Hier wurde Ayleen am vergangenen Wochenende tot aufgefunden - Foto: 5vision.media

RODGAU Anzeige gegen den 29-Jährigen

Wollte mutmaßlicher Mörder von Ayleen schon im April ein Mädchen töten?

04.08.22 - Über den mutmaßlichen Mörder von Ayleen (14) werden immer neue Details bekannt: So berichten am Donnerstag verschiedene überregionale Medien, dass der 29-Jährige bereits im April eine andere Schülerin massiv belästigt habe. Die Polizei soll unter anderem eine Gefährderansprache gehalten haben, um den Mann zu stoppen.

April 2022: Auf dem Blütenfest der Stadt Rossbach vor der Höhe (Wetteraukreis) soll der Tatverdächtige eine 17-jährige Schülerin angesprochen haben. Hier arbeitete er als aushilfsweise bei einem Fahrgeschäft. Nach dem Abend, so die bisherigen Erkenntnisse, habe er das Mädchen via Messenger mehrfach kontaktiert und ihr geschrieben. Sollte sie mit ihm nicht eine Liebesbeziehung eingehen, berichtet die FAZ, drohte er, sich umzubringen. Immer wieder habe der 29-Jährige außerdem vor der Schule des Mädchens gewartet und ihr aufgelauert. Mit Versprechungen, etwa, er würde sie nach Hause fahren oder zum Essen einladen, habe er versucht, sie in sein Auto zu locken.

Mitschüler sowie die Klassenlehrerin des Mädchens wussten von den Vorfällen, ein Freund soll ein Handyvideo des Verdächtigen angefertigt haben. Auch die Schulleitung habe reagiert und dem Stalker einen Schulverweis erteilt sowie die Polizei informiert.

Nach einer Anzeige gegen den Mann soll die Polizei Friedberg verschiedene Maßnahmen ergriffen haben. Laut FAZ hätten die Beamten den Beschuldigten zwei oder drei Mal aufgesucht, mehr sei nicht geschehen, und dass, obwohl der Polizei der Lebenslauf und auch die Vorstrafen des Tatverdächtigen bekannt gewesen seien.

Wie Focus Online berichtet, hätte die Führungsaufsicht, unter welcher der 29-Jährige nach seiner Haftentlassung gestanden hatte, eigentlich gar nicht aufgehoben werden sollen. Die Einschätzung der Verantwortlichen: Der Mann sei nach wie vor schwer rückfallgefährdet. Nachdem dieser jedoch gegen die Entscheidung klagte und vor Gericht Recht bekam, nahm er nur wenige Wochen später – jetzt völlig unbehelligt – Kontakt zur 14-jährigen Ayleen auf.  

Die für den Mordfall Ayleen zuständige Staatsanwaltschaft in Freiburg erklärte am Donnerstag gegenüber OSTHESSEN|NEWS, dass man zum Schutz des laufenden Ermittlungsverfahrens derzeit über die Pressekonferenz am Montag hinaus keine Auskünfte erteilt werde. (mr) +++


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