Zum Abschied von Heinrich Mai zeigten Stiftungsrat und Vorstand der Eichhof-Stiftung Lauterbach beim gemeinsamen Fototermin große Einigkeit (vorn, von rechts): Mathias Rauwolf, Dr. Britta von Molo, Kathrin Knöß, Dr. Gerhard Schlitt, Dr. Stefan Zinn; (hinten von links): Berthold Remiger, Rainer-Hans Vollmöller, Heinrich Mai, Dr. Wolfgang Kniepert und Werner Müller. - Foto: Eichhof Krankenhaus

LAUTERBACH Nachfolger von Heinrich Mai

Neuer Stiftungsratsvorsitz am Eichhof Krankenhaus: Gerhard Schlitt übernimmt

18.02.21 - Zum neuen Vorsitzenden des Stiftungsrates der Eichhof-Stiftung Lauterbach wurde Dr. Gerhard Schlitt berufen. Der Rechtsanwalt und Notar in Fulda-Petersberg tritt die Nachfolge von Heinrich Mai an, der gemäß der Verfassung der Eichhof-Stiftung des Aufsichtsratsgremiums aus Altersgründen ausscheidet. Mit Richterin Kathrin Knöß und dem Nephrologen Dr. Stefan Zinn (beide Lauterbach) wurden zwei neue Stiftungsratsmitglieder ernannt.

Ehe die Sitzung beginnen konnte, mussten sich alle Stiftungsratsmitglieder einem Corona-Schnelltest unterziehen und auch währenddessen alle gebotenen Hygienemaßnahmen beachten.

Stürmische Zeiten

In seiner Abschiedsrede als Vorsitzender dankte Heinrich Mai seinen Stiftungsratskollegen für die großartige Unterstützung "insbesondere in stürmischen Zeiten". Die Eichhof-Stiftung war in unruhiges Fahrwasser geraten, da die Umwandlung vom nebenamtlichen in einen hauptamtlichen Vorstand nicht ganz so reibungslos verlief wie geplant, erinnerte Mai in seiner Ansprache. "Wir mussten als Aufsichtsorgan für die Stiftung viele Entscheidungen treffen, als Gesprächspartner für Mitarbeiter*innen und Betriebsrat fungieren sowie ein glückliches Händchen bei der personellen Benennung des neuen Vorstandes beweisen", erinnerte der scheidende Vorsitzende an die letzten beiden Jahre seiner Amtszeit.

Dass der Zusammenhalt mit einstimmigen Beschlüssen innerhalb des Stiftungsrates, viele Einzelgespräche mit der Mitarbeiterschaft und vor allem die Personalie Mathias Rauwolf als hauptamtlicher Vorstand sich als großer Erfolg erweisen sollte, habe seine Erwartungen übertroffen. Heinrich Mai würdigte die Verdienste aller Akteure in der Zeit des Neuaufbaus, die mit persönlichem Einsatz und respektvollem Miteinander die gemeinsamen Ziele nie aus den Augen verloren hätten.

"Ich übergebe mit großer Freude und bestem Gewissen die Stiftung in versierte Hände und bin fest davon überzeugt, dass der eingeschlagene Weg insbesondere am Krankenhaus Eichhof die richtige Entscheidung war. Wir haben ein zeitgemäßes, breit aufgestelltes und modernes Krankenhaus mit hochqualifiziertem Personal und einer hervorragenden technischen Ausstattung. Dafür geht mein ganz persönlicher Dank an Vorstand Mathias Rauwolf, der nicht nur durch seine Managementfähigkeiten, sondern auch durch seine menschliche Art die Freude an der Zusammenarbeit zurückgebracht hat", verabschiedete sich Mai mit herzlichen Worten.

Viele Weichen gestellt

Der neue Stiftungsratsvorsitzende Dr. Gerhard Schlitt würdigte in seiner Rede die mehr als zehnjährige Stiftungsratstätigkeit von Heinrich Mai - davon über sechs Jahre als Vorsitzender. Insbesondere die Umstrukturierungsmaßnahmen, die damit verbundenen Rechtsstreitigkeiten und die Änderung der Stiftungsverfassung hätten alle noch mehr zusammengeschweißt. "Wir haben gemeinsam viele Weichen gestellt und haben auch in schwierigen Zeiten nie unser Ziel aus den Augen verloren, die Stiftung weiterzubringen. Dafür mein persönlicher Dank an Sie, Herr Mai, und auch an Dr. Wolfgang Kniepert, der als stellvertretender Vorsitzender in allen Entscheidungsfindungsprozessen wichtige Impulse gesetzt hat", sagte Dr. Schlitt wörtlich.

Der neue Vorsitzende zollte seine Anerkennung für die vielen Projekte, die Heinrich Mai im vergangenen Jahrzehnt maßgeblich mitgestaltet hat, und hob hervor, dass der Stiftungsrat insbesondere im Bereich Finanzen und Controlling von seinem qualifizierten Wissen als ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volksbank Lauterbach-Schlitz eG profitiert habe.

"Wir werden uns nicht auf Erreichtem ausruhen, sondern die begonnene Weiterentwicklung vorantreiben und natürlich auch die Früchte dafür ernten", versprach Dr. Schlitt und drückte seine Hoffnung darüber aus, dass Mai dem Stiftungsrat weiterhin freundschaftlich verbunden bleibe. Als eine seiner ersten Amtshandlungen als Stiftungsratsvorsitzender hieß er die neuen Mitglieder Kathrin Knöß und Dr. Stefan Zinn sehr herzlich willkommen.

Vorstand Mathias Rauwolf dankte den Stiftungsratsmitgliedern für das in ihn gesetzte Vertrauen und drückte seine Überzeugung darüber aus, "dass der eingeschlagene kooperative Weg bzw. das kommunikative und produktive Miteinander von Stiftungsrat und Vorstand unsere gemeinsamen Ziele einer positiven Entwicklung der Stiftung beflügeln werden", so Rauwolf wörtlich. (pm) +++


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