In einer Umfrage hatten wir am Montag unsere Leser gefragt, wie sie zu der vierten Impfung stehen. - Symbolbild: O|N / Carina Jirsch

REGION "Irgendwann reicht's dann auch mal"

Umfrage zur zweiten Booster-Impfung: Hälfte der Befragten ist gar nicht geimpft

03.08.22 - Der zweite Corona-Booster, also die vierte Impfung, ist aktuell in aller Munde. Während Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) weiter dafür wirbt, hält die STIKO weiterhin an der Empfehlung fest, dass sie nur Risikopatienten und Menschen ab 60 Jahren gespritzt werden sollte.  Und wie sehen es die OSTHESSEN|NEWS-Leser? 

In einer Umfrage hatten wir am Montag unsere Leser gefragt, wie sie zu der vierten Impfung stehen. Dabei gaben über die Hälfte der Befragten an, dass sie nicht geimpft sind - und sich auch in Zukunft nicht impfen lassen möchten. Fast 36 Prozent, also fast 700 Befragte, sind bereits dreimal geimpft, wollen sich aber keinesfalls ein weiteres Mal gegen das Corona-Virus impfen lassen. 13 Prozent der abgegebenen 2.000 Stimmen gaben an, bereits das vierte Mal geimpft zu sein. 

"Irgendwann reicht's dann auch mal"

Viele Leser-Zuschriften und Kommentare auf Social-Media haben unsere Redaktion in den letzten zwei Tagen erreicht. Auch hier ist die Tendenz eindeutig: Die vierte Corona-Impfung kommt für viele nicht infrage. "Die könnt ihr gerne behalten", schreibt beispielsweise ein User auf Facebook. "Nein danke, mir reichen die Nebenwirkungen von der anderen Impfungen", heißt es von einer anderen Userin. Ein weiterer Kommentar spricht sich gegen die zweite Booster-Impfung aus: "Ne, also ganz ehrlich. Ich hab nichts gegen die Impfung an sich. Ich bin überzeugt, dass die einige Leben gerettet und schlimmeres verhindert hat. Ich selbst bin auch dreimal geimpft. Aber irgendwann reicht's dann auch mal und man muss sich vielleicht eingestehen, dass uns Covid nicht mehr verlassen wird. Also anfangen, es zu akzeptieren und damit zu leben. Hat bei der Influenza auch funktioniert, also warum nicht auch hier?"

Die Kommentare, wo sich die Mehrheit gegen eine vierte Corona-Impfung ausspricht, deckt sich mit den Aussagen von Dr. Erich Wranze-Bielefeld, Leiter der Stabsstelle Impfen des Vogelsbergkreises. Denn dieser gab auf O|N-Nachfrage an, dass die Bereitschaft im Vogelsberg zum zweiten Booster zurückhaltend ist. 

Trotz Dreifach-Impfung infiziert

Doch manche können sich durchaus vorstellen - wenn die STIKO ihre Meinung für den vierten Pieks ändert und die Empfehlung dann auch für Menschen unter 60 Jahren gilt - sich ein viertes Mal gegen das Virus impfen zu lassen. "Nachdem unsere komplette Familie die ersten drei (bzw. zwei bei den Kindern) Impfungen problemlos vertragen haben, sehe ich auch keine Probleme, den Impfschutz im Herbst wieder aufzufrischen." Viele kreiden allerdings an, dass sie sich trotz Dreifach-Impfung infiziert haben - teilweise sogar mit einem schweren Verlauf zu kämpfen hatten. (ld) +++


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