

Schülerinnen der Winfriedschule mit Ländersieg bei "Jugend präsentiert"
01.04.25 - Mit ihrer Präsentation zum Thema "Was hat der Daumen mit der Entwicklung des Gehirns zu tun?" bewiesen Olivia und Jolina Kratz aus der 8. Klasse der Winfriedschule Fulda ihr Präsentationskönnen und holten den ersten Platz beim "Jugend präsentiert"-Länderfinale des Bundeslandes Hessen an der Ricarda-Huch-Schule in Dreieich (Landkreis Offenbach).
Mit dem Ländersieg qualifizierten sich Olivia und Jolina Kratz für das Bundesfinale, das am 28. September 2025 in Berlin stattfindet. Als besondere Auszeichnung gewinnen sie zudem die Teilnahme an der Präsentationsakademie, einem mehrtägigen Präsentationstraining mit professionellen Rhetoriktrainerinnen und -trainern von der Forschungsstelle Präsentationskompetenz der Universität Tübingen. Von der Winfriedschule Fulda qualifizierten sich zudem fünf weitere Schülerinnen, Henriette Drechsel, Madlena Kreß, Marla Langhammer, Livia Rupp und Dana Seidensal, für das Bundesfinale. Jolina Klitsch und Anni Müller, ebenfalls aus der Winfriedschule und letztjährige Bundesfinalistinnen unterstützten dabei die Jury in der Kategorie "Adressatenorientierung". Von den 130 Finalistinnen und Finalisten ziehen aus Hessen 27 Schülerinnen und Schüler in das Bundesfinale ein. Am diesjährigen Wettbewerb hatten sich über 9.000 Schülerinnen und Schüler bundesweit und aus den Deutschen Auslandsschulen beteiligt, 600 von ihnen erreichten ein Länderfinale.
Lob für die Teilnehmenden und spannende wissenschaftliche Einblicke
Brigitte Hirschler vom Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen besuchte das Länderfinale, um die herausragenden Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu würdigen. Sie betonte: "Es ist beeindruckend zu sehen, wie engagiert und anschaulich die Teilnehmenden komplexe Themen verständlich aufbereiten präsentieren." Zusätzlich bereicherten die Gedächtniskünstlerinnen Susanne Hippauf und Ute Fey das Länderfinale in Dreieich mit Einblicken in die Arbeit als Gedächtnistrainerinnen.Coachings zur Förderung der Präsentationskompetenz
"Wer komplexe wissenschaftliche Inhalte verständlich präsentieren kann, besitzt eine wertvolle Fähigkeit, die über die Schulzeit hinaus relevant bleibt. ‘Jugend präsentiert’ fördert Schülerinnen und Schüler, genau diese Kompetenz zu entwickeln und ihre rhetorischen Fähigkeiten zu stärken”, sagt Christian Kleinert, Geschäftsführer von "Jugend präsentiert”.Um ihre Präsentationsfähigkeiten schon zu Beginn des Wettbewerbs auszubauen, bekommen die Schülerinnen und Schüler beim Länderfinale individuelle Coachings von Rhetoriktrainerinnen und -trainern der Universität Tübingen. Die besondere Herausforderung für die Teilnehmenden bestand darin, das selbst gewählte Präsentationsthema in sechs Minuten mit ausschließlich digitalen Medien zu präsentieren.
Für die Qualifikation zum Länderfinale hatten die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Video ihrer Präsentation oder ein Erklärvideo eingereicht. Daneben gab es die Möglichkeit, sich über einen Schulwettbewerb zu qualifizieren, den die Schulen individuell durchführen können. Im gesamten Wettbewerb kommt eine Jury zum Einsatz, die aus Rhetorikexpertinnen und -experten, Lehrkräften, Ehemaligen des Wettbewerbs sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besteht. Sie bewertet die Präsentationen nach der Art der Darstellung, also etwa dem Einsatz von Körpersprache und Stimme oder ob die Gestaltung der Präsentationsfolien dem Thema und den Adressaten angemessen ist. Zudem ist die sachliche Richtigkeit in der Darstellung des Themas ein wichtiges Kriterium.