lübcke, meinte er, seien zynisch, geschmacklos, abscheulich, in jeder Hinsicht widerwärtig. Er wünsche sich mehr öffentliche Empörung, außerdem mehr Verantwortungsgefühl von den Plattformen, die solche Äußerungen verbreiteten. " Angriffe und Verleumdungen, Hasskampagnen und körperliche Gewalt gegen Stadt- und Gemeinderäte und gegen Bürgermeister sind durch nichts zu rechtfertigen", sagte er. In unserem Land, so Steinmeier, „werden wir das nicht hinnehmen.“

Das LKA Hessen bittet nun alle, die Hinweise im Fall Lübcke geben können, sich zu melden: LKA Hessen, Telefon 0561 – 910 44 44. Fotos können auch an die E-Mail-Adresse [email protected]  geschickt werden. (mr) +++


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