Archiv

GERSFELD

19.10.13 - Die Stadt Gersfeld kämpft um den Erhalt der insolventen Rhön-Klinik. Als potentieller Käufer steht das Klinikum Fulda parat – knüpft sein Engagement allerdings an einige Bedingungen. Damit die Rhön-Klinik und eine angeschlossene Rehaklinik für den Luftkurort und das Kneipp-Heilbad erhalten bleibt, stimmten die Stadtverordneten am gestrigen Donnerstagabend bei einer Versammlung für zwei öffentlich-rechtliche Vereinbarungen zwischen der Stadt Gersfeld und der (noch zu gründenden Tochter vom Klinikum Fulda) Klinik Gersfeld GmbH. Nach Angaben von Klaus Niebling, Kämmerer der Stadt Gersfeld, ginge es um Erschließungsbeiträge eines Grundstückes in Höhe von 103.000 Euro und eine Stundung der Erschließungskosten für eine geplante Zubringerstraße in Höhe von 200.000 Euro.

„Beide Beschlüsse wurden nach langer, aber sehr konstruktiver Diskussion gefasst. Einig waren sich die Fraktionen über die Konsequenzen: Den Kauf der Rhön-Klinik durch das Klinikum Fulda nicht zu unterstützen, würde die Insolvenz zweier wichtiger Institutionen in Gersfeld bedeuten. Denn an der Rhön-Klinik hängt eine Rehaklinik, deren Schließung den Verlust von 80 Arbeitsplätzen in der Gemeinde bedeuten würde", sagte Niebling gegenüber ON.

Seiner Einschätzung nach bedeute das für Gersfeld zunächst zwar hohe Kosten, die aber durch die Einnahmen durch die Reha-Einrichtung in absehbarer Zeit wieder hereingeholt werden könnten. Die Gemeinde habe mit diesen Beschlüssen wichtige Weichen für den Kauf der Rhön-Klinik gestellt, so Niebling abschließend (am) 

MEHR ZUM THEMA erfahren Sie aus früheren Berichten, die seitlich angeklickt werden können.  +++ 


Über Osthessen News

Kontakt
Mediadaten
Werbung
Impressum

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Twitter
Instagram

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön