

Sprinter in Vollbrand! Nächtlicher Einsatz für die Feuerwehr Kirchheim
01.04.25 - Fahrzeugbrand auf der A7: In der Nacht zu Dienstag kam es gegen 0:08 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz auf dem Zubringer der Autobahn 5 auf die A7 in Richtung Süden. Nach einem Unfall zwischen einem Lkw und einem Kleintransporter musste die Feuerwehr Kirchheim im Bereich des Hattenbachers Dreieck schnell sein.
An der letzten Achse des Aufliegers des Sattelzuges löste sich vermutlich nach einem Reifendefekt das komplette Rad samt Felge von der Achse und blieb auf der Fahrbahn liegen. Der nachfolgende Sprinter konnte einen Zusammenstoß mit dem Rad des Lkw nicht mehr verhindern. Durch den Aufprall wurde die Fahrzeugfront sowie der Unterboden des Sprinters derart beschädigt, dass er auf circa 100 m Länge Motoröl auf der Fahrbahn verlor und anschließend, beginnend vom Motorraum aus, in Brand geriet.
Der 30-Jährige in Köln wohnhafte Sprinterfahrer konnte sein Fahrzeug in Höhe des Einfädelungsstreifens auf die A7 noch auf den Standstreifen lenken und sein Fahrzeug unverletzt verlassen. Der Sprinter brannte in der Folge komplett aus und musste nach dem Ablöschen durch die freiwillige Feuerwehr Kirchheim und durch einen Abschleppdienst abtransportiert werden.
A7 teilweise voll gesperrt
Auch der Lkw war nicht mehr fahrbereit. Der 59-jährige italienische Fahrer hielt unmittelbar nach Bemerken des technischen Defektes auf dem Standstreifen an. Nach Sachverhaltsaufnahme konnte der Sattelzug durch die Streife der Polizeiautobahnstation Petersberg noch notdürftig zu einem nahe gelegenen Parkplatz begleitet werden, um dort im verkehrssicheren Bereich den entstandenen Schaden an der Achse beheben zu lassen.Neben der Feuerwehr Kirchheim zur Brandbekämpfung und Absicherung der Unfallstelle war auch die Autobahnmeisterei Alsfeld zur Reinigung der Fahrbahn eingesetzt. Der Zubringer auf die A7 musste während der rund zweistündigen Einsatzmaßnahmen teilweise voll gesperrt werden. Die Auswirkungen auf den fließenden Verkehr blieben jedoch aufgrund der geringen Frequentierung des Streckenabschnittes sehr gering. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 20.000 Euro geschätzt. (ms/pm) +++